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Welches sollte die wichtigste(n) Eigenschaft(en) für zukünftige Franchise-Nehmer sein? (Mehrfachnennung möglich)

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Kathrin Kaltbeck

11.03.2010

Alles im “Grünen Bereich”

Da die Folgen exzessiver Umweltverschmutzung immer dramatischer und offensichtlicher werden, bemühen sich nun schon seit einiger Zeit viele Industriezweige, dieser gefährlichen Entwicklung entgegenzuwirken.
Selbstverständlich macht dieser Trend auch vor der Franchise-Industrie nicht Halt, und mittlerweile zeigt sich auch, dass Investitionen dieser Art nicht nur gut für die Umwelt sind, sondern auch fürs Geschäft. Ein Grund hierfür ist im allgemein angestiegenen Umweltbewusstsein innerhalb der Bevölkerung zu suchen.

Landschaft SüdfrankreichDie Wichtigkeit, die Umwelt zu schützen, hat der Kosmetik-Franchise-Riese Yves Rocher bereits vor über 50 Jahren erkannt und konsequent mit seiner Unternehmenspolitik unterstützt. Die Gründung einer eigenen Umweltschutzstiftung, der „Fondation Yves Rocher“, war vor diesem Hintergrund eine logische Schlussfolgerung.

Neben anderen Projekten engagiert sich die „Fondation Yves Rocher“ seit 2007 aktiv bei der von den vereinten Nationen ins Leben gerufenen Aktion „Plant for the planet“. Mit dem Kauf bestimmter Yves Rocher-Produkte können Kunden diese Aktion unterstützen, da pro eingegangener Bestellung ein neuer Baum gepflanzt wird.

solaranlage-wattwerk-energieFirmen wie at-home Baubiologie und Wattwerk Energiekonzepte gehen sogar soweit, ihre kompletten Franchisekonzepte nach der Grundidee umweltfreundlicher Technologien auszurichten. Das Franchisekonzept der at-home Baubiologie beruht auf der Schaffung eines angenehmen und wohltuenden Wohnklimas für Kunden. Modernste Technologien werden eingesetzt, um dies zu erreichen.

Die Firma Wattwerk Energiekonzepte beispielsweise plant und realisiert für seine Kunden individuell abgestimmte, qualitativ hochwertige Photovoltaik-Anlagen zu erschwinglichen Preisen. Die hierbei verwendeten Materialien entsprechen den höchsten Qualitätsstandards.

Auch Franchise-Systeme aus dem Bekleidungssektor können mit guten Umweltschutzideen aufwarten. Das Schuh-Franchise-Konzept Reno zum Beispiel bietet seit Mitte 2009 in allen seinen 500 Standorten ein „Schuhrecycling“ an. Gebrauchte Schuhe können in allen Reno-Filialen zur Weiterverwertung abgegeben werden. Für Reno-Kunden ist dies eine sehr gute Möglichkeit, seine alten und abgetragenen Schuhe zu entsorgen. Statt auf einer Mülldeponie zu landen, werden die Schuhe auf diese Weise fachgerecht entsorgt und zum Teil sogar weiterverwertet.

Ice cream conesAber auch Franchise-Unternehmen aus dem Fast-Food-Sektor haben die Zeichen der Zeit erkannt: Sie versuchen verstärkt, durch umweltschonendes Verhalten bei Kunden zu punkten. Von wiederverwertbaren Verpackungsmaterialien bis zum essbaren Eisbecher – fast alles ist möglich.

Die Pizza-Franchise-Kette Pizza Hut zum Beispiel verwendet seit kurzem in allen ihren Filialen hocheffiziente neue Kühl- und Gefrierautomaten. Auch bei den Pizza-Öfen fand vor kurzem bei Pizza-Hut eine Umstellung statt: Die jetzt installierten Geräte verfügen über ein neues Energiespar-System, das den Gasverbrauch jedes einzelnen Ofens um bis zu 15% reduziert.

Die Installation eines solchen Gerätes hat, aus Sicht der Firma, zwei Vorteile:

  1. Durch den reduzierten Gasverbrauch lassen sich die Fixkosten einer Niederlassung positiv beeinflussen.
  2. Der Umstieg auf umweltfreundlichere Kühl- und Gefrierkombinationen reduziert den Ausstoß von Treibhausgasen erheblich. Somit wird die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Schädigung des Ozonlochs merklich verringert.

