Franchise-System Scheiben-Doktor ist Krisengewinner

Das Wort „Krise“ stammt vom griechischen Wort „crisis“ ab –  was schlicht und einfach „Entscheidung“ bedeutet. Und so sind es schwierige Konjunkturphasen, die oft über die Zukunft eines Unternehmens entscheiden: Wer betriebswirtschaftlich gut aufgestellt und im Kern gesund ist, hat die besten Voraussetzungen, eine solche „Krise“ nicht nur zu überleben, sondern sogar davon zu profitieren. So hatte Scheiben-Doktor beispielsweise Jahre zuvor die Zeichen der Zeit erkannt und Kooperationsverträge mit den großen Versicherungsgesellschaften geschlossen: eine nahezu krisensichere Einnahmequelle für die Partner, denn Schäden an Windschutz- und Heckscheiben gibt es immer.

Trend: Reparatur statt Neuanschaffung
Werkstattservice und Reparatur sind insgesamt ein guter Markt, und ganz besonders dann, wenn die Kunden weniger im Geldbeutel haben. Dass die Scheiben-Doktoren Austausch und Reparatur zu fairen Preisen anbieten können, geht ebenfalls auf das Konto des Franchise-Modells. Durch den Verbundcharakter werden bessere Konditionen ausgehandelt – die Gewinnspanne gibt der Franchise-Geber an die Partner und diese wiederum an die Kunden weiter. Darüber hinaus ist Scheiben-Doktor durch die enge Zusammenarbeit mit der Schwesterfirma Bus-Glas Express GmbH in der Lage, eine breite Palette an speziellen Windschutzscheiben für Busse und Wohnmobile anzubieten. Bus-Glas Express verfügt über das europaweit größte Sortiment dieser Sparte und ist Zulieferer namhafter Großhändler in Deutschland und anderen europäischen Ländern.

Zwei Auszeichnungen für Franchise-Partner
Dass das Geschäftskonzept voll und ganz aufgeht, hat vor allem ein Ereignis im Scheiben-Doktor-Jahr 2009 deutlich gemacht: die Verleihung des Franchise-Gründer-Preises in Leipzig. Für den Franchise-Partner Thorsten Milhamke erhielt das Unternehmen im Mai 2009 den 2. Platz beim renommierten Franchise-Gründer-Award. Neben Engagement, Umsatz- und Ergebnisentwicklung innerhalb des ersten Gründungsjahres spielte für die Jury auch die Unterstützung des Franchise-Gebers eine wichtige Rolle. Der Preis motivierte nicht nur die Franchise-Zentrale, so weiter zu  machen wie bisher, sondern auch den Gewinner Thorsten Milhamke: Er eröffnete kurz darauf einen zweiten Standort in Isernhagen und ein paar Monate später seinen dritten Scheiben-Doktor in Minden.

Ein weiteres Highlight 2009 war die Verleihung des Frannys, den Scheiben-Doktor-Gründer Dirk Wiechel an Lutz Fedderke übergeben hat. Fedderke ist Inhaber von insgesamt vier Autoglasereien und maßgeblich an der Systementwicklung von Scheiben-Doktor beteiligt. So ist der langjährige Franchise-Partner einer der Initiatoren bei der Zusammenarbeit mit den fünf großen Versicherungsgesellschaften, die zu einem der größten Markenvorteile des Unternehmens geworden ist.

Scheiben-Doktor belohnt sich selbst mit preisgekröntem Referenten
Mit insgesamt 54 Standorten schließen die Niedersachsen das Jahr ab – das sind 12 mehr als im vergangenen Jahr. Es ist das bisher erfolgreichste Jahr in der 18jährigen Firmengeschichte von Scheiben-Doktor. Die Belohnung für den Erfolg gab es übrigens schon im September: Zum Jahrestreffen der Franchise-Partner lud man den preisgekrönten Managementtrainer Antony Fedrigotti ein; er referierte zum Thema „Optimismus und Erfolg“. „Der Ansatz von Fedrigotti stimmt mit unserem Bild vom erfolgreichen Unternehmer überein“, erklärt Franchise-Managerin Maike Schmidt:  „Die eigenen Stärken kennen und umsetzen – und sich nicht scheuen, auch mal Unterstützung vom Franchise-Geber holen, so lautet das Erfolgsrezept für unsere Franchise-Nehmer.“ Dass ein gutes Konzept im wahrsten Sinne des Wortes „entscheidend“ sein kann, das hat die diesjährige Entwicklung des Scheiben-Doktor-Systems aus Wolfsburg gezeigt.