TeeGschwendner Franchise Information

TeeGschwendner: Das Ganze ist mehr als die Summe des Einzelnen

Die Geschäftsidee zu TeeGschwendner entstand aus einer Marktlücke heraus, da es in den 1970er Jahren auf dem deutschen Markt ein relativ dürftiges Angebot an qualitativ hochwertigen Teesorten und –mischungen gab. Dies jedoch sollte sich nach dem Willen des Gründerehepaares Albert und Gwendalina Gschwendner ändern.  Nach einem etwas holprigen Start und der Verlegung der ersten „Teeladen“- Niederlassung an einen profitableren Standort erfolgten bereits ein Jahr später die Eröffnung der zweiten Filiale in Bonn und zum gleichen Zeitpunkt die Gründung eines weiteren Standortes in Bonn. Von Anfang an wurde auf die bis heute erfolgreiche Unternehmensstrategie gesetzt: Erlebniseinkauf in bester Lage mit erweitertem Sortiment und ausgedehntem Service-Angebot. Damit und mit dem Setzen auf inhabergeführte Läden und eine genaue Sortimentsauswahl hat sich sich TeeGschwendner bis heute mit einem Marktanteil von 30% zur größten deutschen Teehandelsgruppe weiterentwickelt. Insgesamt findet der Kunde bei TeeGschwendner ein Sortiment aus 300 Sorten losem Tee, 48 Sorten Teebeutel und ein umfangreiches Angebot zu Teezubereitung und Teegenuß. Bei ca. 100 der bei TeeGschwendner angebotenen Teesorten handelt es sich um Eigenentwicklungen des Unternehmens.

Bereits früh wurde die Entscheidung getroffen, mit dem Unternehmen im Franchising zu expandieren. Nach der Gründung der „Teeladen Gbr. Gschwendner GmbH“ im Jahr 1978 wurde der Aufbau der nächsten Filiale in Nürnberg über einen Lizenzvertrag abgewickelt. Nachdem dieser Schritt erfolgreich abgeschlossen werden konnte, erfolgte zu Beginn der 80er Jahre die engültige Weiterentwicklung zum Franchise-Unternehmen. Seit 1985 ist Tee Gschwendner Mitglied im Deutschen Franchise Verband. Nach der erfolgreichen bundesweiten Expansion des Geschäftskonzeptes war der Schritt in Nachbarländer eine logische Konsequenz. Mittlerweile ist das Unternehmen nicht nur in Deutschland, Österreich und Luxemburg erfolgreich, der Franchisegeber hat mit seinen Niederlassungen in Saudi-Arabien und Brasilien auch den Sprung auf das weltweite Parkett geschafft. Im Jahr 1999 erfolgte die Umbenennung der Niederlassungen von „Teeladen“ in „TeeGschwendner“. Grund für die großangelegte Namensänderung war die Verwechslunggefahr des Original-Konzeptes mit Konkurrenz-Angeboten. Im gleichen Zug wurde mit „Handeln und Tee trinken“ ein neues Firmenmotto eingeführt und mit der Eröffnung der nächsten Filiale in Freiburg die schrittweise Neueinrichtung der bis dahin bestehenden Filialen angestoßen.

Standortvorgaben:

Bei der Suche nach passenden Standorten macht das Franchise-Unternehmen keine Kompromisse. Nach Angaben von Karen Gajewski, Geschäftsführerin im Bereich Franchising und Expansion macht das Unternehmen „in der Standortfrage keine Kompromisse. Nur beste Lagen in Großstädten und Mittelzentren mit entsprechendem Einzugsgebiet kommen in Frage“.

Ursprungsland: Deutschland

Gründung : 1978

Vergabe der ersten Franchise-Lizenzen Ursprungsland: 1982

Vergabe der ersten Franchise-Lizenzen Ausland:  1992

Betriebe in Deutschland: 127 (davon derzeit eine Filiale in der Hand der Gründerfamilie)

Betriebe im Ausland: Saudi-Arabien (5),  Brasilien (3),  Luxemburg (1 ), Österreich (1)          

Finanzinformationen

Eintrittsgebühr: 10.000 €
Franchise-Lizenzgebühr: 0%
Werbegebühr: 4% vom reinen Tee-Einkauf
Erforderliches EK: i. d. Regel ab 15.000 €
Gesamtinvestition: 70.000 – 100.000 €
Vertragslaufzeit: 5 Jahre, danach Verlängerung um jeweils 5 Jahre

Besonderheiten zum Vertragsschluss und Unterstützung durch den Franchisegeber:

Unter gewissen Bedingungen kann das Ladenlokal auch durch den Franchisegeber angemietet werden. In diesem Fall wird dem Franchisenehmer zusätzlich ein Verwaltungskostenzuschlag i. H. von 2% der Grundmiete (jedoch maximal 40 € pro Monat) in Rechnung gestellt. Weiterhin bietet der Franchisegeber ein umfangreiches Start-Up-Programm mit Hilfestellung bei allen wichtigen Gründungsentscheidungen wie Standortwahl, Finanzierung, Investitions- und Rentabilitätsplanung, Einrichtungsfragen und Ladenbau. Mit insgesamt 140 Mitarbeitern kümmert sich die Systemzentrale des Franchise-Unternehmens in Meckenheim um Marketing, Schulung der Franchisepartner, Einkauf, Verarbeitung und Verpackung der insgesamt über 300 Teesorten und die Entwicklung von Eigenkreationen.

