03 Vorteile beim Franchising

Vorteile beim Franchising

Eine erfolgreiche Selbstständigkeit muss nicht zwingend in einer Franchisepartnerschaft begonnen werden. Natürlich können Sie sich auch mit Ihrem eigenen Geschäftskonzept selbstständig machen. Als Berater brauchen Sie dann nur ihren Steuerberater, ihren Rechtsanwalt und ihren Bankberater. Viele Existenzgründer jedoch wüschen sich beim Sprung in die Selbstständigkeit ein gewisses „Sicherheitsnetz“. Sie vertrauen daher lieber auf eine Geschäftsidee, die sich am Markt bereits bewährt hat.

So vermeiden Sie die Notwendigkeit, bei der Gründung Ihres Geschäftes das Rad neu erfinden zu müssen.

Bei einem Franchise-Betrieb hat bereits jemand die Geschäftsidee erfolgreich am Markt positioniert und die „Kinderkrankheiten“ des Konzeptes auskuriert. Jetzt ist der Franchisegeber dazu bereit, sein Wissen und seine Erfahrung gegen eine entsprechende finanzielle Gegenleistung mit seinen Franchisenehmern zu teilen. Kurz gesagt kann Franchising also eine Abkürzung zu einer erfolgreichen Selbstständigkeit sein.

Selbstverständlich gibt es auch beim Franchising positive und negative Aspekte, aber langfristig betrachtet überwiegen beim Franchising doch die Vorteile. Aber trotzdem bekommen Sie als zukünftiger Franchisenehmer nichts geschenkt: Auch hier müssen Sie Ihre Hausaufgaben machen. Wenn Sie aber das für sich passende Konzept gefunden haben und guten Gewissens den Schritt in die Selbstständigkeit wagen, so können Sie innerhalb kurzer Zeit erfolgreich Ihr eigenes Geschäft führen.

Die folgenden Vorteile sind in diesem Zusammenhang besonders erwähnenswert:

  • Sie investieren in ein Geschäftskonzept, dass bereits erprobt wurde und sich erfolgreich am Markt etablieren konnte. Dafür stehen der Franchisegeber und weitere erfolgreiche Franchisepartner.
  • Ihr Franchisegeber bietet Ihnen eine umfangreiche Einarbeitung in alle Aspekte seines Geschäftskonzeptes. Manche Franchisegeber bieten auch Schulungen für die Angestellten Ihrer Franchisenehmer an.
  • Das Geschäftskonzept basiert auf bestimmten, genau festgelegten Richtlinien. Diese müssen teilweise ganz genau befolgt werden, teilweise ist die Handhabung auch etwas flexibler gestaltet.
  • Sie nutzen eine Marke, die den Kunden bereits vertraut ist und sich bei ihnen bewährt hat.
  • Der Franchisegeber hilft Ihnen auch bei der Wahl ihres passenden Geschäftsstandortes. Manche Konzepte benötigen eine gute Verkehrsanbindung (z. B. Gastronomiebetriebe etc.), bei anderen genügt ein etwas kostengünstigeres Büro (z. B. bei Angebot von Beratungsdienstleistungen etc.).
  • Ihr Franchisegeber unterstützt Sie mit regionalen und überregionalen Werbe- und Anzeigenkampagnen. Darüber hinaus stehen viele Franchisegeber ihren Partnern mit einer werbewirksamen Ausgestaltung der neuen Geschäftseröffnung zur Seite.
  • Gute Franchisegeber bieten Ihren Partnern auch nach der Startphase weiterführende Unterstützungsmaßnahmen an (z. B. Telefonsupport, Zugriff auf ein firmeneigenes Intranet, Newsletter-Kampagnen, regelmäßige Besuche durch Außendienstmitarbeiter der Systemzentrale, Treffen der Franchisepartner auf regionaler Ebene sowie jährlich stattfindende Tagungen und Kongresse). Dadurch wird der Kontakt untereinander verbessert und einen regelmäßigen Wissensaustausch ermöglicht.
  • Durch die zentrale Einkaufsabwicklung können Franchisenehmer von vorteilhaft ausgehandelten Einkaufskonditionen profitieren.

Heute sind viele verschiedene Franchise-Konzepte erhältlich, mit ganz unterschiedlichen Investitionsvolumina und Vertragsbindungen. Wenn Sie sich noch nicht ganz sicher sind, ob der Betrieb eines Franchise-Geschäftes auch für Sie das Richtige ist, so gibt es eine Vielzahl an Konzepten, die sich auch für den nebenberuflichen Start in die Selbstständigkeit eignen.