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Was ist Franchising?

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Was ist Franchising?

Das Vertriebssystem einfach erklärt

Der Definition des Internationalen Franchise-Verbandes (IFA) zu Folge wird Franchising als eine Übereinkunft zweier rechtlich voneinander unabhängiger Parteien beschrieben, die folgende Bestandteile enthält:

  • Die Vergabe des Rechts zur Markennutzung und zum Vertrieb bestimmter Produkte / Dienstleistungen an den Geschäftspartner (Franchisenehmer) durch den Inhaber des bestehenden Unternehmens (Franchisegeber)
  • Die Erlaubnis, die erprobten Geschäftsabläufe zum Vertrieb bestimmter Waren und Dienstleistungen zu verwenden
  • Für den Franchisenehmer die Verpflichtung, dem Franchisegeber für diese Rechte monatlich eine vorab festgelegte Gebühr zu bezahlen
  • Für den Franchisegeber die Verpflichtung, dem Franchisenehmer die weiter oben genannten Rechte abzutreten und den Franchisenehmer bei seiner Geschäftstätigkeit zu unterstützen.

Franchising: Die Grundlage des Systems

Jede Franchising Vereinbarung besteht in der Regel aus einem bereits existierenden Unternehmen, dem sogenannten Franchisegeber, und einer weiteren Partei, dem Franchisenehmer. Innerhalb dieser Vereinbarung ist die Führung eines Geschäfts ausschließlich unter dem Namen des Franchisegebers erlaubt. Im Gegenzug zahlt der Lizenznehmer eine anfängliche Franchisegebühr, jährliche Lizenzgebühren sowie andere Gebühren, die dann oftmals individuell festgelegt werden. Dazu gehören zum Beispiel Marketinggebühren.

Die Vertriebsform Franchising kann auch als „Sammelstelle für Know-How und Ressourcen“ bezeichnet werden. Der Franchisegeber bringt sein Wissen und seine Erfahrung in das System ein während die Franchisenehmer das Kapital, Arbeitskraft und regionale Marktkenntnisse beisteuern. Franchising funktioniert als Partnerschaft auf gleicher Ebene für beiderseitigen Erfolg, nicht als reines „Verkäufer-Käufer-Verhältnis“. Daher besteht zwischen Franchisegeber und Franchisenehmer auch in gewisser Weise ein „beiderseitiges Abhängigkeitsverhältnis“, das sich über die gesamte Dauer der Partnerschaft erstreckt.

Das Konzept des Franchisings geht auf das Jahr 1731 zurück, als Benjamin Franklin den ersten Franchisevertrag mit Thomas Whitman unterzeichnete. Das Geschäftsmodell hat also den Test der Zeit bereits bestanden. Selbst als andere Geschäftsmodelle während der jüngsten Rezession, wuchs und expandierte Franchise weiter. Mittlerweile gibt es in Deutschland fast 180.000 Franchise-Betriebe, die eine wichtige Rolle innerhalb des Sektors der kleinen und mittelständischen Unternehmen spielen.

Was ist Franchising: Die Rolle des Franchisegebers

Neben der Erlaubnis für Franchisenehmer, unter dem Markennamen des Franchisegebers zu operieren, gibt es eine Reihe von Rollen, die ein Franchisegeber im Rahmen des Franchising-Arrangements spielt. Was ist Franchising-Unternehmer-Aufgabe und was nicht? Eine der Aufgaben des Franchisegebers besteht darin, geschäftliche Unterstützung in vielen Formen anzubieten. Zum Beispiel kann der Franchisegeber bei Themen wie Branding und bei der Schulung helfen. Es ist wichtig zu beachten, dass Franchisegeber nicht am täglichen Management von Franchiseunternehmen beteiligt sind. Allerdings können Franchisegeber die Kontrolle über die Geschäftstätigkeit einiger Franchisenehmer übernehmen und tun dies auch, um sicherzustellen, dass ihre Franchisenehmer sich an die Richtlinien halten.

Wenn es um das Personalmanagement geht, geben Franchisegeber nur Hinweise zu den besten Praktiken. Hier eine Liste der Geschäftsbereiche im Verantwortlichkeitsbereich des Franchisenehmers fallen:

  • Mitarbeiter einstellen
  • Mitarbeiter beschäftigen
  • Mitarbeiter entlohnen
  • Mitarbeiterstandards festlegen
  • Ergreifen von Disziplinarmaßnahmen

Diese Dinge kann der Unternehmer entscheiden, ohne den Franchisegeber einzubeziehen, solange die Qualität der Produkte und Dienstleistungen nicht beeinträchtigt wird. Der Franchisenehmer ist also ein unabhängiger Geschäftsinhaber und kein gemeinsamer Arbeitgeber mit dem Franchisegeber.