Auch wenn die Urheber der hier vorgestellten Umweltschutzaktivitäten bisher  überwiegend in großen Franchise-Unternehmen zu suchen sind, so bleibt doch zu hoffen, dass sich auch kleinere Franchise-Firmen an solchen Beispielen orientieren. Unserer angeschlagenen „Mutter Natur“ wäre eine Ausweitung weiterer solcher umweltschonender Maßnahmen nur zu wünschen.


Kathrin Kaltbeck

04.03.2010

Die Top100 der weltweit führenden Franchise-Unternehmen – eine gute Orientierungshilfe für eine Expansion auf internationaler Ebene

Der weltweite Erfolg der beiden Franchise-Unternehmen McDonalds und Subway ist leicht nachzuverfolgen. Abwechselnd stehen Sie an der Spitze nahezu jeder Top10, Top20 oder Top100-Liste der Franchise-Industrie. Ähnliches gilt für viele weitere bekannte Franchise-Konzepte.

Franchise Direkt Top100Auch die jährlich erscheinenden Top100 der weltweit erfolgreichsten Franchise Konzepte, durchgeführt von Internetportal Franchise Direct, macht da keine Ausnahme. Hier steht die Fastfood-Kette McDonalds auf Platz 1, ihr Konkurrent Subway dicht dahinter auf Platz 2. Die beiden Platzierungen zeigen deutlich, dass sowohl McDonalds als auch Subway zu den weltweit bekanntesten und beliebtesten Marken der Franchise-Industrie zählen.

Die exzellente Platzierung von Subway in den aktuellen FD-Top100 ist unter anderem auch auf den massiven Expansionskurs zurückzuführen, den die Firmenleitung von Subway in den letzten Jahren weltweit vorangetrieben hat.
Hier können Sie sich die aktuelle Top100-Liste ansehen.

Abgesehen davon, dass eine gute Platzierung unter den Top100 für Franchise-Unternehmen weltweit eine gewisse Marktanerkennung bedeutet, erfüllt sie noch einen weiteren Zweck: Kleinere, aufstrebende Franchise-Unternehmen können sich an den in der Liste der Top100 vertretenen Franchise-Unternehmen ein Beispiel nehmen wenn sie ihre eigenen internationale Expansion in Angriff nehmen möchten. Jedes der dort gelisteten Unternehmen kann auf erfolgreiche Expansionszyklen zurückblicken. Zu irgendeinem Zeitpunkt wurden in jedem dieser Unternehmen Expansionsideen entwickelt, geplant und umgesetzt.

Sean McGarrySean McGarry, Gründer und Präsident von Franchise Direct, äußert sich hierzu folgendermaßen: „Franchise-Nehmer müssen in großen Dimensionen denken.  Ein erfolgreiches Franchise-Unternehmen kann mit nur 2 – 3 Franchise-Nehmern nicht funktionieren da die indirekten Kosten, die für die Betreuung und Unterstützung von Franchise-Nehmern anfallen, im Verhältnis zu hoch wären. Der Betrieb eines Unternehmens als Franchise-Modell muss sorgfältig durchdacht sein. Dies erklärt auch, warum sich sämtliche führenden Franchise-Konzerne zu multinationalen Unternehmen mit weltweiten Standorten weiterentwickelt haben.

Aufgrund der Tatsache, dass Franchise Direct in Nordamerika und Europa  8 länderspezifische Franchise-Portale in verschiedenen Sprachen betreibt, verfügt die Firma selbstverständlich über das nötige Wissen, um selbst eine verlässliche und aussagekräftige Ranking-Studie durchzuführen. Die Studie wurde auf Grundlage von objektiver Forschungsmethodik angefertigt. Eine Reihe von betriebswirtschaftlichen Kennzahlen wurden hierbei ebenso berücksichtigt wie das Herkunftsland und die allgemeinen Geschäftsgrundsätze des jeweiligen Franchise-Gebers.

top100_158x158Im Rahmen der Studie wurde jedes Franchise-Unternehmen im Hinblick auf seine jährlichen Umsatzzahlen und seiner Position im jeweiligen Marktsegment genau durchleuchtet. Weitere Gesichtspunkte, die Einfluss auf die Platzierung des jeweiligen Unternehmens genommen haben, waren: Hilfe beim Aufbau weiterer Franchise-Unternehmen (sowohl finanziell als auch organisatorisch), Einhaltung von Umweltschutzrichtlinien und das Ansehen des jeweiligen Unternehmens in der Gesellschaft.

