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Bäckerei und Backshop-Franchise: Fakten und Trends

Wenn Deutschland für eines bekannt ist, dann für hochwertige Backwaren und Bäckereien, die keine Wünsche offenlassen. Im Franchising gibt es zahlreiche Konzepte, um sich in der Branche erfolgreich selbstständig zu machen. Die Erfolgschancen stehen gut, denn die Nachfrage nach Brot, Brötchen, süßen Teilchen, salzigen Snacks und mehr bleibt so hoch wie nie. Ob schnell auf die Hand, für unterwegs oder für das gemütliche Sonntagsfrühstück daheim, wir lieben unsere Bäckereien.

Die Deutschen konsumieren im Schnitt rund 56 kg Brot und Backwaren pro Haushalt und Jahr. Das entspricht umgerechnet einem Tageskonsum von ca. 3 Scheiben Brot oder einer Brezel und einem Brötchen.

Der Jahresumsatz im Bäckerhandwerk stieg damit im Jahr 2022 auf 16,27 Milliarden Euro. Die Zahl der traditionellen Handwerksbetriebe sank in den letzten Jahren allerdings stark, von rund 55.000 Verkaufsstandorten auf nur noch 9.607 traditionelle Handwerksbetriebe und ca. 35.000 weitere Filialen.

Kaum eine andere Industrie hat in den letzten 15 Jahren eine ähnlich rasante Entwicklung durchlaufen wie das Bäckerhandwerk. Ganz allgemein formuliert, hat sich das Bäckerhandwerk seit der Entstehung der ersten Bäckerei-Franchisekonzepte vom fleißigen Produzenten hin zum trendigen Gastgeber entwickelt, der mit Take-Away-Theke, Frühstücksbuffet, Mittagsangebot, Kaffee- und Dessertkarte und Abendmenü für jede Tageszeit genau das Richtige für den schnellen Hunger anbieten kann. Geprägt von einer verstärkten Industrialisierung lässt sich damit auch bei der Sortimentsgestaltung eine Veränderung weg vom traditionellen Backwaren-Angebot hin zu einer breiten Angebotspalette aus Backwaren, Imbissware und Getränken beobachten.

Profitieren kann die Branche hier besonders von den immer stärker wachsenden Marktsegmenten „Außer-Haus“ und „Lieferservice“. Heute schon gibt es beispielsweise sehr erfolgreich laufende Franchisekonzepte, die sich auf die Frei-Haus-Lieferung frischer Backwaren pünktlich zum Frühstück spezialisiert haben. Niedrige Einstiegskosten, qualitativ hochwertige Produkte und flexible Routenplanung bedeuten für den Franchisepartner ein exzellentes Verdienstpotential und zufriedene Kunden.

Weiterhin lässt sich ein Trend weg von der „klassischen“ Bäckerei und hin zu Backshops und Backstationen in Ladenketten und Discountern beobachten. Mit einer innovativen Produktpalette, günstigen Preisen und einer ansprechenden Präsentation der Ware im Laden gelingt es den großen Bäckereiketten heute, ihre Kunden immer wieder aufs Neue zu überraschen.

Wann lohnt sich der Einstieg in ein Bäckerei- oder Backshop-Franchise?

  1. Je niedriger die Einstiegskosten sind, desto weniger Risiko besteht und desto schneller ist es meist möglich, Gewinn zu erwirtschaften. Einige Franchisekonzepte lassen sich „mobil“ betreiben und erfordern dadurch relativ niedrige Investitionskosten. Teure Mietkosten für Ladenlokale entfallen. Nicht selten ist ein Einstieg als Franchisenehmer hier schon ab 5.000 € möglich.
    Wenn Sie mehr Kapital zur Verfügung haben, lohnt sich der Einstieg als Partner bei einer beliebten und bekannten Marke, die Ihnen ein vielfach erprobtes Geschäftskonzept bietet.
  2. Das Angebot deckt einen Nischenmarkt ab, für den in der Region eine entsprechend hohe Nachfrage besteht. Die neue Bäckerei bietet den Kunden den richtigen Anreiz, genau dort immer wieder einkaufen zu wollen. Dann treffen Sie mit Ihrem Backshop sozusagen genau den „Geschmack der Zeit“.
  3. Ein guter Standort garantiert ein hohes Aufkommen an Laufkundschaft, ein attraktives Angebot sorgt für die entsprechende Kundenbindung. Der Franchisegeber wird Ihnen dabei helfen, den perfekten Ort für Ihr Unternehmen zu finden.

