Der amerikanische Traum - vom Pizzaboten zum Storebesitzer

Die Nähe zur Hauptstadt, steigende Einwohnerzahlen und ein guter Standort mitten im Zentrum hat den brandenburgischen Ort Schöneiche bei Berlin zu einem optimalen Kandidaten für eine Neueröffnung von Call a Pizza gemacht“, sagt Maximilian Kahraman, Masterfranchisenehmer des Unternehmens. Als die zwei Schichtführer des Call a Pizza-Stores in Oranienburg, Ufuk Ürgün und Boris Bender, mit dem Wunsch einen eigenen Store zu eröffnen, auf ihn zukamen, empfahl er ihnen den Standort am Stadtrand Berlins. Neun Monate später feierten die zwei 27-jährigen Freunde, die sich seit ihrer Kindheit kennen, die Eröffnung ihres ersten Call a Pizza-Stores in Schöneiche bei Berlin, östlich der Hauptstadt.

Im Arbeitsalltag der neuen Franchisenehmer hat sich seit der Eröffnung vor drei Wochen viel verändert, weiß der Masterfranchisenehmer. „Viele Angestellte stellen sich die Arbeit als Franchisenehmer leicht vor, doch das ist sie nicht. Arbeitstage mit bis zu 14-Stunden-Schichten sind keine Seltenheit“. Bei Call a Pizza werden daher alle neuen Storebesitzer mithilfe von Schulungen und einer Einarbeitungszeit in anderen Stores auf die Zeit als Selbstständige vorbereitet.

„Die neuen Franchisenehmer haben Glück, dass sie zu Zweit sind“, sagt Maximilian Kahraman weiter, „so können sie auch mal einen Tag frei machen“. Derzeit ist das junge Team noch auf der Suche nach Verstärkung. Es werden sowohl Pizzafahrer mit eigenem Fahrzeug als auch Küchenmitarbeiter auf 400-Euro-Basis gesucht. Welchen Tipp der Masterfranchisenehmer den zwei jungen Kollegen mit auf den Weg gibt? „Den Tipp, den ich jedem gebe: Ordnung und Disziplin sind die Grundvoraussetzung für den Erfolg“.

Eine Karriere vom Pizzaboten zum Franchisenehmer ist in dem Berliner Unternehmen nicht ungewöhnlich. Ufuk Ürgün und Boris Bender reihen sich mit ihrer Entscheidung in die Reihe der Angestellten ein, die nach Jahren als Pizzabäcker oder Auslieferungsfahrer erfolgreich in die Selbstständigkeit starten. Allen voran Markeninhaber Thomas Wilde, der 1989 selbst als Pizzafahrer bei Call a Pizza einstieg, sich zum Schichtführer hocharbeitete und zwei Jahre später mit einem Partner seinen ersten Call a Pizza-Store in Berlin kaufte.