Die Verwendung dieser Kennzahlen kann Franchise-Gebern dabei helfen, ihr Unternehmen im Hinblick auf die Eignung für eine internationale Expansion zu beurteilen.

Sean McGarry jedoch warnt in diesem Zusammenhang jedoch vor zu großem Leichtsinn in Bezug auf internationales Wachstum. “Das zum Teil lückenhafte Wissen um landestypische Geschmäcker, Sitten oder auch die jeweilige Landessprache stellt manchmal auch heute noch einen sehr großen Stolperstein auf dem Weg zu einem international agierenden Unternehmen dar.”
Erfolgreiche Franchisenehmer im eigenen Land können dem Franchise-Geber zwar ein gewisses Gefühl der Sicherheit vermitteln, blinder Aktionismus im Hinblick auf eine internationale Expansion kann jedoch, besonders bei mangelnder Vorbereitung, Probleme mit sich bringen, die sich, wenn überhaupt, nur schwer wieder lösen lassen.

Auch hier kann man sich bei den erfolgreichen Franchise-Unternehmen einiges abschauen:  Jedes einzelne der auf der Top100-Liste vertretenen Unternehmen hat viel Zeit und Geld in eine wohldurchdachte internationale Wachstumskampagne gesteckt. Die Wachstumskurve jedes einzelnen dieser Unternehmen kann für alle kleineren Franchise-Unternehmen ein wertvoller Rat- und Ideengeber sein.

In der Wissenschaft, wie auch in der Wirtschaft hat sich das sprichwörtliche „Sitzen auf den Schultern von Riesen“ schon manches Mal bewährt und wird es sicher auch noch weiterhin tun.

„Die Top-Marken waren Wegbereiter für alle, die ihnen nachgefolgt sind. Sie verfügen über Wissen, Erfahrung und ausgearbeitete Auswahlverfahren, von denen andere lernen können“, so Sean McGarry weiter. „Franchise-Geber, die ihr Geschäft international ausbauen möchten, müssen dies langfristig planen. Für den Anfang ist es besser, sich auf einen oder zwei Kernmärkte zu konzentrieren, statt die Fühler zu weit auszustrecken.“

Bei der Zusammenstellung der Liste fanden die Mitarbeiter von Franchise Direkt zudem heraus, dass alle führenden Franchise-Unternehmen einige wichtige Merkmale gemeinsam haben, die entscheidend für den Unternehmenserfolg mit verantwortlich sind:

Solide und international anerkannte Markennamen

Die führenden Franchise-Firmen verfügen über Markennamen, die von Konsumenten weltweit problemlos mit den jeweiligen Produkten in Verbindung gebracht werden können. Das Firmenlogo der „Goldenen Bogen“ bei McDonalds hat hierbei denselben Wiedererkennungseffekt wie das Foto von Colonel Sanders bei KFC. Diese Markensymbole sind nahezu allgegenwärtig. Dies beweist, dass sich eine wohldurchdachte Logo-Entwicklung am Anfang früher oder später auszahlen wird.

Ein gut durchdachtes Geschäftskonzept

Alle Franchisekonzepte unter den Top100 konzentrieren sich auf Projektpläne, die jeden Geschäftsbereich des Franchise-Unternehmens bestmöglich abdecken. Diese Geschäftsmodelle schließen kombinieren die Schaffung einer starken Marke mit qualitativ hochwertigen Trainingsmaßnahmen und unternehmerischer Freiheit. Die Firma Subway geht dabei sogar soweit, jedem Franchisenehmer zwei „freie Plätze“ auf der Menükarte zur Verfügung zu stellen. Hier findet der Franchisenehmer Raum für seine „Eigenkreationen“. Die Einfachheit, die hinter dem Konzept von Subway steht, erlaubt es darüber hinaus, das Subway Restaurant nahezu jedem Geschäftsstandort anzupassen. Auch das ist ein wichtiger Faktor, der bei der Ausarbeitung eines Franchisekonzeptes nicht außer Acht gelassen werden darf. Je flexibler das Konzept angelegt ist, desto problemloser kann auch der „Export“ durchgeführt werden.

