RE/MAX: Der Makler als Sündenbock für die Misere auf dem urbanen Mietmarkt

Angesichts explodierender Mieten schlägt die Debatte um den Wohnungsmangel in den Ballungszentren hohe Wellen in den Medien. In der Talkrunde „Hart aber fair“ war die Rede von einem Haifischbecken. Unschwer zu erraten, auf welchen Berufszweig dies anspielt. Auch „Panorama“ widmete den „dreisten Maklern“ als Profiteuren der Wohnungsnot und steigender Mietpreise einen Beitrag. Tenor: Der Wohnungsmangel sei eine „Garantie zum Gelddruck“ für den Makler, der verdiene, sobald er die Tür aufschließe. In anderen seriösen Medien wie der „Welt online“ wird das Durchschnittsjahresgehalt eines Maklers von 80.000 auf 800.000 Euro aufgerundet. Das schürt Neid und Hass.

Auch der Artikel einer Redakteurin der Süddeutschen Zeitung „Freiheit zum Abzocken“ macht den Makler zum Sündenbock für die Missstände auf dem Wohnungsmarkt. Die Knappheit des Wohnraumes bedinge, dass der Mieter dem Makler hilflos ausgeliefert sei. Der Beitrag schließt mit dem Plädoyer: „Es wird Zeit, die Macht der Makler einzuschränken.“

REMAX Kurt FriedlIm Rahmen solch verallgemeinernder Schelte nützt es wenig, wenn am Rande lapidar darauf hingewiesen wird, dass die Mehrheit der deutschen Makler seriös arbeite. „Das Problem solcher Diskussionen ist, dass die sachliche Basis nicht stimmt, hier werden Äpfel und Birnen durcheinandergewürfelt“, so Kurt Friedl, Regionaldirektor und Sprecher des Immobiliennetzwerkes RE/MAX. „Der Makler hat ja überhaupt keine Macht darüber, wie viel bezahlbarer Wohnraum in einer Stadt für den Mietmarkt zur Verfügung steht. Diesen Tatbestand können nur der Gesetzgeber, die Bauwirtschaft oder Investoren beeinflussen.“

Auch die Aussage, dass die Wohnungsvermittlung über den Makler dem Mieter schlechte Bedingungen auf diktiere, sei unzutreffend. „Die Bedingungen für eine Wohnungsvermietung legt der Eigentümer fest“, betont Friedl. „Der Makler hat den Auftrag, geeignete Mieter auszuwählen und dem Vermieter vorzustellen. Die Entscheidung trifft der Eigentümer bzw. Vermieter der Wohnung. Auch den Wegfall der Sozialbindung hat der Makler nicht zu vertreten. Dahinter steht immer eine gesetzliche Regelung.“

Schwarze Schafe erkenne man daran, dass sie bei Besichtigungen Druck auf die Bewerber ausüben. „Ein seriöser Makler arbeitet nicht mit der Verknappungsstrategie und schleust auch nicht 50 Bewerber auf einmal durch eine Wohnung“, erläutert Friedl. Er sei auch weder arrogant noch bestechlich, wie es den Maklern sogar vereinzelt vorgeworfen wird. „Bei solchen Diskussionen wird außer Acht gelassen, wie sehr die Branche selbst darunter leidet, dass sich jeder Makler nennen kann, der einen Gewerbeschein in der Tasche hat.“

Der Immobilienverband Deutschland IVD fordert seit Jahren eine Ausbildungspflicht für Makler und Hausverwalter, um der Branche einheitliche Qualitätsstandards zu geben. Weil Faktoren wie Seriosität, Vertrauenswürdigkeit, und soziale Kompetenz zu den Überlebensbedingungen auf dem Markt gehören, bilden viele Maklerunternehmen wie RE/MAX Ihren Nachwuchs selbst aus. „Wissen bedeutet nicht etwa nur Macht, es schafft vor allem Vertrauen und legt damit den Grundstein für einen guten Kontakt zum Kunden“, so Kurt Friedl.
 

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