Im November Franchisetag in der IHK Berlin

Franchisetag BerlinNeben einer Reihe von Vorträgen, die das Thema Finanzierung von Franchise-Systemen und die rechtliche Ausgestaltung von Franchise-Verträgen aufgreifen, haben Besucher die Möglichkeit, direkten Kontakt mit Franchisegebern wie Kamps, Mrs. Sporty oder Joey's Pizza aufzunehmen. Außerdem beantworten Vertreter von Förder- und Geschäftsbanken Fragen zur Finanzierung einer Existenzgründung im Franchising.

Nach Einschätzung von IHK Berlin und Deutschem Franchise Verband (DFV) setzen in der Bundeshauptstadt immer mehr Unternehmensgründer mit Hilfe von Franchising auf bewährte Geschäftskonzepte. Mittlerweile gibt es stadtweit über 1000 aktive Franchisenehmer, die insgesamt mehr als 5000 Mitarbeiter beschäftigen. Neben Marken wie Kamps oder McDonald's finden sich auch immer mehr Konzepte, die in Berlin Ihre Wurzeln haben. Die bekanntesten sind die DB Station, Mail Boxes Etc. oder Mrs. Sporty.

"Die Vorteile von Franchising sind nicht von der Hand zu weisen", betont die Geschäftsführerin Starthilfe und Unternehmensförderung der IHK Berlin, Sabine Gehrig. Neben einer erprobten Geschäftsidee und bekannter Marke profitierten die potentiellen Unternehmensgründer in erster Linie von abgestimmten Marketingaktionen, günstigen Einkaufskonditionen und einer gemeinsamen Weiterentwicklung des Franchisesystems.

Auch deutschlandweit wird Franchising immer beliebter. In den vergangenen zehn Jahren stieg der Umsatz der Franchise-Wirtschaft von 15,3 Milliarden Euro im Jahr 1997 auf 41,5 Milliarden Euro im vergangenen Jahr. Im gleichen Zeitraum stieg die Anzahl der Franchise-Geber von 600 auf über 900, die Zahl der aktiven Franchise-Nehmer erhöhte sich von 28.000 auf mehr als 55.700. Dennoch: "Eine Erfolgsgarantie gibt es nicht", erklärt Gehrig. Wichtig sei, dass sich angehende Franchisenehmer über die Vor- aber auch die Nachteile vor dem Start gut informieren.