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Kaffeegenuss in Zeiten von Corona

25.05.2020

Coffee-Bike Geschäftsführer Mark Rüter erklärt im Interview, warum mobiles Kaffeecatering in der jetzigen Situation eine Chance bietet 2020 ist für die Coffee-Bike GmbH ein ganz besonderes Jahr. Vor zehn Jahren wurde das ehemalige Start-up in Osnabrück gegründet und zählt heute mit mehr als 250 Units zu den größten Kaffeeunternehmen auf dem deutschen Franchisemarkt. Mit rund 100 Coffee-Bikern wurde im Februar noch der Start in das Firmenjubiläumsjahr während des alljährlichen Franchisepartner-Tages gefeiert. Niemand konnte sich zu diesem Zeitpunkt vorstellen, dass dieses Jahr aufgrund der Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus als besondere Herausforderung in die Unternehmensgeschichte eingehen wird. In einem sehr ehrlichen Interview spricht Geschäftsführer Mark Rüter über die Maßstäbe, die das mobile Kaffeecatering Konzept situationsbedingt setzt und welche Chancen die Krise für das Unternehmen eröffnet.

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Coffee-Bike Geschäftsführer Mark Rüter im Interview zu mobilem Kaffeecatering in Zeiten von Corona

Herr Rüter, welche unmittelbaren Auswirkungen hat die aktuelle Corona-Krise auf die Coffee-Bike GmbH?

Die Idee hinter dem Coffee-Bike und somit das Kerngeschäft unserer Franchisepartner ist professionelles und mobiles Kaffeecatering. Als Dienstleister in der Gastronomie und Event Branche sind unsere Coffee-Biker und damit auch das ganze Team von der Corona-Krise besonders stark betroffen. Als alle Gastronomiebetriebe vorrübergehend geschlossen wurden, konnten wir das aus der gesundheitlichen Perspektive nachvollziehen. Trotzdem wurden die Einnahmequellen für unsere Partner so sehr schnell auf ein absolutes Minimum reduziert, das durch staatliche Hilfeleistungen teilweise aufgefangen werden konnte. Schnell war uns aber klar, dass wir diese Zeit nutzen wollten, um vor allem bzgl. der Akquise von neuen Verkaufsstandorten kreativ zu werden. Jetzt mit den entsprechenden Lockerungen für Gastronomen sind wir bereits wieder mit einigen mobilen Kaffeebars unterwegs. Schließlich basiert unser Coffee-Bikes Erfolgskonzept durch die Mobilität und Flexibilität unserer Bikes auf drei Säulen: Events, Cateringsaufträgen sowie freier Verkauf an In- und Outdoorstandorten. Und auch wenn wir besonders im März und April mit vielen Stornierungen von Cateringbuchungen und der Absage zahlreicher Großveranstaltungen zu kämpfen hatten, ist der einzigartige Vorteil unserer Bikes, dass wir mit ihnen an Standorten Bio-Kaffeespezialitäten verkaufen können, die andere (stationäre) Konzepte an ihre Grenzen bringen.

Wie reagieren Sie im Tagesgeschäft auf die derzeitigen Beeinträchtigungen regulärer Prozesse?