Was sollten Sie als Franchisenehmer in der Bäckerei-Branche mitbringen?

Erst einmal vorweg – Sie müssen nicht unbedingt ausgebildeter Bäcker sein, um einen Backshop zu eröffnen. Jede Erfahrung in der Branche ist allerdings hilfreich und erleichtert Ihnen den Start. Grundsätzlich sollten Sie flexibel und offen für Neues sein und kaufmännische Grundkenntnisse haben. Als Unternehmen müssen Sie belastbar sein und sollten nicht davor zurückschrecken, sich weiterzubilden. Ein Franchise zu führen, erfordert viele Kenntnisse, zum Beispiel in der Mitarbeiterführung oder im Marketing. Vieles davon lässt sich aber nachholen. Der Franchisegeber kann Ihnen am besten sagen, welche Voraussetzungen Sie für das jeweilige Konzept mitbringen sollten.

Wie bei ähnlichen Konzepten in der Gastronomie, sollten Sie sich darüber bewusst sein, dass Sie sich mit einer Bäckerei und einem Backshop von den „normalen“ Arbeitszeiten verabschieden müssen. Gerade zu Anfang, wenn Sie noch keine oder nur wenige Mitarbeiter haben, sind sehr frühe Starts und lange Arbeitstage, von Montag bis Sonntag keine Seltenheit.

Umso wichtiger ist es, dass Sie bei Ihrem Neustart im Franchising gute Unterstützung haben.

Welche Unterstützung brauchen Sie als zukünftiger Franchisenehmer?

Familie und Freunde

Der Arbeitsaufwand beim Gründen eines Unternehmens wird oft unterschätzt. Doch egal ob solo-selbstständig oder als Franchisenehmer, gerade zu Beginn werden Sie viel Zeit und Nerven brauchen. Umso wichtiger ist es, dass Sie Rückhalt von Ihrer Familie und Freunden haben. Diese sollten Verständnis dafür aufbringen, dass Sie zeitlich sehr eingespannt sind und Ihnen so gut es geht den Rücken freihalten. Daher ist es auch besonders wichtig, dass Sie den Schritt in die Selbstständigkeit ausführlich mit Ihren Liebsten besprechen. Sie sollten alle wenigstens ungefähr wissen, was auf sie zukommt. Ein starker privater Rückhalt wird Ihnen den Start ins Unternehmertum sehr erleichtern.

Experten

Niemand kann alles. Deshalb werden auch Sie in einigen Bereichen bei der Gründung Ihres Bäckerei-Franchises Unterstützung benötigen. Mit den richtigen Experten an Ihrer Seite sind Sie gut auf alle kommenden Herausforderungen vorbereitet.

Noch vor der Unterzeichnung des Franchisevertrags sollten Sie sich mit einem Anwalt in Verbindung setzen. Dieser prüft, ob der Vertrag in Ordnung ist und kann Ihnen auch später bei rechtlichen Fragen weiterhelfen. Zusätzlich hilft Ihnen ein Steuerberater, finanziell den Überblick zu behalten. Da Sie ihn später immer wieder brauchen werden, lohnt es sich, hier einen passenden Experten zu finden, dem Sie vertrauen und der gut mit Ihnen zusammenarbeitet. Ein Finanzexperte oder Bankberater wird Ihnen zu Beginn bei der Finanzierungzur Seite stehen.

Besonderes wichtige Ansprechpartner werden für Sie der Franchisegeber selbst, aber auch andere, bereits vorhandene, Franchisenehmer sein. Die meisten Franchisegeber bieten Schulungen und Trainings an, um die Partner optimal auf den Einstieg vorzubereiten. Scheuen Sie sich nicht davor zurück, viele Fragen zu stellen, um ganz sicher zu gehen, dass genau dieses Bäckerei- oder Backshop-Franchise das Richtige für Sie ist. Der Kontakt zu anderen Franchisenehmern ist besonders wertvoll. Sie haben die Erfahrungen bereits gemacht und können Ihnen viele Tipps für einen guten Start geben.

Die Bäckerei- und Backshop-Branche bietet zahlreiche Möglichkeiten, um sich als Franchisenehmer selbstständig zu machen. Auf unserem Portal finden Sie passende Angebote. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und hoffen, dass Sie schon bald viele Kunden mit Ihren leckeren Backwaren glücklich machen können.

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