Umfangreiche Trainingsmaßnahmen und laufende Unterstützung von Seiten der Firmenzentrale

Diese beiden Punkte sind von zentraler Wichtigkeit für den Erfolg eines jeden Franchise-Unternehmens denn sie stellen sicher, dass die Kunden herausragenden Service und qualitativ hochwertige Produkte erwarten können. Dies wiederum erhöht das Vertrauen in die Marke und garantiert damit den Erfolg des Franchise-Nehmers. Managementtrainings, die verschiedene Aspekte der Unternehmensführung abdecken sind dabei genauso wichtig wie Seminare zum Thema Buchhaltung oder Mitarbeiterführung. Da Franchisenehmer nicht selten „branchenfremd“ sind, sind unternehmensspezifische Trainings ein nahezu unverzichtbarer Bestandteil eines jeden Franchise-Paketes

Anpassungsfähigkeit und neue Ideen

Die erfolgreichsten Franchise-Unternehmen besitzen eine sehr große Anpassungsfähigkeit an sich ändernde Marktverhältnisse. Die Fastfood-Kette QRS zum Beispiel ändert regelmäßig seine Menükarte, um neue Kunden anzulocken. Aber die Franchise-Industrie greift auch durch die Einführung von neuen Konzepten ständig neue Trends auf. Die ansteigende Popularität von Home-Office-Modellen, Geschäftskonzepten innerhalb der häuslichen Betreuung sowie der nicht-medizinischen Dienstleistungen sind hierfür ein sehr gutes Beispiel. Je schneller ihr Unternehmen auf Veränderungen reagieren kann, desto größer sind die Chancen, dass sie auch nach 20 Jahren erfolgreich im Geschäft sind, da sie sich neuen Anfordernissen problemlos anpassen können.

Im vorangegangenen Artikel wurde versucht, aufzuzeigen, was „junge“ Franchisenehmer von „alten Hasen“ lernen können. Sollte Ihr Franchise-Unternehmen bereits auf dem heimischen Markt erfolgreich sein, nehmen Sie sich bitte etwas Zeit und gehen Sie die vorliegenden Schlüsselpunkte genau durch, bevor sie wichtige Entscheidungen treffen. Alteingesessene Firmen sind nicht umsonst schon lange erfolgreich im Geschäft, scheuen Sie also nicht davor zurück, von Ihnen zu lernen.



Kathrin Kaltbeck

17.02.2010

Das Team von Franchise Direct auf der diesjährigen Franchise-Messe in London

Verschnaufpausen gibt es für die Mitarbeiter von Franchise Direct diesen Monat nicht…
Vor einer Woche noch beim jährlichen Kongress der Internationalen Franchise Vereinigung in San Antonio, ging es nun voller Elan weiter zur diesjährigen Franchise-Messe nach London.

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Großbritannien gilt weltweit als einer der größten Franchise-Märkte. Und er scheint weiter zu wachsen. Nachdem sich die britische Wirtschaft langsam vom Schock der Wirtschaftskrise zu erholen beginnt, wächst das Interesse nach einer Selbstständigkeit im Franchise-Bereich. Da erscheint es nur logisch, dass einer der angebotenen Workshops die Eignung von Franchise-Systemen zur Rezessionsbekämpfung zum Thema hatte (Originaltitel: „A Business Fit For Recession“).
Veranstaltungsort in diesem Jahr war das ExCel Exhibition and Conference Center im Herzen von London.

dsc000411Franchise-Geber wie Franchise-Nehmer kamen hier wieder einmal auf ihre Kosten. Steve Darnell von IRUN Solutions Ltd. zum Beispiel widmete seinen Vortrag der Frage, wie die bestmögliche Unterstützung durch den Franchise-Geber gestaltet sein sollte. (Originaltitel: What should your franchisor do to help you boost your business sales and profits?)

