Rainbow International – auf dem Weg zur exzellenten Organisation

Der Brand- und Wasserschadensanierer Rainbow International zählt zum kleinen Kreis der managementfähigen Franchise-Systeme. „Somit besteht die Kernaufgabe der mittlerweile 30 Franchise-Partner darin, am und nicht im Unternehmen zu arbeiten“, erläutert Tobias Baumann, Geschäftsführer von Rainbow International in Deutschland.Folgerichtig stand das diesjährige Partnertreffen, das vom 12. bis 13. November in Ilshofen stattfand, unter dem Motto: „Organisation, Wandel, Effizienz“. Durch den stetigen Wandel und einer exzellenten Organisation zu mehr Effizienz zu gelangen – genau dies sei die große Herausforderung für das innovative Franchise-System, wie Tobias Baumann betonte.

Eine Vielzahl von Gästen aus dem Mutterhaus in den USA, der Dependance in Großbritannien sowie die Teilnahme von Manfred Maus, Gründer des Franchise-Systems OBI, setzten der Tagung die Glanzlichter auf. Der Ehrenpräsident des Deutschen Franchise Verbandes (DFV) und vielfach ausgezeichnete Unternehmer Manfred Maus brachte in seinem Vortrag den Unterschied zwischen einer guten und einer exzellenten Organisation auf den Punkt: „Es kommt darauf an, Betroffene zu Beteiligten zu machen. Dazu muss ein partnerschaftliches Franchise-System auf drei Säulen stehen: Freiheit, Gerechtigkeit und Fairness.“ An Maus Ausführungen zum Thema der gelebten Werte knüpfte Dina Dwyer-Owens, Tochter des Gründers von Rainbow International und ehemalige „Chairwoman“ der International Franchise Association (IFA), an. Mit den Themen Respekt, Integrität, Kunde im Fokus sowie Freude am Wandel hatte Dywer-Owens bereits im Jahr 2005 den Starschuss zu einer Wertediskussion in der von ihr geführten Dwyer Group gegeben, die mit Rainbow International insgesamt acht verschiedene Franchise-Systeme zählt. Zu den internationalen Gästen gehörte auch Simon Ford, Operations-Manager der Partnerdependance in Großbritannien, die mit ihrer Konzentration auf den krisenfesten Markt für Brand- und Wasserschadensanierung das Vorbild für das deutsche Geschäftsmodell lieferte.

Internationaler Know-how-Transfer
Die Marktpotenziale des derzeit noch auf Süddeutschland fokussierten Dienstungsverbundes sind dabei nach Einschätzung von Simon Ford längst noch nicht ausgeschöpft. Denn Rainbow International profitiert von dem Trend weg von den kleinen Handwerksunternehmen, die nur eine Teilsanierung bei Wasser- und Brandschäden leisten können, hin zu Komplettsanierern, die einen professionellen Service aus einer Hand bieten. Dieser chancenreiche Wandel ist in Großbritannien bereits abgeschlossen. Hier ging Rainbow International aus der Entwicklung als Marktführer hervor. Und auch in Deutschland ist der Komplett-Dienstleister auf einem guten Weg. Obwohl das Franchise-System erst in drei Bundesländern vertreten ist, zählt es schon jetzt zu den zehn umsatzstärksten Anbietern der Branche.

Franchise-Partner des Jahres
Krönender Abschluss des Partnertreffens war ein Gala-Dinner, zu dem neben den Franchise-Partnern und ihren Lebensgefährten auch alle Mitarbeiter der Systemzentrale geladen waren. Feierlicher Höhepunkt des Abends war dabei die Vergabe des Partner-Awards „Franchise-Partner des Jahres“. Geehrt wurde Gerhard Thomas aus Landshut, dessen Dessen Wechsel aus der Finanzbranche sich in einer steilen Wachstumskurve ausdrückte. So erwirtschaftete er mit seinem Unternehmen bereits im ersten vollen Geschäftsjahr 2008 einen Umsatz von 514.000 Euro. Im Jahr darauf kletterte der Umsatz auf 870 000 Euro. Bis Ende 2010 werden es 1,3 Mio. Euro sein. Mit dem rasanten Wachstum stand auch die kontinuierliche Erweiterung des Mitarbeiterstammes an. So stellte er in diesem Jahr zusätzlich zu seinen 15 Mitarbeitern noch zwei weitere Service-Techniker und einen Projektleiter ein.

Neben Wachstum und Akquisition von Neukunden achtet Gerhard Thomas auf die Absicherung seiner Existenz. Und dies gelingt seiner Überzeugung nach nur, wenn die Qualität der Arbeit stimmt. „Für die Versicherungen ist der Service und die Qualität der Arbeit wichtigstes Kriterium für die Vergabe weiterer Aufträge. „Letztlich binden die Versicherungen so ihre Kunden und ich damit die Versicherungen als meinen Kunden“, erklärt Thomas. Daher konzentriert er sich in der Personalführung auf die Weiterentwicklung seiner Mitarbeiter. Die regelmäßig stattfindenden Feedback-Gespräche und Team-Building-Maßnahmen dienten diesem Zweck und führten zu einer hohen Motivation der Mitarbeiter und förderten ihre Identifikation mit dem Unternehmen. „Rainbow International ist ein Management-Konzept, von daher waren uns die Weiterentwicklung des Betriebes hinsichtlich Mitarbeitern, Technik und Akquise besonders wichtig“, erläuterte Tobias Baumann die Kriterien der Preisvergabe.

Expansion mit Augenmaß
Die Qualität der Partner entscheidet über die Performance des Franchise-Systems im Markt. Daher geht Rainbow International bei der Auswahl seiner Partner sorgfältig vor und expandiert mit Augenmaß. Bis 2012 soll die Anzahl der Franchise-Nehmer von 30 auf rund 70 wachsen. Langfristig sollen dann bundesweit 250 bis 300 Rainbow International Partner Flagge zeigen und den Markt erfolgreich bearbeiten. Eine durchweg realistische Prognose, da der Franchise-Geber den Einstieg in einen krisenfesten Markt offerieren kann. Denn unabhängig von der wirtschaftlichen Situation bleibt die von den Versicherungen abgewickelte Schadenssumme bei Brand- und Wasserschäden seit Jahren auf konstant hohem Niveau – jenseits der Marke von drei Milliarden Euro