Neuer Franchisepartner von Call a Pizza in Lübeck

Wenn aus Familienmitgliedern Kollegen werden: Ende März eröffnete Familie Pannu den ersten Call a Pizza-Store in Schleswig-Holstein. Die neuen Franchisepartner sehen in der gemeinsamen Existenzgründung viele Vorteile

Bei der Eröffnung des neuen Call a Pizza-Stores in der Schönböckener Straße in Lübeck konnten die Gäste nicht nur einem neuen Franchisenehmer, sondern gleich einer ganzen Familie gratulieren. Vor über einem Jahr entschieden sich Vater, Tochter und Sohn dazu, bei Call a Pizza als Franchisepartner einzusteigen – als Team, der Vater als Inhaber, die Kinder als seine Juniorpartner. Familienvater Anup Singh Pannu bringt seine langjährige Berufserfahrung mit in das Unternehmen ein. Seit über zwanzig Jahren arbeitet er als Pizzabäcker. Nun wird er das Regiment am Ofen übernehmen. Sein Sohn Amandeep kümmert sich derweil um den Telefondienst, Personalfragen und die Warenbestellung.

Es war der Onkel, der die Familie auf die Idee brachte, bei Call a Pizza einzusteigen. „Er arbeitet seit Jahren als Aushilfe in einem Call a Pizza-Store in Hamburg und hat uns das Unternehmen empfohlen“, sagt Amandeep Pannu, „wir haben uns daraufhin im Internet über Call a Pizza informiert und ein erstes Treffen ausgemacht“. Das Franchisekonzept des Unternehmens überzeugte die Familie. Zusammen mit seinem Vater bereitete sich Amandeep auf den Start in die Selbstständigkeit vor. Sie besuchten ein zehntägiges Einführungsseminar in Berlin und sammelten in verschiedenen Filialen praktische Erfahrung.

Ende März war es dann soweit: Familie Pannu eröffneten den ersten Call a Pizza-Store Schleswig-Holsteins. Lübeck zu verlassen, kam für sie nicht in Frage. Seit über dreißig Jahren ist die Familie in der norddeutschen Hansestadt Zuhause. „Für uns stand fest, dass wir unseren Store in Lübeck eröffnen“, sagt Amandeep Pannu, „auch wenn Call a Pizza in Schleswig-Holstein noch nicht so bekannt ist, sehen wir hier große Chancen für uns“. Und die ersten Umsatzzahlen geben ihnen Recht. Obwohl der April bei Pizzabringdiensten eher als umsatzschwacher Monat gilt, lagen die Umsätze der Familie deutlich über dem Durchschnitt.

Auf den Schultern des 20-Jährigen lastet nun viel Verantwortung. Gerade erst hat er seinen Schulabschluss gemacht. Während seine ehemaligen Klassenkameraden in den Urlaub fahren, hat für den Juniorchef der Arbeitsalltag begonnen. „Die ersten zwei Tage war ich ziemlich erledigt, doch dann habe ich mich schnell an den 13-Stunden-Tag gewöhnt“, sagt er. Seine Schwester steckt gerade mitten in den Abschlussprüfungen ihrer Ausbildung zur IT-Systemkauffrau. Sobald sie diese bestanden hat, wird sie die beiden Männer der Familie tatkräftig unterstützen. Ihr gemeinsames Ziel ist es, eine Call a Pizza-Erfolgsgeschichte an der Ostsee zu schreiben.