BURGER KING Franchise Information

BURGER KING – Der König unter den Burgern

Das Franchise-Unternehmen BURGER KING wurde im Jahr 1953 ursprünglich unter dem Namen Insta-Burger King gegründet. Herzstück des neugegründeten Unternehmens war der von den Gründern Keith Kramer und Matthew Burns selbst entworfene und gebaute Ofen „Insta-Broiler“. Bereits 1954 wurde die erste Franchise-Lizenz für einen Standort in Miami an James Lamore und David Edgerton vergeben. Diese entwickelten ihrerseits einen eigenen Ofen für Ihre Niederlassung, den sogenannten „flame broiler“ und waren damit so erfolgreich, dass sie 1959 auch die Firmenanteile der ursprünglichen Gründer aufkaufen konnten. 

1957 wurde der Whopper in die Speisekarte aufgenommen – und ist bis heute das bekannteste Gericht des Franchisegebers geblieben. Die Firmengeschichte von BURGER KING liest sich einigermaßen turbulent. Die wiederholt auftretenden finanziellen Engpässe konnten zwar immer wieder überwunden werden – die Methoden, die zu dieser Überwindung führten, muten jedoch zum Teil etwas abenteuerlich an. Norman Brinker zum Beispiel, der nach dem Verkauf seines eigenen Unternehmens Ende der 70er Jahre für den Konzern Pillsbury arbeitete, zu dem zu diesem Zeitpunkt auch BURGER KING gehörte, entwarf eine für seine Zeit sehr aggressive Werbekampagne bei der die Burger von BURGER KING als „besser und größer“ als das Angebot der Konkurrenz (McDonald’s) dargestellt wurden. Gegen diese Kampagne wurden von Seiten der Gegenpartei rechtliche Schritte eingeleitet.Seine Wirkung hat die Werbeaktion jedoch dennoch nicht verfehlt. Auch heute finden sich immer noch unter dem Stichwort „Burger Wars“ Verweise auf diese Kampagne.

Nachdem die Kette im Laufe ihres Bestehens mehrfach verkauft worden war, erfolgte 2006 schließlich die Notierung an der New Yorker Börse. Während der Wirtschafts- und Finanzkrise kurze Zeit später geriet auch BURGER KING wieder in wirtschaftliche Schieflage und wurde in Folge dessen im Jahr 2010 von dem brasilianischen Groß-Investor 3G aufgekauft. 2012 kehrte das Unternehmen nach umfangreicher Restrukturlierung an die Börse zurück. Nach der Fusion mit der kanadischen Kaffee- und Donut-Kette Tim Horton’s Ende 2014, die mit 7,6 Mrd. € zu Buche schlug, konnte BURGER KING nicht nur seinen Firmen-Hauptsitz nach Kanada verlegen, was aus steuerlicher Sicht große Vorteile bietet, durch die aus dem Zusammenschluß resultierende Erhöhung der Filialen-Anzahl auf ca. 18.000 weltweit steigt das Unternehmen auch zur drittgrößten Fastfood-Kette der Welt auf. Mit 51% der Aktien bleibt 3G weiterhin Hauptaktionär, die jeweiligen Filialen der beiden Partner-Unternehmen agieren weiter unter ihren bekannten Markennamen.

Standortvorgaben und Filialtypen

Die wichtigste Vorgabe bei der Auswahl eines Standortes für ein neues BURGER KING-Restaurant ist die exzellente Erreichbarkeit entweder zu Fuß, mit dem Auto oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Um  langfristig das Interesse der Kunden gewinnen und halten zu können, wurde das Angebot im Laufe der Firmengeschichte mehrfach erweitert und ergänzt. 2011 wurden im Rahmen eines kompletten Re-Designs über 200 Restaurants nach dem neuen Design gestaltet und über 100 darüberhinaus mit einem neuen BURGER KING Cafe ausgestattet. Bereits 2013 erfolgte eine erneute Neuausrichtung durch hellere, freundlichere Farben und eine räumliche Umgestaltung unter Verwendung moderner und hochwertiger Materialien.

Durch die konsequente Weiterentwicklung des Konzeptes steht das Geschäftsmodell heute auf drei Säulen:
1. Klassisches BURGER KING Fastfood-Restaurant
2. BURGER KING Cafe
3. Lieferservice

Anfang 2016 wurde bekannt gegeben, dass die Sparte Lieferservice in Zusammenarbeit mit der Plattform „Lieferheld“ stark ausgebaut werden soll. Ziel ist es, bis Ende des Jahres in 100 Restaurants den Lieferdienst anbieten zu können. Diese Zusammenarbeit bedeutet für BURGER KING unter Anderem eine signifikante Ausweitung seines Kundenpotenzials da die Produkte nicht nur über die firmeneigene Lieferseite angeboten werden können, sondern auch über die Bestellplattform von Lieferheld.

