Master-Franchise-Konferenz 2011: Potenziale nutzen

Franchising wächst seit Jahrzehnten und hat immer noch viel Potenzial. Allerdings fehlen manchem Unternehmer Ideen für ein zukunftsweisendes Konzept und nicht jedem Existenzgründer reicht die Führung eines einzelnen Geschäftes. Die Übernahme einer Masterlizenz von einem erfahrenen und erfolgreichen Franchise-Konzept aus dem Ausland, kann dann eine ideale Lösung sein. Worauf es bei diesem Thema ankommt, vermittelt die Master-Franchise-Konferenz 2011, die der DFV in Kooperation mit dem Franchise Pool International am Samstag, 22. Oktober in Frankfurt am Main veranstaltet. Weitere Informationen unter www.franchisepool.org.

Von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr erfahren die Teilnehmer wie eine Franchise-Zentrale eines Masterpartners aufgebaut wird, welche Aufgaben auf den zukünftigen Master-Franchise-Nehmer bzw. -Geber zukommen, was die Unterschiede und Vorteile von Sub-Franchising vs. Multi-Unit-Franchise sind und wie die rechtliche Absicherung aussieht. Weiterer wesentlicher Bestandteil ist die Vorstellung ausländischer Franchise-Systeme, die Partner in Deutschland suchen. Hierzu zählen unter anderem das kanadische System WSI im Bereich Internet Marketing, Comfortcare aus den USA ist in der Seniorenbetreuung aktiv und Crêpeaffaire, ein Food-Konzept aus Großbritannien, vertreibt Crêpes. Weitere Systeme haben angefragt und werden das Programm ergänzen.

Torben L. Brodersen, Geschäftsführer des DFV erklärt: „Master-Franchising stellt die Königsklasse unter den Vertriebsdisziplinen dar. In den letzten Jahren konnten sich bereits etliche Franchise-Systeme aus dem Ausland erfolgreich auf dem deutschen Markt platzieren. Und wir sehen immer noch ausreichend Platz für innovative Konzepte und motivierte Master-Franchise-Nehmer.“ Und Rolf G. Kirst, Gründer des Franchise Pool International und Mit-Veranstalter der Master-Franchise-Konferenz ergänzt: „Vor einem Erfolg müssen jedoch Hürden gemeistert und intensive Vorbereitungen getroffen werden. Hierbei leistet die Konferenz einen wichtigen Beitrag.“

Der Master-Franchise-Nehmer baut als exklusiver Lizenzpartner ein Franchise-System aus dem Ausland im eigenen Land auf und wird so selbst zum Franchise-Geber und vergibt Franchisen. Dabei erhält er das Recht und die Verpflichtung, innerhalb eines ihm exklusiv überlassenen  Territoriums weitere Franchise-Nehmer zu akquirieren und sie als Franchise-Geber zu betreuen. Eine Masterlizenz kann einerseits für bestehende Unternehmen von Interesse sein, die ihr Betätigungsfeld um eine neue Geschäftsidee erweitern wollen. Und andererseits ist dies eine attraktive Option für Existenzgründer, die über genügend Managementerfahrung verfügen und das notwendige Kapital mitbringen.

Der Deutsche Franchise-Verband e.V. vertritt die Interessen der deutschen Franchise-Wirtschaft im nationalen und internationalen wirtschaftspolitischen Umfeld. 2010 erwirtschafteten fast 1.000 Franchise-Geber, gemeinsam mit rund 65.500 Franchise-Nehmern und um die 463.000 Mitarbeiter etwa 55 Milliarden Euro Umsatz.

Der Franchise Pool International (FPI) verfolgt die Aufgabe, deutschen Franchise-Unternehmen potenzielle Interessenten auf den internationalen Märkten vorzustellen. Der Pool fungiert als Vermittler für ausländische Investoren, Franchise-Unternehmen oder Prospects, die mit deutschem Franchise-Know-how im eigenen Land erfolgreich werden möchten. Zudem unterstützt der FPI auch internationale Unternehmen und deutsche Masterpartner in ihren Bemühungen ausländische Systeme auf
den deutschen Markt zu etablieren.