Wir beschäftigen uns täglich damit, unseren Franchisepartnern die bestmögliche Hilfe zur Selbsthilfe bieten zu können. Dabei profitieren unsere Coffee-Biker nicht nur von dem gebündelten Know-how, das Ihnen durch unsere Fachabteilungen bzgl. verschiedenster Themen zur Verfügung steht, sondern auch von den Gegebenheiten am Bike. Beispielsweise haben wir in nur einer Woche ein allgemeines Hygienekonzept für unsere Baristas und Kunden ausgearbeitet, das unter anderem auch einen speziell für das Coffee-Bike entwickeltes Spuckschutzsystem umfasst. Auf diese Weise konnten bereits Ende April einige Bikes unter Einhaltung der von der Bundesregierung vorgegebenen Hygiene- und Schutzmaßnahmen wieder auf die Straße. Auch die autarke Betriebsweise des Coffee-Bikes erweist sich in Zeiten von Corona einmal mehr als einzigartiges Alleinstellungsmerkmal. Ohne einen zusätzlich benötigten Wasser- und Stromanschluss können unsere mobilen Kaffeebars ohne Probleme auch im Outdoorbereich platziert werden. Und an der frischen Luft ist es für das Virus bekanntlich schwieriger sich zu verbreiten, sodass wir bei gutem Wetter in der Zwischenzeit auch schon wieder vereinzelt interne Firmencaterings für z.B. Pflegeeinrichtungen anbieten konnten. Die Gesundheit unserer Kunden steht dabei selbstverständlich immer an erster Stelle, auch wenn wir uns freuen, in diesen Zeiten den einen oder anderen Kaffeeliebhaber mit unseren Spezialitäten begeistern zu dürfen.

Hat die Corona-Krise grundsätzlich Einfluss auf die Coffee-Bike Dienstleistungen?

Neben dem bereits erwähnten Spuckschutzsystem zählen für unsere Franchisepartner in Zeiten von Corona auch Desinfektionsmittel sowie Hand-, Nasen- und Mundschutz zum Arbeitsalltag. Zudem mussten an den Coffee-Bikes auch Hinweise zur Einhaltung des Mindestabstands angebracht werden. Diese Vorkehrungen sind bei uns seit einigen Wochen gelebter Standard. Dabei ist es egal, ob das Coffee-Bike an einem festen Verkaufsstandort steht oder für professionelle Kaffeecaterings gebucht wurde. Durch die Einhaltung dieser Maßnahmen sind wir in der Lage bereits jetzt wieder Buchungsanfragen für private Veranstaltungen – wie Hochzeiten – oder Firmencaterings, die beispielsweise als Wertschätzung für die Leistung der Mitarbeiter in Zeiten von Corona dienen, anzunehmen. Eine situative Beratung liegt uns dabei besonders am Herzen. Schließlich haben sich die Bedürfnisse unserer Kunden aufgrund des Virus geändert, sodass wir unsere Kaffeespezialitäten gerne auch kleinen Gesellschaften oder unter verschärften Sicherheitsmaßnahmen anbieten.

Leider sind einige Verkaufsstandorte unserer Partner bisher noch nicht freigegeben, sodass viele unserer Coffee-Biker täglich mit der Akquise von neuen Standorten beschäftigt sind, die aufgrund der geltenden Sperre von Großveranstaltungen stetig an Bedeutung gewinnen. Immer öfter bekommen wir aber das Feedback, dass besonders der Zuspruch der Kunden und die entgegengebrachte Solidarität den zusätzlichen Aufwand für viele unserer Partner erträglicher machen. Und auch wenn unser oberstes Ziel die Gesundheit unserer Kunden und Baristas ist, freuen wir uns, wenn irgendwann auch wieder Großveranstaltungen bedenkenlos möglich sind, zu denen unser Coffee-Bike oftmals einfach dazugehört. Um aber jetzt schon von unseren Fans gefunden werden zu können, teilen wir die aktuellen Live-Standorte aller Bikes auf unseren Instagram und Facebook Kanälen sowie in der Coffee-Bike App.

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Echtes Baristahandwerk kann mit Abstand wieder genossen werden

Herr Rüter, was hat Sie als Franchisegeber vor eine besondere Herausforderung gestellt?

Wie eingangs schon angesprochen, zählt Coffee-Bike zur Gastronomiebranche. Besonders die vorräubergehende Schließung sämtlicher Gastronomiebetriebe war eine besondere Herausforderung für unsere Franchisepartner und das gesamte Unternehmen. Allerdings muss ich auch sagen, dass es schwierig war, unseren Partnern nach dieser Zeit den bestmöglichen Support zukommen zu lassen. Immerhin gab und gibt es in nahezu jedem Bundesland verschiedene Regelungen, was den Betrieb von Cafés und Restaurants betrifft. Meiner Meinung nach könnten einheitlich geltende Entscheidungen unser Tagesgeschäft und das aktuelle Krisenmanagement positiv beeinflussen oder wenigstens erleichtern.