Lillie Burroughs und Sandra PenderInsgesamt 65 Redner sorgten für ein informatives und abwechslungsreiches Programm, zahlreiche Workshops und Rahmenveranstaltungen boten exzellente Möglichkeiten, um Kontakte zu führenden Köpfen der britischen Franchise-Industrie zu knüpfen und sich über die neuesten Trends zu informieren.
Diese Gelegenheit konnten sich die Mitarbeiter von Franchise Direct - GB natürlich nicht entgehen lassen…

Brian RoganBetreut wurde der Messestand diesmal von Brian Rogan, Lillie Burroughs und Sandra Pender. Das sympathische Trio nutzte die Zeit in London, um einerseits Franchise Direct - UK zu repräsentieren und um andererseits mit frischen Ideen zu uns „Daheimgebliebenen“ zurückzukehren. Selbstverständlich ist ihnen beides bestens gelungen. Und wenn man sich die beigefügten Bilder genau betrachtet, sieht man, dass unser Team offensichtlich auch eine  Menge Spaß bei der Arbeit hatte.

Sollte dieser Artikel Ihre Neugier auf einen Messebesuch geweckt haben, nutzen Sie bitte unseren Franchise-Messe-Kalender. Hier finden Sie die wichtigsten Termine für das Jahr 2010.


Kathrin Kaltbeck

11.02.2010

Der 50. Kongress des Internationalen Franchise Verbandes in Texas vom 05. – 08. Februar 2010

Diese Woche war es wieder soweit. Einer der wichtigsten Termine im Jahreskalender eines jeden, der in der Franchise-Industrie tätig ist, stand auf dem Programm: Der 50. Kongress des Internationalen Franchise Verbandes (IFA) fand von 5.-8. Februar 2010 im San Antonio Convention Center, Texas statt.
Zumal es sich in diesem Jahr um eine Veranstaltung der besonderen Art handeln sollte:

pic450 Jahre lang widmet sich die IFA nun bereits der Aufgabe, die Grundidee des Franchising zu präsentieren und zu vermarkten.
Seit 1960 treffen sich auf diesem Kongress jedes Jahr Franchise-Nehmer und Franchise-Geber aus der ganzen Welt um Ideen auszutauschen, ihr jeweiliges Franchise-Konzept zu präsentieren oder sich Informationen bzw. Hilfestellung von erfahreneren Franchiseunternehmern zu holen.

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Dieses Jahr nahmen fast 1100 Franchise-Unternehmen und an die 10.000 Franchisenehmer an dem Kongress teil. Hinzu kamen noch ca. 500 Aussteller, die für das leibliche Wohl von Ausstellern und Gästen sorgten.
Der Messestand von Franchise Direct , langjähriges Mitglied und Förderer des IFA, wurde dieses Jahr von Chaz Williams, Jill Ptacek und Marie Andree Maurice betreut.

Wir hoffen, daß die dem Artikel beigefügten  Bilder Ihnen einen guten Eindruck von der Atmosphäre vermitteln werden.

pic1Zum 50. Geburtstag war der diesjährige Kongress geradezu mit Höhepunkten gespickt: Die Rede des ehemaligen amerikanischen Präsidenten George W. Bush, in der er einerseits einen Einblick in seine achtjährige Regierungszeit im Weißen Haus gab und andererseits die möglichen wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen im 21. Jahrhundert thematisierte, war nur einer davon.

Eine Feierstunde zu Ehren einiger wichtiger Persönlichkeiten aus der Franchise-Industrie war ein weiteres Highlight. Unter Anderem erhielt Russell J. Frith, ehemaliges Mitglied, Schatzmeister und Präsident der IFA, eine Auszeichnung für sein Lebenswerk.

pic8Zahlreiche Vorträge und Work-Shops rundeten das Programm auf informative Weise ab. Jeder Besucher konnte sich sein individuelles „Wunschprogramm“ aus einer Vielzahl von angebotenen Veranstaltungen zusammenstellen. Die Palette der behandelten Themen reichte hierbei von den Möglichkeiten der Markterschließung, über die Finanzierungsmöglichkeiten eines Franchise-Betriebes bis hin zu Veranstaltungen zum Thema „Globale Wirtschaftskrise und wie Ihr Franchisegeschäft sicher durch die Krise geführt werden kann.“
Und selbstverständlich gab es auch rund um das Hotel einiges zu tun und zu sehen, wie Sie auf den nächsten beiden Bildern erkennen können.

