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Domino’s Pizza Franchise Information – Mit Pizza zum Erfolg

Domino’s Pizza gehört zu den bekanntesten Pizza-Franchise-Unternehmen weltweit. Die Geschichte des Unternehmens begann 1960 in Ypsilanti im US-Bundesstaat Michigan, als die Brüder Tom und James Monaghan einen kleinen Pizza-Lieferbetrieb übernahmen. Aus dem zunächst kleinen Unternehmen entwickelte sich in den folgenden Jahrzehnten ein internationales Franchise-System mit Tausenden Standorten weltweit.

Auch international expandierte Domino’s stark. Heute ist die Marke in zahlreichen Ländern vertreten und gehört zu den weltweit größten Pizza-Lieferdiensten. In Deutschland ist Domino’s inzwischen mit mehr als 400 Stores präsent. Gemeinsam mit seinen bestehenden und neuen Franchisepartnern verfolgt das Unternehmen das Ziel, langfristig mehr als 1.000 Stores in Deutschland zu betreiben.

Domino’s Pizza belegt in der Franchise-Direkt Top 100 der Franchise-Unternehmen in Deutschland 2026 den 8. Platz und gehört damit zu den größten Franchise-Systemen des Landes. Die Platzierung basiert auf der Anzahl der Standorte in Deutschland und bei gleicher Filialanzahl auf der internationalen Präsenz.

Amsterdam
Domino's Pizza Bicycle At Amsterdam The Netherlands 22-2-2023
Robert vt Hoenderdaal/Getty Images

Das Domino’s Franchise-Konzept

Das Geschäftsmodell von Domino’s basiert auf der Kombination aus stationärem Store, Abholgeschäft und Lieferservice. Die Pizza wird direkt im Store frisch zubereitet und anschließend entweder ausgeliefert oder von den Kunden abgeholt.

Dabei spielen standardisierte Abläufe eine wichtige Rolle. Durch klar definierte Prozesse bei Bestellung, Zubereitung und Auslieferung soll eine gleichbleibende Produkt- und Servicequalität gewährleistet werden.

Ein weiterer Bestandteil des Konzepts ist die digitale Kundenkommunikation. Bestellungen können online und über digitale Kanäle aufgegeben werden. Moderne Management- und Betriebssysteme unterstützen die Franchisepartner zudem bei der Steuerung ihres Stores.

Domino’s passt sein Angebot außerdem an die Bedürfnisse des jeweiligen Marktes an und entwickelt seine Produktpalette regelmäßig weiter. Neben verschiedenen Pizza-Varianten gehören unter anderem Beilagen, Desserts und Getränke zum Angebot.

Franchisedaten

Ursprungsland: USA

Gründung: 1960

Branche: Pizza Franchise / Gastronomie & Bringdienst

Anzahl Stores Deutschland: über 400

Ziel in Deutschland: über 1.000 Stores

Franchise-System: Domino’s Pizza

Durchschnittliche Anzahl Stores pro Franchisepartner: ca. 2,5

Anzahl Franchisepartner in Deutschland: ca. 195

Anzahl Franchisepartnergruppen: ca. 165

Finanzinformationen

Erforderliches Eigenkapital: mindestens 60.000 €

Durchschnittliche Investitionskosten für einen neuen Store: ca. 350.000 €

Einmalige Franchisegebühr: 15.000 €

Trainings- und Supportgebühr: 10.000 €

Laufende Franchisegebühr: 6,5 % des Netto-Umsatzes

Nationale Werbegebühr: 5 % des Netto-Umsatzes

Die tatsächliche Investitionssumme kann abhängig von der Größe des Stores, den baulichen Gegebenheiten und weiteren Faktoren variieren. Zu den Investitionskosten zählen unter anderem Bau- und Einrichtungskosten, die Erstbestellung des Betriebsbedarfs sowie Einstiegsgebühren.

Anforderungen an den Franchisenehmer

Domino’s richtet sich sowohl an erfahrene Gastronomen als auch an Quereinsteiger. Idealerweise verfügen Bewerber bereits über Erfahrungen in der Gastronomie sowie über betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse.

Darüber hinaus erwartet Domino’s unternehmerisches Denken, hohe Leistungsbereitschaft, Kundenorientierung sowie Führungs- und Sozialkompetenz. Da der Betrieb eines Stores stark vom Team und dessen Führung abhängt, spielen auch Managementqualitäten eine wichtige Rolle.

Das Unternehmen betont außerdem die Bedeutung einer sogenannten Hands-on-Mentalität. Franchisepartner sollten bereit sein, sich aktiv mit dem operativen Geschäft auseinanderzusetzen und Verantwortung für Mitarbeiter, Kunden und den eigenen Store zu übernehmen.

Auch für Quereinsteiger interessant

Eine Besonderheit des Domino’s Systems besteht darin, dass auch Quereinsteiger grundsätzlich die Möglichkeit haben, Franchisepartner zu werden.

Wer noch nicht über das vollständige erforderliche Eigenkapital verfügt, kann zudem über einen internen Entwicklungsweg in das Franchise-System einsteigen. Im Rahmen des „Stars for Success“-Programms können Mitarbeiter zunächst im Store Erfahrungen sammeln und sich anschließend für eine eigene Franchisepartnerschaft qualifizieren. Dieser Weg dauert laut Domino’s in der Regel mindestens ein Jahr.

Damit bietet das Unternehmen neben dem klassischen direkten Einstieg auch einen Weg an, bei dem angehende Unternehmer das Geschäftsmodell zunächst aus der operativen Perspektive kennenlernen können.

Unterstützung durch Domino’s

Domino’s begleitet seine Franchisepartner bereits vor der Eröffnung eines Stores. Die Expansionsabteilung unterstützt bei der Suche nach einem geeigneten Standort und bei der Einrichtungsplanung.

Auch die Ausbildung ist ein wichtiger Bestandteil des Systems. Die Ausbildung zum Franchisepartner findet in einem Ausbildungsstore statt und verbindet theoretische Inhalte mit praktischer Erfahrung. Zusätzlich bietet die Domino’s Akademie Aus- und Weiterbildungsangebote für Franchisepartner und deren Mitarbeiter.

Rund um die Eröffnung steht ein eigenes Eröffnungsmanagement zur Verfügung. Nach der Eröffnung unterstützen Franchise Consultants und weitere Fachabteilungen unter anderem bei der Optimierung der operativen Abläufe und bei der Steuerung wichtiger Kennzahlen.

Darüber hinaus profitieren Franchisepartner von zentralem Einkauf, nationalem Marketing und verschiedenen Management-Tools. Auch bei der Finanzierung unterstützt Domino’s beispielsweise mit einer Businessplanvorlage und bei Gesprächen mit Banken.

Der Weg zum eigenen Domino’s Store

Der Bewerbungsprozess beginnt mit einem ausgefüllten Fragebogen. Für die weiteren Schritte werden unter anderem Lebenslauf, Ausweisdokument, SCHUFA-Auskunft, Führungszeugnis und ein Nachweis über das erforderliche Eigenkapital benötigt.

Nach dem ersten digitalen Gespräch folgt eine mehrtägige Hospitation in einem Domino’s Store. Anschließend finden weitere Gespräche und die vorvertragliche Aufklärung statt. Die Ausbildung erfolgt anschließend in einem Ausbildungsstore.

Von der Bewerbung bis zur Eröffnung eines eigenen Stores vergehen laut Domino’s in der Regel etwa vier bis acht Monate. Die tatsächliche Dauer hängt unter anderem davon ab, ob ein bestehender Store übernommen wird oder zunächst ein neuer Standort gefunden und entwickelt werden muss.

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