Wieviel Ausbildung braucht ein Franchise-Unternehmer?

Der Name Sir Richard Branson ist in Unternehmerkreisen auf der ganzen Welt bekannt. Der Gründung seines Versandhandels für Schallplatten im Jahr 1970 folgten unzählige weitere, die alle heute unter der von ihm geschaffenen Marke VIRGIN eingetragen sind (z.B. Virgin Atlantic, Vergin Media, Virgin Hotels). Und dabei waren beim Weitem nicht alle Gründungen von Erfolg gekrönt. Auch in der Biographie dieses „Gründeridols“ finden sich zahlreiche Rückschläge und Fehlversuche.

In einem Interview mit Fox Business, das vor Kurzem veröffentlicht wurde, äußert der Seriengründer einige Zweifel daran, ob ein Studium oder der Besuch einer Business-School die richtige Vorbereitung auf eine berufliche Selbstständigkeit sind: „Ich bin mir nicht sicher ob es sinnvoll ist, 3 oder 4 Jahre seines Lebens auf einer Business School zu verbringen. Das Geld, das die Studenten hier investieren, könnten sie beispielsweise auch in ihre berufliche Selbständigkeit stecken – und sich damit gleichzeitig der „wirklichen Welt“ stellen. Sich in diesem Dschungel zurechtzufinden und darin zu überleben, ist ungeheuer wichtig – und man lernt dabei mehr als auf jeder Schule.“

So weit so gut. Richard Branson hat zweifelsfrei ein beeindruckendes Firmenimperium aufgebaut, auf das er stolz sein kann, und das vielen Menschen einen Arbeitsplatz bietet. Aber ist der Ansatz, ohne fundierte Ausbildung einfach „drauf los zu gründen“, wirklich für jeden umsetzbar?

Seinen Wissenshorizont zu erweitern, hat noch niemandem geschadet

Die Gründung eines eigenen Unternehmens erfordert doch einiges an Wissen und Verständnis. Daher ist eine solide Ausbildung nicht nur eine gute Grundlage für eine Karriere im Angestelltenverhältnis, sie kann auch eine gute Vorbereitung auf die Selbständigkeit als Franchisenehmer sein. Die Führung eines eigenen Franchise-Unternehmens erfordert schließlich nicht nur eine solide Teamführung, sondern auch eine vorausschauende Strategie und ein ausgeprägtes Verständnis für eine tragfähige Finanzplanung.

Und dies gilt für eine Einzelgründung genauso wie für die Gründung als Franchisenehmer. Existenzgründer, die sich mit einem Franchisekonzept selbständig machen, geniessen zwar einige wichtige Vorteile, müssen aber hierfür auch die Bereitschaft mitbringen, sich im Großen und Ganzen an die Vorgaben ihres Franchisegebers zu halten.

Da sich die Gründung eines Geschäftes als Franchisenehmer erheblich von einer Einzelgründung unterscheidet, gibt es mittlerweile auch Studiengänge, die ganz auf die optimale Vorbereitung einer Franchise-Selbständigkeit ausgerichtet sind. Ein Beispiel eines solchen Studienganges ist zum Beispiel der von der Fachschule für Franchising angebotene Studiengang zum Franchise-Betriebswirt. Innerhalb dieses Studienganges wird den Teilnehmern eine praxisorientierte Qualifizierung in einer Zukunftsbranche vermittelt. Diese Ausbildung stützt sich auf drei Säulen:

Qualifizierungsbereich 1: Allgemeine berufliche Qualifizierung
Qualifizierungsbereich 2: Betriebswirtschaftliche Qualifizierung
Qualifizierungsbereich 3: Franchisespezifische Qualifizierung

Durch die Aufteilung des Lehrgangs in einen theoretischen und einen praktisch orientierten Teil werden die Teilnehmer umfassend ausgebildet und auf eine Karriere in der Franchise-Wirtschaft vorbereitet.  Einer der Schwerpunkte dieses Kurses ist zum Beispiel Gründung und strategische Gestaltung eines Unternehmens. Aber auch weitere Kernpunkte einer Erfolg versprechenden Existenzgründung wie das Fällen von investitionspolitischen Entscheidungen oder das Verständnis grundlegender rechtlicher Bestimmungen werden im Laufe dieses Lehrgangs ausführlich behandelt.

Den Absolventen dieses Lehrgangs steht nicht nur die Möglichkeit einer erfolgreichen Existenzgründung offen, sie sind auch bestens auf eine Angestelltenrolle in der Franchise-Industrie vorbereitet. Sie interessieren sich für weitere Informationen? Hier finden Sie die entsprechenden Kontaktdaten.
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