pic71Weitere Informationen zum gerade zu Ende gegangenen Kongress finden Sie auch auf der Homepage des Internationalen Franchise Verbandes.
Sollte dieser Artikel Sie neugierig auf Veranstaltungen ähnlicher Art gemacht haben, nutzen Sie bitte unseren Franchise-Messe-Kalender für weitere Informationen.


Kathrin Kaltbeck

01.02.2010

Die Chance der Selbstständigkeit in höherem Alter

Eine Kündigung in höherem Alter kann für Betroffene aus mehreren Gründen problematisch sein:

Ältere Arbeitnehmer haben es oft sehr schwer, nach erfolgter Kündigung auf dem Arbeitsmarkt wieder Fuß zu fassen da, jüngere Mitbewerber von Firmen bevorzugt eingestellt werden. Unflexibel, zu teuer, wenig motiviert, vergesslich… Das sind nur einige der Vorurteile, mit denen sich Arbeitnehmer ab 50 herumschlagen müssen, wenn es um die Besetzung einer neuen Stelle geht.

Älterer Geschäftsmann

Darüber hinaus bevorzugen Personalverantwortlliche oft jüngere Bewerber da Firmen an der langfristigen Besetzung einer Stelle interessiert sind.  Ältere Bewerber entsprechen diesem Anspruch jedoch nicht, da sie, aus Sicht der Personalabteilungen, nur relativ kurzfristig für die Firma arbeiten werden (maximal bis zum Erreichen des Rentenalters)

Zum Anderen kann eine länger andauernde Arbeitslosigkeit auch ein gewisses finanzielles Risiko mit sich bringen.

Oft erfüllen ältere Arbeitslose nicht die Kriterien, die für den Bezug von ALG2 (Hartz 4) aufgelegt wurden.
Besonders zuvor angespartes Vermögen kann sich hier als problematisch erweisen:  Die Höchstgrenze ist mit 150€ pro Lebensjahr (§ 12  Abs. 2 SGB II) nicht gerade großzügig bemessen (für einen 50jährigen alleinstehenden Erwerbsfähigen beispielsweise ergäbe sich ein Freibetrag von 7500 €), und man kann sich auch eines gewissen Gefühls der Ungerechtigkeit nur schwer erwehren wenn man unverschuldet in die Arbeitslosigkeit gerutscht ist und sich nun in einer Situation befindet, in der man sein Angespartes erst aufbrauchen soll bevor man weitere Unterstützung vom Staat erhält.

Als Betroffener gerät man hier schnell in einen Teufelskreis aus Perspektivlosigkeit und sozialem Abstiegsrisiko. Früher oder später stellt sich für die Leidtragenden hier die Frage nach dem „Sprung ins kalte Wasser“, nach der beruflichen Selbstständigkeit.

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Da dies eine der grundlegendsten Entscheidungen ist, die man in seinem Berufsleben treffen kann, müssen hier positive und negative Aspekte besonders sorgfältig gegeneinander abgewogen werden, bevor man eine endgültige Entscheidung treffen kann.

Im Anschluss finden Sie eine kurze Tabelle mit Aspekten, die bei der Entscheidungsfindung hilfreich sein können (die Aufstellung ist nur als Hilfestellung gedacht und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit):

Vorzüge Nachteile
Beendigung der Perspektivlosigkeit Arbeitspensum und damit monatliches Einkommen sind auftragsabhängig und damit (vor allem im 1. Jahr) schwer zu kalkulieren
Eigeninitiative anstatt zermürbendes Warten eventuell hohes finanzielles Risiko (v. A. in höherem Alter)
Selbstständige Tätigkeit kann dem eigenen Tagesablauf angepasst werden Sämtliche Versicherungen müssen vom Selbstständigen selbst getragen werden (z. B. Kranken- und Rentenversicherung)
Wissen und Erfahrungen können auf selbstbestimmte Weise genutzt werden für Ausfallzeiten durch Krankheit bzw. längere Urlaube muss selbst finanziell vorgesorgt werden da, anders als im Angestelltenverhältnis, kein geregeltes monatliches Einkommen zur Verfügung steht
Höhere Verdienstchancen als bei einer Tätigkeit im Angestelltenverhältnis

