Der Preis ist heiß - Brötchen im Preisvergleich

So können Bäckereikunden in sächsischen Städten wie Dresden und Leipzig ihre Brötchen bereits für durchschnittlich 23 Cent erstehen, während Verbraucher in München im Mittel gleich neun Cent mehr bezahlen müssen. Dies belegt eine aktuelle Untersuchung des Lehrstuhls für Marketing der Technischen Universität Dortmund in Zusammenarbeit mit BackWerk, dem Marktführer der SB-Bäckereien.

Große Preisunterschiede je nach Region
Beim Brötchen-Preisvergleich 2010 wurden die 15 größten deutschen Städte sowie die österreichische Hauptstadt Wien untersucht. Dabei wurden Anfang Juli zeitgleich telefonisch und vor Ort die Brötchenpreise der fünf wichtigsten Filialbäcker der jeweiligen Stadt erhoben. Deutschlandweit ergab sich danach ein Durchschnittspreis von 28 Cent. Damit ist der Preis zum Vorjahr stabil geblieben, obwohl im gleichen Zeitraum der Preis für Weizenmehl im Lebensmitteleinzelhandel um gut 15 Prozent gesunken ist. Die günstigsten Brötchen gibt es nach der Untersuchung in den Bundesländern Sachsen und NRW. Im Süden und im Norden der Republik sind die traditionellen Backwaren hingegen deutlich teurer. „Die großen Preisunterschiede lassen sich nicht allein mit Kostenunterschieden erklären“, versichert BackWerk-Geschäftsführer Dr. Dirk Schneider,  „vielmehr scheint der Wettbewerb in einigen Städten nicht richtig zu funktionieren – und das zum Nachteil der Kunden.“

SB-Bäckereien beleben den Wettbewerb
Die untersuchten Filialbäcker betreiben in den verglichenen Städten über 2.600 Geschäfte. Dabei handelt es sich ausschließlich um sogenannte „Bedienungsbäcker“, SB-Bäckereien sind unter den jeweils fünf größten Bäckern der Stadt (noch) nicht vertreten. Das Ergebnis der Studie wurde somit nicht durch Anbieter mit Discount-Angeboten beeinflusst. Dennoch lässt sich ein Trend erkennen. Denn in Regionen, in denen die Brötchen im Schnitt 30 Cent oder mehr kosten, sind bisher nur relativ wenige SB-Bäckereien vertreten. Dies gilt etwa für Hamburg, Bremen, München und Wien. In Regionen, in denen besonders viele SB-Bäckereien präsent sind, ist das Preisniveau niedriger. So finden sich alle fünf Städte aus Nordrhein-Westfalen, dem Bundesland mit der höchsten SB-Bäcker-Dichte, am unteren Ende der Preisskala wieder.

Brötchen zum halben Preis
In den Regionen, in denen Selbstbedienungs-Bäckereien wie BackWerk besonders aktiv sind, profitieren vor allem die Verbraucher. So kosten die frischen Brötchen bei BackWerk nur 15 Cent. Die günstigen Preise der Discounter fördern dabei den Wettbewerb in der Branche. „Die Untersuchung belegt das weiterhin hohe Potenzial, das preisgünstige und qualitätsbewusste Anbieter wie BackWerk am Markt haben“, so Dr. Dirk Schneider. Nach einer aktuellen Untersuchung der Gesellschaft für Konsumforschung aus Nürnberg (GfK) vom Mai 2010 kaufen inzwischen über 40 Prozent der Deutschen regelmäßig Backwaren in einer SB-Bäckerei. Neben den günstigen Preisen wird dabei vor allem das gute Angebot als Hauptgrund für einen Einkauf genannt. Zudem zeigt die GfK-Studie, dass der Einkauf bei SB-Bäckereien kein Phänomen der unteren Einkommensklassen ist. Der Kundenkreis erweist sich wie bei der Lebensmittelkette ALDI viel mehr als gesellschaftliches Spiegelbild. So zählen zu den SB-Bäcker-Kunden Verbraucher quer durch alle Einkommensklassen und Haushaltsgrößen. Klarer Marktführer ist dabei BackWerk, laut GfK die zweit bekannteste Bäckereimarke in Deutschland.

Methodik der Studie
Beim bundesweiten Brötchen-Preisvergleich wurden die Ladenverkaufspreise des herkömmlichen Weizenbrötchens bei den jeweils fünf größten Bäckereiketten der Stadt ausgewertet. Dabei wurden ausschließlich Einzelpreise, nicht aber Sonderangebote berücksichtigt. Die fünf größten Filialisten der untersuchten Städte wurden anhand der Fachpresse ermittelt. Anschließend wurde die Filial-Anzahl anhand von Adresslisten, Internet-Auftritten und Telefonverzeichnissen überprüft. Aus der Filialliste wurden von der TU Dortmund per Zufall vier Filialen ausgewählt. Daraufhin wurden pro Stadt jeweils zwei Geschäfte vor Ort besucht, um die Preise zu überprüfen, während zwei weitere Filialen telefonisch zu der Preisstruktur befragt wurden. Im Falle von Preisabweichungen wurden anschließend vier weitere zufällig ausgewählte Standorte untersucht. Aus den gewonnenen Daten wurde daraufhin der Durchschnittspreis ermittelt und nach der Filialanzahl des jeweiligen Bäckers in der Stadt gewichtet. Die untersuchten Bäckereiketten repräsentieren insgesamt 2.620 Verkaufsstellen in den 16 erhobenen Städten.
 

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