Gesellschaftliches Engagement und Auszeichnungen:

Die starke Religiösität des Firmengründers schlägt sich auch in seiner Firmenführung nieder, bei der er versucht hat, sein Unternehmen von Anfang an auf Basis der christlichen Soziallehre zu leiten. Zur Umsetzung zahlreicher wohltätiger Projekte arbeitet das Unternehmen daher mit den folgenden Organisationen zusammen:

  • Naturschutzbund Deutschland (NABU)
  • TransFair
  • Naturland – Verband für naturgemäßen Landbau e.V.
  • Missio
  • Greenpeace energy

Mit seiner Aktion „Tee für Tiger“ ist Tee Gschwendner seit vielen Jahren im Tigerschutz aktiv. Der Anbau des „NABU-Tigertees“ erfolgt streng nach biologisch-dynamischen Methoden. Aus der Pflanzung entstehen die Sorten „Black Oothu“, ein mild-harmonischer Schwarztee,  und „Green Manjolai“, ein belebender, frischer Grüntee. Pro verkaufter 250 g – Packung fließt 1 € direkt an den Tigerschutz. Damit soll der Lebensraum von Tigern, Leoparden, Bengal- und Fischkatzen, Lippenbären und Rhesusaffen langfristig und nachhaltig geschützt werden. Mit Erfolg: Aus einer Veröffentlichung von NATURSCHUTZheute aus dem Jahr 2012 geht hervor, dass es zwischen 2006 und 2011 einen Anstieg der im Naturreservat des Valmiki-Nationalparks angesiedelten Tiger von 1411 auf 1706 Exemplare gab. Das entspricht einem Anstieg von 20% innerhalb von 5 Jahren. Auch bei der Anpflanzung in den Teegärten Südindiens wird Wert auf Nachhaltigkeit gelegt. Bei Anpflanzung und Aufzucht wird konsequent auf jegliche Art von chemischen Pflanzenschutz- und Düngemitteln verzichtet. Die weltweit steigende Nachfrage nach Bio-Qualität jedoch rechtfertigt den daraus entstehenden Mehraufwand. Und auch abseits der Pflanzplantagen wird viel unternommen, um den umliegenden Wald so wenig wie möglich zu belasten. Um das zu erreichen, werden mit Kuhdung betriebene Biogasanlagen, mit Reisspelzen befeuerte Kocher und holzsparende Öfen eingesetzt.

Ein weiteres Hilfsprogramm, das von TeeGschwendner bereits von Anfang an unterstützt wird, ist der „Club der guten Hoffnung“, das sich für die Bedürfnisse besonders benachteiligter Menschen in Afrika, Asien und Ozeanien einsetzt. Die Arbeit der Organisation steht unter dem Motto „Say yes to life“ und hat sich zum Ziel gesetzt, gemeinsam mit starken Partnern aus Wirtschaft und Politik positive Veränderungen in der Gesellschaft voranzutreiben. Auf die Frage, warum man sich bei der Organisation eines Hilfsprojektes gerade für diese Region entschieden habe, antwortete Firmengründer Albert Gschwendner im Rahmen eines Interviews: „Mit Südafrika verbindet TeeGschwendner der Rooibosteeanbau. Wir haben sehr gute Kontakte zu unseren Geschäftspartnern in Südafrika...“ Um eine kontinuierliche finanzielle Unterstützung sicherstellen zu können und auch Kunden eine Möglichkeit zu geben, sich an der Hilfsaktion zu beteiligen, wurde die Teemischung „Rooibos-Ananas-Passionsfrucht“ entwickelt. Der dafür verwendete Rooibos-Tee stammt aus Südafrika. Pro verkaufter 100g-Packung spendet das Unternehmen 50 Cent an den Club der guten Hoffnung. Eines der Großprojekte, das in Zusammenarbeit mit missio verfolgt wird, ist die Schaffung von Ausbildungsmöglichkeiten für jugendliche Straßenkinder in den südafrikanischen Partnerfirmen.

 

Quellen:

www.teegschwendner.de/tee/franchise_anforderung_de.mfpx?ActiveID=1247
www.faz.net/frankfurter-allgemeine-zeitung/wirtschaft/das-unternehmergespraech-jonathan-gschwendner-der-mitinhaber-der-tee-gschwendner-gmbh-wir-verkaufen-tee-und-selbstaendigkeit-1582176.html
www.teegschwendner.de/tee/info_tigerschutzprojekt_de.mfpx
www.rheinische-geschichte.lvr.de/persoenlichkeiten/G/Seiten/AlbertGschwendner.aspx
http://www.teegschwendner.de/tee/info_clubdergutenhoffnung_de.mfpx
http://www.teegschwendner.de/tee/info_CSR_Partner_de.mfpx?ActiveID=1285
PDF-Download: „Tee Gschwendner unterstützt den Club der guten Hoffnung“
PDF-Download: „Tee für Tiger“ (Tierschutzprojekt in Zusammenarbeit mit NABU)
PDF-Download: Pressemappe TeeGschwendner