SB-Bäckereien im Konsumtrend

„BackWerk hat im zweiten Krisenjahr des Einzelhandels hintereinander wiederum Marktanteile gewonnen“, resümiert Geschäftsführer Dr. Dirk Schneider. Im Jubiläumsjahr 2011 soll die Anzahl der derzeit 286 Backwerk-Filialen auf über 300 gesteigert und dabei ein Umsatzplus von zehn Prozent auf mehr als 151 Mio. Euro erzielt werden. Die vor zehn Jahren - am 19. Februar 2001 - auf der Nordstraße in Düsseldorf gestartete, weltweit erste SB-Bäckerei hat einen neuen Betriebstyp fest in der Handelslandschaft etabliert. Über 1.000 Kunden besuchen im Durchschnitt täglich ein BackWerk. Damit werden bundesweit pro Monat über sechs Millionen Kunden gezählt. Die wachsende Akzeptanz des immer noch jungen Betriebstyps belegt eine Analyse der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in Nürnberg. Danach kaufen bereits vier von zehn Deutschen regelmäßig ihre Backwaren in einer Selbstbedienungs-Bäckerei. Neben den günstigen Preisen wird laut GfK dabei vor allem das gute Angebot als Hauptgrund für einen Einkauf genannt. „Wir stellen zunehmend fest, dass die Kunden neben den günstigen Preisen vor allem auf die Qualität der Backwaren achten. Hier haben wir unser Sortiment in den letzten Jahren stetig verbessert“, erklärt Dr. Dirk Schneider.

Wachstum gegen den Branchentrend
So konnte der Marktpionier die Marktführerschaft unter den SB-Bäckereien weiter ausbauen. Inzwischen zählt BackWerk nach Umsatz sogar zu den „Top Five“ der Filialbäckereien in Deutschland. Das Hyperwachstum in der SB-Branche der letzten Jahre mit bis zu 300 neuen Betrieben jährlich hat sich allerdings stark abgeschwächt. Alle unmittelbaren Wettbewerber von BackWerk haben im letzen Jahr nicht mehr expandiert. Als Engpass der Expansion erweisen sich bezahlbare Ladenlokale in Hochfrequenzlagen. „Das Angebot an attraktiven Ladenflächen in den Haupteinkaufsstraße zwischen Hamburg und München hat sich spürbar verknappt“, registriert Dr. Schneider. Den 26 Neueröffnungen im abgelaufenen Jahr stehen zehn Schließungen mit Auslaufen des Mietvertrages insbesondere in den Vorkassenzonen von Supermärkten gegenüber. Dennoch ist BackWerk bereits heute die einzige Bäckereikette, die in allen deutschen Bundesländern vertreten ist und diese Position weiter ausbauen möchte.

Wettbewerb wird aggressiver
Die neu aufkommenden Backstationen bei den Lebensmitteldiscountern verschärfen obendrein die Wettbewerbssituation. Gleichwohl sieht sich BackWerk im aufkommenden Verdrängungswettbewerb in einer optimalen Ausgangsposition. „Wir sind für den härter werdenden Wettbewerb gut gerüstet“, betont der BackWerk-Chef. Grundlage des Erfolges ist die stetige Weiterentwicklung des Geschäftsmodells - vom Ladenbau bis zur Sortimentsgestaltung. Hinzu kommen neue Konzepte wie das „BackWerk-Café“. Der vor einem Jahr in Essen eröffnete Pilotbetrieb bietet neben den klassischen BackWerk-Produkten auch einen Inhouse-Coffee-Shop mit Bedientheke und exklusiver Café-Lounge. Nach der erfolgreichen Testphase soll das gastronomische Konzept nun an ausgewählten Standorten dupliziert werden.

Nummer eins in der SB-Branche
Unter den SB Bäckereien ist BackWerk klarer Marktführer und vereinigt ein Drittel des Branchenumsatzes auf sich. Inzwischen gibt nur noch drei Filialketten mit nennenswerter Größe: BackWerk, Baking Friends und Backfactory. Baking Friends ist dabei vor allem in Rand- und Gewerbelagen mit niedrigen Durchschnittsumsätzen je Filiale aktiv. Backfactory arbeitet ebenso wie BackWerk vor allem in Innenstadtlagen. Derweil zogen sich große Bäckereifilialisten wie Kamps, Junge oder Siebrecht nach gescheiterten Versuchen aus dem SB-Bäckermarkt zurück. Dagegen kann BackWerk seine Vorteile als einziger herstellerunabhängiger Anbieter unter den Top 5 der bundesweit expandierenden SB-Bäckereien ausspielen.

Platz zwei hinter Kamps
Nach einer Untersuchung der GfK vom Mai 2010 konnte BackWerk auch seine Position als bundesweit zweitbekannteste Bäckereimarke weiter ausbauen. Gegenüber Herbst 2008 stieg die Bekanntheit von BackWerk von 17 auf 25 Prozent der Verbraucher deutlich an. In Großstädten mit über 100.000 Einwohnern liegt die Markenbekanntheit schon bei 39 Prozent (2008: 26 Prozent). Die Marke „Kamps“ liegt mit 55 Prozent vorn. BackWerk ist über Deutschland hinaus bereits in Österreich, den Niederlanden und Slowenien bekannt. In der Schweiz sowie Rumänien wurden 2010 erste Testfilialen eröffnet. Brot „made in Germany“ - also nach deutscher Rezeptur gebacken - schmeckt auch im Ausland. „Unser Betriebstyp entspricht dem modernen Lifestyle und hat große Chancen in Europa“, urteilt Dr. Schneider. Die Expansion in weitere Länder ist daher bereits geplant.
 

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