freenet AG steigert Konzerngewinn und setzt erfolgreiche Entwicklung im 1. Halbjahr 2012 fort

  • Konzerngewinn steigt im 1. Halbjahr 2012 auf 82,2 Millionen Euro (46,9 Millionen Euro im 1. Halbjahr 2011);
  • Konzern-EBITDA wächst im 1. Halbjahr 2012 im Vergleich zum 1. Halbjahr 2011 um 8,4 Millionen Euro auf 170,7 Millionen Euro;
  • Customer Ownership legt im 1. Halbjahr 2012 um 340.000 Kunden gegenüber Vorjahreshalbjahr zu (8,23 Millionen Ende Q2/2012).

„Wir sind zufrieden mit den Zahlen und blicken optimistisch in die zweite Jahreshälfte“, sagt Joachim Preisig, Vorstand Finanzen & Controlling der freenet AG. „Gleichzeitig bestätigen wir unsere im März 2012 veröffentlichte Prognose“, ergänzt Preisig.

Die freenet AG erwirtschaftete im ersten Halbjahr 2012 erwartungsgemäß Konzernumsätze in Höhe von 1,49 Milliarden Euro (1. Halbjahr 2011: 1,55 Milliarden Euro). Im gleichen Betrachtungszeitraum realisierte die freenet AG ein Konzern-EBITDA (Ergebnis vor Abschreibungen, Wertminderungen, Zinsen und Steuern) von 170,7 Millionen Euro; verglichen mit 162,3 Millionen Euro in den ersten sechs Monaten des Vorjahres ein Zuwachs von 8,4 Millionen Euro. Der Free Cashflow* lag im Halbjahresvergleich mit 124,0 Millionen Euro auf dem Vorjahresniveau (124,2 Millionen Euro). Im Halbjahresvergleich steigerte die freenet das Konzernergebnis signifikant um 35,3 Millionen Euro bzw. 75,3 Prozent auf 82,2 Millionen Euro.

„Unseren Bestand an Vertrags- und No-frills-Kunden, den sogenannten „Customer Ownership“, konnten wir nach 7,89 Millionen im zweiten Quartal 2011 und 8,15 Millionen im Vorquartal weiter auf 8,23 Millionen zum 30. Juni 2012 erfolgreich steigern“, kommentiert Christoph Vilanek, Vorstandsvorsitzender der freenet AG, die Kundenentwicklung. „Sehr zufrieden sind wir vor allem, dass sich die Zahl der wichtigen Vertragskunden mit 5,69 Millionen auf dem Niveau des Vorquartals stabilisiert hat“, Vilanek weiter. Der No-frills-Kundenbestand wuchs im selben Zeitraum um 80.000 auf 2,54 Millionen Teilnehmer. Die Gesamtanzahl der Mobilfunkteilnehmer lag zum Ende des zweiten Quartals 2012 bei 14,46 Millionen.
Im Halbjahresvergleich liegt der monatliche Durchschnittsumsatz pro Vertragskunde (ARPU) mit 23,5 Euro auf Vorjahresniveau. „Für unser wettbewerbsfähiges Tarifportfolio spricht, dass wir im zweiten Quartal im direkten Vergleich zum Vorquartal den ARPU in allen Geschäftsbereichen steigern konnten“, kommentiert Christoph Vilanek weiter.

Zum Ende Juni 2012 beschäftigte die freenet AG 3.905 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Die im März 2012 veröffentlichte Guidance umfasst die folgenden Punkte: Für die Geschäftsjahre 2012 und 2013 strebt die freenet AG eine Stabilisierung des Konzernumsatzes auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2011 an, und für beide Geschäftsjahre wird ein Konzern-EBITDA von 340 Millionen Euro sowie einen Free Cashflow von 240 Millionen Euro erwartet. Des Weiteren plant die freenet AG, gemäß der in 2011 verabschiedeten Financial Policy, auch zukünftig, zwischen 40 und 60 Prozent des Free Cashflows an die Aktionäre auszuschütten. Weiter geht die freenet AG für 2012 von einer stabilen Kundenbasis aus und erwartet für 2013 ein leichtes Wachstum. Für beide Jahre ist ein stabiler Postpaid-ARPU berücksichtigt.

Der vollständige Zwischenbericht zum ersten Halbjahr 2012 der freenet AG steht in Kürze unter http://www.freenet-group.de/investor-relations zum Download bereit.

*Free Cashflow ist definiert als Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit verringert um die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte, zuzüglich der Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen.