SCHMIDT Küchen

SCHMIDT Küchen und Wohnwelten kündigt Kapazitätsausbau an

Mit einem Investitionsprogramm von 125 Millionen Euro will der fünftgrößte Küchenhersteller in Europa seine technologische Spitzenstellung weiter ausbauen und seine Attraktivität als Franchisegeber der SCHMIDT-Partnerhäuser erhöhen.

Das deutsch-französische Traditionsunternehmen SCHMIDT Küchen und Wohnwelten setzt seinen strategischen Weg als Trendsetter der Möblierung nach Maß planmäßig fort. Am Produktionsstandort Sélestat im Elsass soll bis zum Jahr 2020 in zwei Tranchen das modernste Fertigungszentrum der Möbelindustrie in Europa entstehen. Dazu ist im ersten Schritt die Verdopplung des Areals der erst im Jahr 2009 in Betrieb genommenen Montagelinie U2 auf dann 40 000 Quadratmeter geplant -- was in etwa der Größe von 56 Fußballfeldern entspricht. Das im Frühjahr 2016 mit dem Spatenstich in Sélestat anlaufende Investitionsprogramm wird auf 40 Millionen Euro veranschlagt. Zeitgleich investiert das in dritter Generation von Anne Leitzgen geführte Familienunternehmen 35 Millionen Euro in der Neugestaltung seines historischen Standorts im nahe gelegenen Ort Lièpvre. Die Kapazitätserweiterung in Sélestat soll perspektivisch im Jahr 2020 mit dem Werk U3 finalisiert werden. Diese Ausbaustufe ist mit 50 Millionen Euro budgetiert. Die ambitionierten Bauvorhaben sollen roulierend in Phasen umgesetzt werden, um die laufende Produktion von Europas fünftgrößtem Küchenhersteller nicht zu beeinträchtigen. Im Zuge des größten Investitionsprogramms in der Firmengeschichte werden insgesamt 300 neue Arbeitsplätze in der Produktion geschaffen werden. Die Fertigungsfläche an den im Elsass gelegenen Produktionsstandorten Lièpvre, Sélestat, Bergheim sowie im deutschen Stammwerk in Türkismühle (Saarland) liegt derzeit schon bei über 150 .000 Quadratmetern.

Auf den Millimeter genau

Das 1934 im Saarland gegründete Familienunternehmen SCHMIDT gehört zur deutsch-französischen SALM Gruppe (Société Alsacienne des Meubles) und erzielte im Wirtschaftsjahr 2014 einen Umsatz von 405 Millionen Euro. Bei dem technologischen Trend hin zur Individualisierung in der Produktion gilt das Traditionsunternehmen als Vorreiter in der Branche. Über 70 Millionen Euro investierte die SALM-Gruppe seit der der Millenniumswende bislang schon in die Modernisierung und Erweiterung der Produktionsstätten. In den High-Tech-Fabriken wird bereits die „Losgröße 1“ in der Fertigung realisiert. Erst nach der auf den Millimeter genauen Vermessung des zu möblierenden Raumes vor Ort und der individuellen Planung durch die exklusiv für die Marke SCHMIDT tätigen Partnerhausbetreiber werden die Möbelelemente nach Maß produziert. „Wir beherrschen den digitalen Fluss im Fertigungsprozess in seiner Gesamtheit -- von der Auswahl des Kunden bis zur Lieferung und Montage seiner Küche und Wohnlandschaft“, erläutert der technische Direktor Bernard Muller. Für den jetzt schon erreichten Automationsgrad in der Fertigung wurde die SALM von dem Fachmagazin „L´Usine nouvelle“ unter den 100 führenden französischen Firmen wie Airbus und Orange zum „Digitalen Unternehmen 2014“ gekürt.

Großer Sprung nach vorn

Die Entscheidung Möbel nach Maß zu fertigen und zudem das Sortiment über die Küche hinaus auf die Wohnwelten mit Schranksystemen auszuweiten, leistet der Automation in der Produktion Vorschub. „Kein gefertigtes Teil ähnelt dem anderen. Alles wird auf die Wünsche der Kunden abgestimmt“, so Technikchef Muller. Die extrem diversifizierte Produktionsweise erfordert einen hohen Automatisierungsgrad. Sowohl an den Montagelinien in den beiden schon bestehenden Fabrikhallen in Sélestat und am Umschlagplatz werden daher zunehmend Roboter eingesetzt. Ein speziell entwickelter Steuerungsmechanismus gewährleistet die präzise Verfolgung jedes der werktäglich produzierten 4 000 Möbelelemente. Der erfolgte Innovationsschub wurde zunächst in überschaubaren Projekten erprobt, wobei verschiedene Automatisierungsmechanismen zum Einsatz kamen. „Mit den schrittweise gewonnen Erfahrungen konnten wir sukzessive den Automationsgrad erhöhen und letztlich unseren hochkomplexen Fertigungsprozess optimieren“, berichtet Bernard Muller.

Franchise-System mit Zukunft

Auslöser für den größten Investitionsschub in der langen Firmengeschichte ist die nachhaltige Performance der derzeit 689 Partnerhäuser auf Franchise-Basis in mittlerweile 27 Ländermärkten. An der Nahtstelle zwischen High-Tech-Produktion und exklusiven Vertrieb nehmen die Franchise-Nehmer mit ihren Fachgeschäften die entscheidende Rolle ein. Denn sie vermessen vor Ort die zu möblierenden Räumlichkeiten, danach läuft erst die Produktion der passenden Möbelelemente nach Maß an. „Das Investitionsprogramm schafft einen beispiellosen Automatisierungsgrad und erhöht die Wettbewerbsfähigkeit unserer Franchisenehmer. So wird der Traum von einer individuellen Möblierung zu erschwinglichen Preisen realisierbar“, versichert Expansionsmanager Viktor Hert. Mit der geplanten Kapazitätserweiterung dokumentiert das international erfolgreiche Franchise-System seine Ambitionen auch auf dem deutschen Markt und unterstreicht die Zukunftsfähigkeit seines Geschäftsmodells der SCHMIDT-Partnerhäuser. Mittelfristig soll sich die Anzahl der jetzt 53 Partnerhäuser verdoppeln.

SCHMIDT auf einen Blick

  • Position: Marktführer in Frankreich in der Küchenbranche
  • Branche: Küchenindustrie
  • Produktionskapazität: 600 Küchen werktäglich
  • Vertrieb: Mono-Marken-Partnerhäuser auf Franchise-Basis
  • Partneranzahl: 689 – davon 53 in Deutschland
  • Umsatz: 405 Millionen Euro in 2014
  • Mitarbeiter in der Fabrikation: 1.445 – davon 150 in Deutschland
  • Mitarbeiter im Vertrieb: 6.400
  • International: Partnerhäuser in 27 Ländern
  • Inhaber: Anne Leitzgen, Caroline Leitzgen
  • Firmensitz: Türkismühle (Nohfelden), Saarland

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