Existenzgründung im Bereich Schüler-Nachhilfe und Zielgruppe Kinder

Clevere Franchisekonzepte bieten einen leichten Einstieg

Einige Länder in Europa zeigen sich besorgt, wenn es um die Geburtenrate in ihren Ländern geht. Wir wissen es alle: Deutschland führt die Liste mit der schwächsten Geburtenrate an. Sind Kinder und Jugendliche da eigentlich weiterhin eine attraktive Zielgruppe für Unternehmen?

Diese Frage kann eindeutig mit ja beantwortet werden. Nicht nur, dass die „Kids“ heute über mehr Taschengeld für den eigenen Konsum verfügen, auch Eltern sind zahlungswillige Konsumenten, wenn es um die Förderung und Entwicklung Ihrer Sprößlinge geht.

Aus Studien geht hervor, dass 20 Prozent aller Schülerinnen und Schüler in den Jahrgangsstufen 7 bis 10 – unabhängig von der Schulart – Nachhilfeunterricht erhalten. Dies lässt schon die wachsende Bedeutung und Expansion von Nachhilfeinstituten vermuten.

Nachhilfeinstitute haben in den letzten 10 Jahren eine rasante Expansion gezeigt und verfügen über eine spezifische Unternehmensorganisation meist in Form eines Franchise-Systems. Die Wachstumsquoten sind aus unternehmerischer Sicht beeindruckend.

Im Unterschied zu Privatanbietern besitzen Nachhilfeinstitute in der Regel eine Konzeption für die Nachhilfe, z.B. Gruppen- oder Einzelunterricht, Qualifizierte Lehrkräfte, Vermittlung von Lerntechniken, Kooperation mit Fachlehrer/Elternarbeit, Hausaufgabenbetreuung.

Längst wird in Deutschland wieder Schulgeld bezahlt. Bereits 1995 hatte eine Studie ergeben, dass Eltern in Deutschland jede Woche 30 Millionen Mark für Nachhilfe ausgeben. Inzwischen sollen es europaweit bereits 18 Milliarden Euro pro Jahr sein, mit denen Eltern versuchen, ihren Kindern im Kampf um eine berufliche Zukunft bessere Startchancen zu verschaffen. Ließ sich vor vier Jahren erst jeder fünfte Schüler nachmittags helfen, so gaben Eltern jetzt an, dass jeder dritte Schüler an allgemein bildenden Schulen Nachhilfe bekommt, in der Pubertät sogar fast jeder zweite. Nachhilfe stellt inzwischen einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor dar.

Aber es gibt nicht nur im Nachhilfebereich erfolgreiche Franchisesysteme. Andere Systeme offerieren spaßbringende Programme für Wissenschaft und Forschung, Musikförderung oder Programme für die physische, soziale und intellektuelle Entwicklung von Kindern.

Franchisegeber weisen gern darauf hin, dass viele heute später im Leben Eltern werden, oft wenn sie mitte 30 sind, statt mitte 20. Warum ist das wichtig? Personen in den Mittdreizigern sind finanziell besser ausgestattet und können deshalb mehr für die Förderung Ihrer Kinder ausgeben. Da die Lebenserwartung der jetzigen Generation größer wird, haben auch Großeltern mehr Jahre, um Geld für deren Enkelkinder auszugeben.

Franchisenehmer müssen sich bei einem Einstieg in das Geschäft gut auf die Herausforderungen dieser flexiblen Franchisesysteme einstellen, um sich erfolgreich am Markt durchzusetzen. Wichtig ist, das Geschäft nicht zu sehr wie ein normales kommerzielles Geschäft zu handhaben. Hauptaugenmerk des Existenzgründers in diesem Franchisingbereich liegt im Aufbau eines Services, der Kinder bzw. Jungendliche anspricht. Natürlich müssen Sie Kinder mögen, wenn Sie sich mit einem der Franchisekonzepte selbständig machen wollen. Der Spaßfaktor für Kinder ist ein ganz grundlegendes Element dieser Franchise-Systeme. Denken Sie an Musik, Videos, Spielecken, um z.B. Wartezeiten für Kinder angenehmer zu gestalten.

Eine andere Besonderheit haben diese Franchise-Konzepte. Die Natur dieser Franchisesysteme bringt es mit sich, dass es geschäftige und weniger geschäftige Zeiten gibt, bedingt durch Schulferien z.B.
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