Auf Franchise Direkt die richtigen Geschäftskonzepte für Ihre Gründung finden

Franchise starten: Wie viel Eigenkapital brauchst du wirklich?

Eine der wichtigsten Fragen vor dem Start in die Selbstständigkeit lautet: Wie viel Geld benötige ich, um ein Franchise-Unternehmen zu eröffnen?

Coins stack with balance scale. Money management, financial plan, time value of money, business idea and Creative ideas for saving money concept.
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sommart/Getty Images

Wenn du den Schritt in die Selbstständigkeit wagst, kommt früher oder später die Frage auf: Was kostet es eigentlich, ein Franchise zu eröffnen? Ganz ehrlich, darauf gibt es keine einfache Antwort. Es kommt stark darauf an, in welchem Bereich du tätig werden willst, wie das Geschäftsmodell aussieht und wie viel Unterstützung du vom Franchisegeber bekommst.

Der Wunsch, sein eigener Chef zu sein, beginnt oft mit der Frage: Habe ich überhaupt das nötige Geld dafür?

Franchising ist für viele, die sich selbstständig machen wollen, eine gute Option. Man steht nicht komplett bei Null. Man bekommt ein fertiges Konzept, eine bekannte Marke und Hilfe vom Franchisegeber.

Trotzdem braucht auch eine Franchise-Gründung Geld. Nicht nur für den Anfang, sondern auch genug, um die ersten Monate gut zu überstehen.

Was meint man eigentlich mit Eigenkapital beim Franchise?

Eigenkapital ist einfach das Geld, das du selbst in dein Vorhaben steckst. Es bildet die finanzielle Grundlage und zeigt potenziellen Geldgebern, dass du hinter deiner Idee stehst.

Wie viel Eigenkapital du brauchst, schwankt. Manche Franchise-Systeme starten schon mit ein paar Tausend Euro. Andere brauchen wegen des Standorts, der Ausstattung oder mehr Personal deutlich mehr. Eine feste Summe gibt es also nicht.

Welche Kosten kommen bei einer Franchise-Gründung auf dich zu?

Viele denken zuerst nur an die Startgebühr. Aber die Gesamtkosten sind mehr als das.

Da kommen zum Beispiel Dinge auf dich zu wie:

  • Die Gebühren für den Einstieg oder die Lizenz
  • Ausstattung und Einrichtung des Geschäfts
  • Kosten für die Eröffnung
  • Waren oder Materialien, die du brauchst
  • Marketing am Anfang
  • Schulungen und Weiterbildungen
  • Versicherungen
  • laufende Betriebskosten
  • Lohnkosten und Miete

Und vergiss nicht, eine finanzielle Pufferzone einzuplanen. Damit dein Unternehmen auch in der Anfangszeit stabil bleibt. Franchise-Konzepte gibt es für verschiedene Budgets. Ein großer Pluspunkt beim Franchising ist die Vielfalt. Nicht jede Gründung braucht ein großes Geschäftslokal oder viel Startkapital.

Besonders im Dienstleistungsbereich, bei mobilen Konzepten oder wenn du von zu Hause aus arbeitest, gibt es viele Möglichkeiten, die nicht viel Geld kosten.

Denk da zum Beispiel an:

  • Beratungsdienste oder Geschäfte, die sich an andere Unternehmen richten
  • digitale Geschäftsmodelle
  • mobile Dienstleistungen
  • Angebote im Bildungsbereich
  • Immobilien- oder Vermittlungsgeschäfte
  • lokale Dienstleistungen

Auf der anderen Seite gibt es natürlich auch etablierte Modelle in Bereichen wie Gastronomie, Fitness oder Einzelhandel, die eine höhere Anfangsinvestition erfordern.

Welches Franchise das richtige ist, hängt also nicht nur davon ab, wie viel Geld du hast, sondern auch von deinen Zielen und was du gut kannst.

Kann man ein Franchise auch mit wenig Eigenkapital starten?

Wenn du nicht viel eigenes Geld hast, heißt das nicht, dass eine Gründung unmöglich ist. Viele Gründer kombinieren ihr eigenes Kapital mit anderen Finanzierungsmöglichkeiten.

Das kann zum Beispiel so aussehen:

  • Kredite von der Bank
  • staatliche Förderprogramme
  • Investoren von außen
  • Darlehen von Freunden oder Familie
  • spezielle Finanzierungen für Franchisenehmer

Wichtig ist aber, dass die Finanzierung gut geplant ist. Es sollte nicht nur darum gehen, das Geschäft überhaupt eröffnen zu können, sondern auch darum, genug Geld für die ersten Monate zu haben.

Warum ein geringer Investitionsbedarf nicht schlechter ist

Es ist ein Irrtum zu glauben, dass ein teures Franchise automatisch erfolgreicher ist als ein günstigeres. Das stimmt so nicht.

Ein höheres Startkapital bedeutet oft größere Strukturen – zum Beispiel mehr Filialen, mehr Personal oder teurere Ausstattung. Kleine Franchise-Modelle sind oft flexibler und haben geringere laufende Kosten.

Was wirklich zählt, sind Dinge wie:

  • Wie gefragt ist das Angebot?
  • Wie gut ist das Franchise-System selbst?
  • Wie viel Unterstützung gibt der Franchisegeber?
  • Wo ist der Standort und wer sind die Kunden?
  • Wie engagiert ist der Franchisenehmer?

Wie viel Geld sollte man zusätzlich einplanen?

Neben den direkten Gründungskosten solltest du als Gründer auch an die Zeit danach denken.

Die ersten Monate eines neuen Unternehmens können von vielen Dingen abhängen. Kunden müssen gewonnen, Abläufe eingespielt und die Bekanntheit vor Ort aufgebaut werden.

Wenn du finanziell gut aufgestellt bist, gibt dir das die Sicherheit, dich voll auf den Aufbau deines Geschäfts konzentrieren zu können.

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