Franchising

Franchising: Verantwortlichkeiten des Franchisenehmers

Neben der Zahlung der notwendigen Gebühren an den Franchisegeber und der Durchführung der täglichen Franchise-Geschäftsaktivitäten gibt es einige weitere Verantwortlichkeiten, die dem Franchisenehmer durch den Franchise-Vertrag auferlegt werden. Zum Beispiel hat der Franchisenehmer zum Wohle des Franchisegebers und des Franchisenehmers die Verantwortung, die Geschäftsgeheimnisse vertraulich zu behandeln. In vielen Ländern gibt es bereits Gesetze zum Schutz von Geschäftsgeheimnissen, die es den Vertragsparteien eines Franchisevertrages ermöglichen, zu bestimmen, welche Teile eines Franchisesystems ein Geschäftsgeheimnis darstellen könnten.

Um ihre Marken und bestimmte Informationen zu schützen, können die Franchisegeber auch restriktive Regeln aufstellen, die ihre Franchisenehmer einhalten müssen. Zum Beispiel kann der Franchisegeber dem Franchisenehmer untersagen, andere Geschäfte zu tätigen, die mit dem Unternehmen des Franchisegebers in Konkurrenz stehen würden. In einem solchen Fall hat der Franchisenehmer die Verantwortung, sich an die Regeln zu halten.

Franchising: So werden Sie Franchisegründer

Die Kosten der Gründung eines Franchise-Unternehmens können je nach Art des Konzepts stark variieren. Meistens liegen sie jedoch zwischen 10.000 und 100.000 Euro. Gebühren wie Schulungsgebühren, Prüfungsgebühren und Lizenzgebühren können die anfänglichen Startkosten noch zusätzlich steigern. Die gute Nachricht ist, dass es, selbst wenn Sie nicht über dieses Bargeld verfügen, eine Reihe von Finanzierungsmöglichkeiten gibt. Neben dem nötigen Eigenkapital müssen Sie als Franchisenehmer allerdings noch andere Bedingungen erfüllen und Kompetenzen aufweisen, wie zum Beispiel:

  • Ihr Engagement und Ihre Motivation zum Führen der Marke beweisen
  • Ein Vorstellungsgesräch absolvieren, in dem Sie sich als Person vorstellen
  • Einen klaren Finanzierungsplan vorlegen können
  • Zuverlässig und vertrauenswürdig sein
  • Zahlenverständnis, Organisationstalent und Kundenorienterung, damit Sie im Tagesgeschäft nicht den Überblick verlieren
  • Teamfähigkeit aufgrund der Zusammenarbeit mit der Zentrale

Eigentumsübertragung im Franchising

Im Rahmen einer Franchise-Vereinbarung kann die Übertragung des Eigentums mit vielen Problemen verbunden sein. Dies liegt daran, dass das Eigentum zwischen dem Franchisegeber und dem Franchisenehmer aufgeteilt ist. Obwohl der Franchisenehmer zum Beispiel alle physischen und finanziellen Vermögenswerte des Unternehmens besitzt, gehören die Marke und die Warenzeichen dem Franchisegeber. Alles in allem sind die Bedingungen und der Prozess der Übertragung des Franchise-Eigentums in der Regel im Franchise-Vertrag festgelegt, aber die Franchisegeber haben das Recht, den nächsten Franchise-Eigentümer zu bestimmen.

Lizenzkonzepte vs. Franchise-Unternehmen – wo ist der Unterschied?

Bei produktbasierten Vertriebsmodellen sind die Lizenznehmer oft rein für den Verkauf der Produkte verantwortlich, die das jeweilige Lizenzkonzept anbietet. Dadurch entsteht zwischen Lizenzgeber und Lizenznehmer gewissermaßen eine Zulieferer-Händler-Beziehung. Der Lizenzgeber vergibt Recht am Gebrauch seiner Handelsmarke bzw. seines Firmenlogos und liefert die Produkte – stellt jedoch seinem Geschäftspartner kein ausformuliertes Geschäftskonzept zur Verfügung. Zumeist werden Filialen dieser Kategorie von sogenannten „Vertragshändlern“ betrieben. Diese Art von Geschäftsmodell findet man häufig bei folgenden Geschäften: Kiosks, Vertrieb von nichtalkoholischen Getränken, Autohandel und Tankstellen.

Franchising: Die Vorteile

Obwohl ein Franchisenehmer ein unabhängiger Unternehmer ist, sind Franchise-Verträge mit einer Reihe von Einschränkungen und Verantwortlichkeiten verbunden. Warum ist Franchising so erfolgreich und wo liegen die Vorteile des Franchisings für beide Parteien? Warum interessieren sich so viele Unternehmer dafür, ein Franchise-Unternehmen zu gründen?

