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Regus Business Centres

Arbeiten von überall

In den 80er Jahren war der britische Geschäftsmann Mark Dixon auf Reisen und bemerkte, dass es für Seinesgleichen kaum Möglichkeiten gab, in fremden Städten kurzfristig Büroräume zu mieten, um nicht vom Hotelzimmer oder der Lobby aus arbeiten zu müssen. Er identifizierte einige Schlüsselfaktoren, die für solche Kurzzeitbüros wichtig wären: gepflegtes Inventar, Betreuung vor Ort für Rezeption, etc. und flexible Buchungszeiten. Mit der Umsetzung dieser Ideen war das Geschäft geboren und die ersten Büroräume von Regus eröffneten 1989 in Brüssel. Bereits fünf Jahre später gab es die ersten Büroräume des Unternehmens in Lateinamerika (São Paulo) und Asien (Beijing). 2001 wagte Regus den Sprung nach Amerika und war kurze Zeit später sogar auf dem 93. Stock des World Trade Center mit mietbaren Büros vertreten.

Nach einem schwierigen Start in die 2000er Jahre und einer daraus resultierenden Umstrukturierung kaufte Regus 2004 das amerikanische Unternehmen HQ Global Workplaces auf. Mit der Akquirierung weiterer Konkurrenten wie Laptop Lane, die an Flughäfen Büroräume angeboten hatten, und Partnerschaften mit AirFrance und American Airlines konsolidierte das Unternehmen seinen wirtschaftlichen Erfolg.

Im Jahr 2007 ging die internationale Expansion weiter und Bürocenter in Bulgarien, Jordanien, Kenia und Qatar wurden eröffnet. Mit der Mitgliedschaft im Businessworld genannten Club können Geschäftsleute seit 2008 in Regus-Büros weltweit gewisse Vorteile genießen. Vielreisende Kunden werden somit für ihre Loyalität belohnt.

Mittlerweile geht das Angebot von Regus über die Bereitstellung von Kurzzeit-Büroräumen hinaus. So wird zum Beispiel Raum für Co-Working angeboten. Selbstständige und Angestellte, die von Zuhause aus arbeiten, können sich in einem speziell konzipierten Büro einzelne Arbeitsplätze anmieten und so von der Arbeitsatmosphäre und der Gesellschaft anderer profitieren, ohne direkt ein ganzes Büro mieten zu müssen. Auch virtuelle Büros, das heißt, Plattformen, Programme und technische Geräte, werden von Regus bereitgestellt, was vor allem für internationale Firmen wichtig ist, die nicht in allen Städten, in denen sie operieren, eigene Büroeinrichtungen haben. Des Weiteren können bei Regus Meetingräume gebucht werden, in denen Geschäftsreisende Konferenzen abhalten können. Und selbst Notfall-Büros stellt das Unternehmen zu Verfügung: Unternehmen, deren Büros aus verschiedenen Gründen temporär nicht genutzt werden können, buchen kurzfristig Räume bei Regus und können so mit allen Mitarbeitern dem normalen Arbeitsalltag nachgehen, bis die eigenen Räume wieder zur Verfügung stehen.

Eine erneute Restrukturierung des Unternehmens fand im Dezember 2016 statt.
Unter der Holding IWG (International Workplace Group) ist Regus nun zusammengefasst. Zudem ließ das Unternehmen verlauten, dass man die Zentrale umziehen werde, und zwar in ein Land außerhalb der EU. Die legislativen Umständen in der Union seien zunehmend komplex, so das Management.

Franchisedaten:
Ursprungsland: Belgien
Gründung: 1989
Vergabe der ersten Franchise-Lizenzen: 1990
Anzahl Betriebe insgesamt: 3.000
Anzahl Franchisenehmer-Betriebe in Deutschland: in 23 Städten vertreten

Finanzinformationen:
Eintrittsgebühr: € 31.500 
Franchise-Lizenzgebühr: 4,5 % des Bruttoumsatzes
Gesamtinvestition: € 250.000 – 500.000

Gesellschaftliches Engagement:
Mit dem Modell “arbeiten von überall” hat Regus schon früh den Trend erkannt und ist aus der zunehmend digitalen und globalen Welt nicht mehr wegzudenken. Aber auch andere aktuelle Themen wie Nachhaltigkeit und Work-Life-Balance stehen ganz oben auf der Agenda.

Mit den flexiblen Buchungs- und Öffnungszeiten der Räume hilft Regus unzähligen Geschäftsleute und Selbstständigen, die Arbeitszeit effektiver zu nutzen und klar vom Privatleben abzugrenzen. Laut Aussagen des Unternehmens ist arbeitspsychologisch bewiesen, dass dies zum einen die Produktivität steigert und zum anderen glücklichere, ausgeglichenere Menschen zur Folge hat.

Für die Umwelt ist das Modell an sich schon eine gute Idee. Statt viele Büros ständig unterhalten zu müssen und dafür Ressourcen zu verbrauchen, minimieren Gemeinschafts- und Kurzzeitbüros diese Faktoren. Das Unternehmen hat sich zudem vorgenommen, bis 2020 den CO²-Austoß zu halbieren und so einen noch aktiveren Beitrag beim Umweltschutz zu leisten.

Quellen:
http://www.morningstar.co.uk/uk/news/AN_1482146642836095100/regus-becomes-iwg-as-scheme-of-arrangement-becomes-effective-(alliss).aspx
https://www.regus.co.uk/investors/presentations
http://www.nytimes.com/2004/07/17/business/company-news-regus-will-buy-hq-global-and-add-227-us-office-sites.html
http://careers.regus.com/de-DE/AboutUs


Gesamteinheiten
3.000
Jahr der Gründung
1989
Jahr der Franchise
2001
Länder insgesamt
120
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