Wie man leicht erkennen kann, halten sich positive und negative Aspekte der Selbstständigkeit ungefähr die Waage. So ist es nicht verwunderlich, dass man, besonders in höherem Alter, oft vor den Risiken der Selbstständigkeit zurückschreckt:

Packe ich das noch?“, „Bin ich hierfür nicht schon viel zu alt?“, „Will ich wirklich meine finanziellen Rücklagen riskieren?“…
Das sind nur einige der Fragen, die sich Existenzgründer während der einzelnen Phasen ihrer Unternehmensgründung stellen.

Das Existenzgründungskonzept des Franchising kann Antworten auf diese Fragen liefern:

1.) Kann man „zu alt“ für eine Geschäftsgründung sein?
Durch die große Anzahl an verschiedenen Franchisekonzepten kann der Existenzgründer genau überlegen, welches System am Besten zu seinen individuellen Stärken und Begabungen passt. Gleichzeitig kann bei der Auswahl der potenziell geeigneten Franchisesysteme auch Rücksicht auf den jeweiligen familiären Hintergrund genommen werden.
Besitzt jemand zum Beispiel ein Haus oder eine größere Wohnung, könnten für ihn vornehmlich Konzepte interessant sein, die mit Hilfe eines home-office betrieben werden können. Da für ein home-office z. B. Mietzahlungen  für Ladenlokal etc. entfallen, könnte hiermit die monatliche Belastung signifikant gesenkt werden.

2) Wie sollte die finanzielle Planung für die Geschäftsgründung aussehen?
istock_000003615197xsmallAuch vor dem Hintergrund dieser Fragestellung kann Franchising ein guter Gedanke sein. Dank der großen Palette an verschiedenen Franchise-Unternehmen hat man auch hier „die Qual der Wahl“: Die Preisspanne der Eintrittsgebühr erstreckt sich von 5.000 € bis hin zu 50.000 € und mehr. Man kann sich also bereits im Vorfeld überlegen, wo die persönliche (finanzielle ) Schmerzgrenze liegt. Auf keinen Fall jedoch sollten Gelder verwendet werden, die explizit für die Altersvorsorge vorgesehen waren.
Diverse Förderprogramm von Bund und Ländern können unter Umständen den Schritt in die Selbstständigkeit vereinfachen. Vor allem dann, wenn durch den Wechsel in die Selbstständigkeit die Chance auf Beendigung der Langzeitarbeitslosigkeit besteht.
Nähere Informationen hierzu finden Sie in unserem Archiv.

3. Will man wirklich den Sprung ins „kalte Wasser“ wagen?
Der große Vorteil bei Franchising besteht darin, dass man von seinem Franchisegeber ein Komplettkonzept für den Aufbau eines neuen Unternehmens erhält. Demzufolge ist das sprichwörtliche „Wasser“ wahrscheinlich nicht so kalt, wie es anfangs scheint.
Auch die laufende Betreuung und Unterstützung wird Ihnen dabei helfen, Ihr Unternehmen Schritt für Schritt zum Erfolg zu führen. Die Grundidee des Franchising basiert auf einer Partnerschaft für gemeinsamen wirtschaftlichen Erfolg. Daraus ergibt sich, dass Ihr Franchise-Geber mindestens genauso an dem Erfolg Ihres Unternehmens interessiert sein sollte wie Sie als Inhaber.

Der vorlegende Artikel zeigt klar auf, dass eine Arbeitslosigkeit auch in höherem Alter keineswegs ein Grund zum Verzweifeln sein muss. Franchising bietet ideale Voraussetzungen für eine Geschäftsgründung in nahezu jeder Lebenssituation.

Mit einer positiven Grundeinstellung und etwas Flexibilität kann sie sogar als Chance für etwas völlig Neues verstanden werden.
Und wer möchte behaupten, dass Enthusiasmus und Risikobereitschaft ein Vorrecht der jüngeren Generationen sind?


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