Einer der größten Vorteile eines Franchise liegt in der Risikominimierung. Die Gründung eines neuen Unternehmens ist immer mit dem Risiko des Scheiterns verbunden. Mit anderen Worten: Ein Unternehmen von Grund auf neu zu gründen, kann eine Menge Geld und Zeit kosten, und Sie können nie sicher sein, dass Ihre Marke jemals auf dem Markt akzeptiert werden wird. Durch den Kauf eines Franchise-Unternehmens können Sie die Vorteile einer Marke nutzen, deren Glaubwürdigkeit bereits etabliert ist. Daher werden loyale Kunden Ihr Geschäft schnell wiedererkennen und es besser annehmen. Das Risiko wird dadurch minimiert.

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FAQ - Häufig gestellte Fragen

Was ist die Franchising Exit-Strategie?

Franchise-Verträge sind in der Regel darauf ausgelegt, dass ein Franchisenehmer irgendwann beschließen könnte, seinen Laden zu schließen. Daher beinhalten sie, was am Ende der Laufzeit zu tun ist. Die meisten Franchisesysteme haben die Option der Verlängerung. Wenn der Franchisegeber beschließt, einen Verlängerungsantrag aus Gründen abzulehnen, die nicht in der Vereinbarung festgelegt sind, kann der Franchisenehmer ihn vor Gericht bringen. Es ist daher wichtig, sich genau zu überlegen, was in dem Vertrag stehen sollte und wie solche Situationen am besten geregelt werden können.

Erfolgreiche Franchising-Unternehmen in Deutschland

Wie verbreitet ist Franchising in Deutschland und welche sind die erfolgreichsten Unternehmen? In Deutschland gibt es mittlerweile fast 180.000 Franchise-Unternehmen. Dazu gehören einige sehr bekannte internationale Marken wie etwa Pizza Hut, KFC oder McDonald’s. Aber auch nationale Franchise-Marken werden immer bekannter. Die meisten Deutschen kennen wahrscheinlich die Schülerhilfe, Mrs. Sporty oder Backwerk. Viele Unternehmen sind als Franchise-Unternehmen nicht direkt erkennbar, weil sie (noch) nicht so viele Franchisenehmer haben. Franchising boomt aber und wird mit Sicherheit auch in den nächsten Jahren weiter wachsen.

Was ist Franchising? - Das Wichtigste zusammengefasst

Der Kauf eines Franchising-Unternehmens ist ein ziemlich kluger Weg Kleinunternehmer zu werden. Allerdings sind Franchising-Systeme auch einzigartige Geschäftsmodelle. Denn obwohl der Franchisenehmer eine gewisse Autonomie behält, übt der Franchisegeber immer noch Kontrolle aus, die im Franchisevertrag und im Betriebshandbuch festgelegt ist. Der Franchisenehmer profitiert jedoch in dem Sinne, dass er oder sie nicht das Risiko eingehen muss, ein Unternehmen von Grund auf zu gründen und viele Jahre braucht, um eine angesehene Marke zu etablieren. Franchising bietet also viele Vorteile, für den Franchisegeber und den Franchisenehmer. Für viele Menschen, die überlegen ihr eigener Chef zu sein, aber das Risiko eines kompletten Neustarts scheuen, könnte es der optimale Weg sein.

Warum ist Franchising so erfolgreich?

Franchising ist eine beliebte Möglichkeit, um sich selbstständig zu machen. Gründe dafür sind unter anderem das verminderte Risiko für den Gründer, aber auch die Unterstützung des Franchisegebers. Dieser hat ein gewisses Eigeninteresse daran, möglichst schnell einen gut funktionierenden Betrieb aufzubauen. Diese Unterstützung beinhaltet auch ein erprobtes Marketingkonzept, das mit einem gefestigten Image einhergeht, sowie geregelte Unternehmensabläufe und Networking.

Welche Rechte haben Gründer im Franchising?

Unter anderem steht den Franchisenehmern während des Aufbaus, aber auch während der Führung des Geschäfts eine qualifizierte Beratung und Betreuung zu. Ebenfalls kann der Franchisenehmer darauf bestehen, Hilfestellungen bei der Geschäftsführung und der Umsetzung bestimmter Maßnahmen zu erhalten. Außerdem hat der Franchisenehmer das Recht auf den Erhalt eines Systemhandbuches und die regelmäßige Teilnahme an Aus- und Fortbildungen. Ebenso muss er vor Abschluss des Vertrags über alle relevanten Sachverhalte des Systems aufgeklärt werden.

Warum ist das Risiko bei Franchising geringer?

Das Besondere an Franchise-Systemen ist es, dass der Franchisenehmer mit dem Start eines neuen Betriebs besonders schnell Erfolge erzielen kann. Er wird von Anfang an durch das bereits bestehende System durch Erfahrungen und Empfehlungen unterstützt. Durch das Franchise-System wird ein bereits etabliertes Geschäftskonzept übertragen, welches nicht erst erprobt werden muss. Daraus resultierend ist die Strecke vom Start des Projekts bis zu den ersten wirklichen Gewinnen viel kürzer als bei dem Start eines "normalen" Unternehmens.

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