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5 Dinge, die Makler hassen

05.03.2018

Immobilien-Makler haben häufig mit Vorurteilen ihnen gegenüber zu kämpfen. Oft sind diese schwarzen Schafen zu verdanken – zu Lasten der vielen hoch professionell arbeitenden Makler. Doch auch die Zusammenarbeit mit ihren Kunden bergen mitunter Ärgernisse für die Vermittler. Denn auch Vermieter und Verkäufer machen im Kontakt mit Maklern Fehler – das macht ihnen die Arbeit schwer. Fünf Tipps, wie man es besser machen kann.

1. Unrealistische Preisvorstellungen
Klar, der Immobilienmarkt boomt und für Wohnungen und Häuser werden mancherorts Höchstpreise erzielt – in der Vermietung und im Verkauf. Doch ein marktüblicher Preis ist eben, wie der Name schon sagt, nur ein für den Markt üblicher Preis. Was Vermieter und Verkäufer oft nicht im Blick haben: Im Einzelfall kann dieser stark abweichen, sagt er doch nichts über den Zustand und die Lage einer Immobilie aus. Denn selbst bei identischer Lage kann die eine Wohnung frisch saniert und mit neuer Einbauküche ausgestattet sein, während am Nachbarobjekt Jahrzehnte keine Reparaturen oder Sanierungsarbeiten durchgeführt wurden. Ein guter Makler kennt den Markt und die jeweiligen Möglichkeiten. Er wird Ihnen plausibel darlegen, wie viel Sie für Ihre Immobilie verlangen können. Vertrauen Sie ihm und seinem Urteil! Denn auf Preisdiskussionen haben die meisten wenig Lust.

2. Kein Vertrauen
Womit wir auch schon beim nächsten Punkt wären: Vertrauen. Wer mit einem Makler arbeitet, muss darauf vertrauen, dass er seine Arbeit gut macht und ihm Handlungsspielraum gewähren. Verfahren Sie keinesfalls nach dem Prinzip: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Halten Sie sich beispielsweise bei einer Besichtigung im Hintergrund und überlassen Sie dem Makler die Führung. Ein guter Makler kennt nicht nur die Wünsche seiner Kunden. Durch seine Erfahrung hat er ein gutes Gespür dafür, wer als Mieter oder Käufer passt und wie er geeignete Kandidaten aus der Masse von Interessenten herausfiltert.

3. Mängel verstecken
Der Wasserschaden an der Decke wird schon niemandem auffallen, und auch der Sprung in den Fliesen im Badezimmer ist dezent, oder? Von wegen. Vertuschen bringt nichts. Früher oder später fallen die Mängel ohnehin auf. Im ungünstigsten Fall stellt sich dann im Nachhinein heraus, dass ein Verkäufer beispielsweise das Baujahr einer Immobilie falsch angegeben hatte. Das gibt juristischen Ärger und kann richtig teuer werden. Deshalb sollten sie dem Makler Mängel am Objekt immer sofort offenlegen und korrekte Angaben machen.

4. Diskriminierung von Interessenten
Familie Müller ist willkommen, Familie Yilmaz nicht? So geht das nicht! Diskriminierung lehnen seriös arbeitende Makler kategorisch ab. Und doch versuchen Verkäufer und Vermieter immer wieder, dem Makler Vorgaben zu machen. So sollen Interessenten wegen ihrer ethnischen Herkunft, ihres Geschlechts, ihres Alters oder ihrer Religion abgelehnt werden. Das kann ein professioneller Makler nicht akzeptieren.

5. Hauptsache keine Kinder
Für die einen sind sie der Sinn des Lebens, für die anderen eher störend: Kinder. So haben Familien mit Kindern bei der Wohnungssuche oft schlechte Karten – gerade in Großstädten, wo der Platz knapp ist. Makler ärgert es deshalb besonders, wenn Vermieter von großen Wohnungen in Ballungsräumen lieber Singles einziehen lassen wollen. Oft brauchen Makler dann viel Überredungskunst, um einen Kunden von einer Familie als Mieter zu überzeugen. Schade!

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