Welche positiven Erfahrungen haben Sie während der Corona-Krise gemacht und welche Chancen eröffnen diese dem Unternehmen Coffee-Bike?

Bislang hat das Thema Digitalisierung für uns täglich an Bedeutung gewonnen. Wir bieten mittlerweile unsere Franchise Informationstage als Online Live Webinar an, in denen unsere Experten Interessenten erläutern, warum das Coffee-Bike Konzept auch nach Corona eine gute Wahl ist. Darüber hinaus nehmen viele unsere bestehenden Franchisepartner regelmäßig an digitalen Austauschrunden teil, in denen wir über News aus der Zentrale und Best Practice Beispiele sprechen. Aktuell können wir uns aufgrund der positiven Resonanz gut vorstellen, diese Formate auch über die Zeit der Krise hinaus weiter anzubieten.

In der aktuellen Ausnahmesituation sind bei der Akquise von neuen Verkaufsstandorten und Kooperationspartnern aktuell kaum Grenzen gesetzt. Unsere Coffee-Bikes sind an Orten, wie Wanderwegen, in Szenevierteln oder vor Pflegeeinrichtungen zu finden, die in diesem Umfang vor der Krise kaum denkbar gewesen wären. Hierbei profitieren wir nicht nur von der Solidarität der Grundstückbesitzer oder aufmerksamen Kaffeeliebhabern aus der Nachbarschaft, sondern auch von den von den Vorteilen unseres mobilen Kaffeekonzepts. So haben sich beispielsweise auf unseren Social-Media-Kanälen einige Gastronomie- oder Einzelhandelsbetreiber gemeldet, die das Coffee-Bike jetzt als Eyecatcher und Kundenmagnet vor ihrem Laden sehen.

Verraten Sie abschließend, welchen Rat Sie anderen Unternehmens für ihr Krisenmanagement mit auf den Weg geben möchten?

Anderen Unternehmern möchte ich mit auf den Weg geben: Nutzt die Chancen, die sich aus einer Krise ergeben, prüft die aktuellen Strukturen im Unternehmen, eruiert neue Möglichkeiten und erkennt Potenziale. Nur so könnt Ihr immer neue Wege gehen und als Team und Unternehmen noch stärker aus beinahe jeder Krise hervorgehen.

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Bio-Kaffeespezialitäten locken echte Kaffeeliebhaber deutschlandweit ans Coffee-Bike

Über die Coffee-Bike GmbH:

Guter Kaffee von Indien bis Ingolstadt. Die Coffee-Bike GmbH gehört mit mehr als 200 Franchisepartnern in weltweit 17 Ländern zu den schnellst wachsenden Franchisesystemen Europas. Seit der Gründung im Jahr 2010 hat Coffee-Bike das Konzept von mobilen und autarken Coffee-Shops entwickelt, perfektioniert und in zahlreichen Metropolen der Erde erfolgreich etabliert.

Copyright

Die von der Coffee-Bike GmbH versendeten Fotos dürfen gerne unter Nennung des © Coffee-Bike GmbH im Zusammenhang mit der Veröffentlichung dieser Pressemitteilung genutzt werden.

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VERFÜGBARE STANDORTE:
Die Coffee-Bike GmbH sucht derzeit weltweit nach motivierten Franchisepartnern. Für das Ausland wird auch der Erwerb von Masterfranchiselizenzen angeboten.
GESCHÄFTSTYP:
Franchise
MIN. EIGENKAPITAL:
€3.500
UNTERSTÜTZUNG BEI DER FINANZIERUNG:
Ja, direkt vom Unternehmen.
TRAINING UND SUPPORT:
Ja
VON ZU HAUSE AUS DURCHFÜHRBAR:
Ja
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