Finanzielle Eckpunkte für Franchise-Partner

  • Eigenkapital: ist der Teil der Investitionskosten, den Jungunternehmer selbst tragen müssen. Etwa 20-40 Prozent Eigenkapital sind heute Minimum, damit Franchise-Geber Partner akzeptieren. Hinzu kommen ausreichende Sicherheiten in Form von Aktien, Immobilien oder Lebensversicherungen, ohne die Hausbanken Existenzgründern überhaupt kein Darlehen gewähren.

 

  • Gesamtinvestitionen im 1. Jahr: umfassen neben der Erstausstattung des Betriebes und Personalkosten für Angestellte auch Aufwendungen für Werbung und Ware. Hinzu kommt das Gehalt des Franchise-Partners (Geschäftsführers), was nicht durch Unternehmensgewinne gedeckt ist.

 

  • Einstiegsgebühr: Sie wird mit Vertragsunterzeichnung fällig und dient dem Geber zur Deckung der Akquisitionskosten (im Schnitt 3000 bis 8000 Euro je Partner), der Überlassung der Schutzrechte sowie einen Teil der Erstschulung und laufenden Betreuung.

 

  • Laufende Franchise-Gebühr: Sie wird als fester Prozentsatz vom Nettoumsatz und/oder als monatlicher Festbetrag berechnet.

 

  • Werbegebühren: werden als Prozentsatz vom Nettoumsatz oder als monatlicher Festbetrag festgesetzt. Sie decken die Kosten für den Marktauftritt und das Marketingmanagement sowie für Werbekonzepte inklusive der Promotion. Wichtig: In der Regel entscheidet die Systemzentrale über die Verwendung der Mittel.

 

  • Sonstige Gebühr: Über diese werden meist Fixkosten wie EDV und etwaige kostspielige Service-Hotlines gedeckt.