Ursprungsland: USA

Gründung : 1953

Vergabe der ersten Franchise-Lizenzen Ursprungsland: 1954

Vergabe der ersten Franchise-Lizenzen Europa: 1975

Anzahl Betriebe: Über 13.000 Niederlassungen in 95 Ländern. Nach der Fusion mit Tim Horton’s Kaffee-und Donuts über 18.000 Filialen weltweit.

Finanzinformationen

Eintrittsgebühr: 50.000 $ (entspricht ca. 45.000 €)
Franchise-Lizenzgebühr: Monatlich 5% des Netto-Umsatzes
Werbegebühr: Monatlich 5% des Netto-Umsatzes
Erforderliches EK: Mindestens 200.000 € oder 40% der Gesamt-Investition
Gesamtinvestition: 500.000 – 2,5 Mio (je nach Standortgröße, Restaurant-Typ und Investitionsmodell)
Vertragslaufzeit: 20 Jahre

Besonderheiten zum Vertragsschluss und Unterstützung durch den Franchisegeber:

Um mit einer Bewerbung bei BURGER KING erfolgreich zu sein wird erwartet, dass bereits im Vorfeld unternehmerisches Können unter Beweis gestellt wurde. Weiterhin muss der neue Partner Eigenkapital von mindestens 500.000 € in flüssigen oder schnell realisierbaren Mitteln mitbringen.

BURGER KING setzt bei seiner Partnersuche vor allem auch auf Langfristigkeit. Die derzeit 700 in Deutschland betriebenen Filialen werden zu 100% von Franchisenehmern geführt, die bereits seit vielen Jahren Teil der BURGER KING Filiale sind. Viele dieser Franchisenehmer sind Familienunternehmen mit langjähriger Unternehmertradition.

Gesellschaftliches Engagement und Auszeichnungen:

Das weltweit aktive Fastfood-Unternehmen ist sich auch seiner sozialen Verantwortung bewußt. Markenstärke und Bekanntheit des Unternehmens sind hierbei wichtige Instrumente, die für den Erfolg der einzelnen Projekte mit verantwortlich sind.
Firmengründer James Lamore war fest davon überzeugt, dass das Geheimnis des Erfolges für jeden Menschen in seiner Bildung liegt. Auf diesem Glauben aufbauend wurde im Jahr 2000 (vier Jahre nach dem Tod des BURGER KING-Gründers) das Stipendiaten-Programm Burger King Scholars ins Leben gerufen, das Studenten mit Stipendien in Höhe von 1.000 – 50.000 $ fördert. Finanziert wird das Programm vornehmlich durch Firmenspenden sowie Spendenaktionen in den BURGER KING-Filialen.

Der BK Family Fund bietet seinen Angestellten und deren Familien Notfallhilfe nach Naturkatastrophen, Unglücks- oder Unfällen. Im Rahmen dieses Progamms wird finanzielle Unterstützung in Höhe von maximal 3000 $ vergeben.

Weiterhin unterstützt das Unternehmen seit 2012 die international tätige Wohltätigkeitsorganisation „Room to Read“, die sich dem Ziel verschrieben hat, Bildung und Gleichstellung allen Gesellschaftsschichten zugänglich zu machen. Seit der Gründung im Jahr 2000 konnten bisher 90 verschiedene Projekte verwirklicht werden, darunter Schulen, Büchereien und Lese- und Schreibkurse. Bis jetzt konnte Room to Read mit Hilfe seine zahlreichen Partner-Organisationen das Leben von über 9 Mio. Kindern in Afrika und Asien positiv beeinflussen.

Und auch in Latein-Amerika bemüht sich das Unternehmen intensiv darum, in Zusammenarbeit mit Techo für bessere Bildungsschancen zu sorgen. In den entsprechenden Regionen werden durch den Aufbau von Gemeindezentren Orte geschaffen, an denen durch ein umfangreiches Kursangebot, das von entsprechend ausgebildeten Tutoren unterrichtet wird, Förderungskurse für verschiedene Alterststufen in verschiedenen Fächern angeboten werden können.

Quellen:

http://franchises.about.com/od/mostpopularfranchises/a/history-of-burger-king.htm
www.burgerking.de/submenu/unternehmen/ueber-franchising
www.welt.de/wirtschaft/article134980130/Deutsche-Filialen-vermiesen-Burger-Kings-Jubilaeum.html
www.burgerking.de/de/website/documents/press/burger_king_pm_soziale_verantwortung_durch_kooperation_mit_room_to_read_1.pdf
www.burgerking.de/submenu/unternehmen/unsere-verantwortung
www.bk.com/corp-respon
bkmclamorefoundation.org
www.burgerking.de/002_de/website/documents/presse/pi_burger-king-setzt-bei-lieferservice-auf-lieferheld.pdf
www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2014-08/burger-king-uebernahme-tim-hortons