Town & Country Haus

Frauenpower im Hausbau

Unternehmensgründungen von Frauen sind besonders nachhaltig. Auch bei Town & Country Haus, Deutschlands führendem Hausanbieter, entscheiden sich ungewöhnlich viele Frauen für eine Selbstständigkeit – und das mit Erfolg.
Behringen. Fast 47 Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland sind Frauen. Weitaus seltener als Männer entscheiden sie sich für eine Selbstständigkeit. Nur etwa jedes dritte Unternehmen wird von einer Frau gegründet. Im Baugewerbe liegt der Anteil sogar bei weniger als zehn Prozent. Dass Frauen seltener Unternehmen gründen als Männer, liegt laut Experten vor allem daran, dass sie risikobewusster sind. Doch genau das ist offenbar auch einer ihrer Vorteile. Schließlich gelten Unternehmensgründungen von Frauen als nachhaltiger.

Bei Town & Country Haus sind 22 Prozent der insgesamt 300 Franchise-Partner Frauen. Sie haben sich für eines der beiden Geschäftsmodelle des Hausanbieters – als Franchise-Partnerin im Hausverkauf oder als Franchise-Partnerin in der Hauserstellung – entschieden. „Viele Unternehmerinnen in unserem System sind überdurchschnittlich erfolgreich“, erklärt Jürgen Dawo, Gründer von Town & Country Haus. Schon der allererste Partnerbetrieb von Town & Country Haus wurde 1997 von einer Frau gegründet. In Berlin und Brandenburg hat Viola Christophel als Franchise-Partnerin der ersten Stunde seither über 1.000 Familien in die eigenen vier Wände begleitet. Inzwischen ist mit Tochter Ramona Christophel bereits die nächste Generation ins Familienunternehmen mit eingestiegen.

Mit 27 Jahren in die Selbstständigkeit

Frühzeitig hat sich auch Kathleen Pfennigsdorf für eine Selbstständigkeit entschieden. Seit Dezember 2013 verkauft und baut die gebürtige Magdeburgerin Town & Country-Massivhäuser in den Landkreisen Pforzheim und Enzkreis. 2015 hat sie bereits zehn Familien zu ihrem Eigenheim verholfen. In diesem Jahr sollen es doppelt so viele werden.
Vor der Gründung ihres Unternehmens war Kathleen Pfennigsdorf vier Jahre im internationalen Vertrieb eines mittelständischen Familienunternehmens tätig. Während einer Rucksack-Tour durch Australien und Neuseeland, entschied sich die gelernte Industriekauffrau, nach ihrer Rückkehr beruflich neue Wege zu gehen. Mit nur 27 Jahren wagte sie den Sprung in die Selbstständigkeit. Da ihr selbst die zündende Idee fehlte, kam sie schnell auf Franchise. „Ich habe ein Geschäftskonzept gesucht, das mir zum einen den Quereinstieg in eine zukunftsträchtige Branche ermöglicht und bei dem ich zum anderen mein Vertriebstalent einbringen kann“, erinnert sich Kathleen Pfennigsdorf, die schließlich mithilfe einer Gründungsberatung auf Town & Country Haus aufmerksam wurde.

Dass im Hausbau wohl besonders wenige Unternehmerinnen anzutreffen sind, hat sie nicht abgeschreckt. Im Gegenteil. „In unserem Geschäft kommt es darauf an, sich besonders gut in seine Zielgruppe hineinzuversetzen. Wir müssen verstehen, welche Bedürfnisse, aber auch Ängste und Sorgen eine junge Familie hat, die sich den Traum vom eigenen Haus erfüllen will und entsprechend darauf eingehen können“, so die Unternehmerin. „Wir Frauen sind unseren männlichen Kollegen da vielleicht sogar überlegen.“

Den Überblick behalten

Dabei war der Start in die Selbstständigkeit nicht immer leicht. Als Quereinsteigerin musste sich Kathleen Pfennigsdorf zunächst eine Menge Know-how rund um den Hausverkauf und deren Erstellung aneignen. Sie besuchte Schulungen der Town & Country-Zentrale und nutzte intensiv die Start-up-Beratung im ersten Jahr, um alle Abläufe kennenzulernen und von der fast 20-jährigen Erfahrung ihres Franchise-Gebers zu profitieren. Von Beginn an konnte sie zudem auf ihre Familie bauen. Ihr Vater arbeitet inzwischen als technischer Projektleiter im Unternehmen seiner Tochter. Bis heute ist das Team auf insgesamt acht Mitarbeiter gewachsen, darunter auch ein Bauleiter. „Als Chefin kommt es darauf an, alles im Blick zu haben und die Abläufe im Unternehmen effektiv zu steuern“, beschreibt sie ihre Aufgabe. Daneben ist der Unternehmerin der persönliche Kundenkontakt besonders wichtig. „Mit Interessenten zu sprechen, ihren persönlichen Bedarf zu ermitteln und sie dann über den ersten Spatenstich bis zur Schlüsselübergabe zu begleiten, macht mir besonders große Freude.“

Regionales Familienunternehmen

Etwas Solides und Werthaltiges aufzubauen anstatt schnell um jeden Preis zu wachsen – das ist typisch für Unternehmerinnen. Und auch Kathleen Pfennigsdorf bildet da keine Ausnahme. Wie die meisten Unternehmerinnen verfolgt sie eine langsame, aber nachhaltige Expansionsstrategie. Etwa 30 Häuser will sie pro Jahr bauen, so das mittelfristige Ziel. Qualität vor Quantität lautet dabei das Credo der heute 29-Jährigen. „Ich möchte ein regionales Familienunternehmen aufbauen, das gut wirtschaftet und gesund aufgestellt ist!“

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