COLORWORKS führt Lizenz-System ein

Dort hat man die wirtschaftliche Lage der Automobil-Industrie in Deutschland kritisch beobachtet und mit den internen Unternehmensentwicklungen ins Verhältnis gesetzt. Bei der internen Analyse wurde deutlich, dass sich das B to C – Geschäft, nämlich in den stationären Smartrepair-Zentren, in der letzten Zeit extrem positiv entwickelt hat, wogegen das B to B – Geschäft mit den mobilen Colorworks-Einheiten Einbrüche verzeichnen musste.

Glücklicherweise hatte das Unternehmen bereits 2008 begonnen, das B to C – Geschäft durch den Aufbau von Smartrepair-Zentren zu fördern. Deren stark gesteigerten Umsätze führen nun dazu, dass generell das Unternehmenswachstum mit den stationären Einheiten erreicht werden soll. So ein Reparaturservice-Zentrum bietet aber natürlich die Möglichkeit, viel mehr Leistungen anzubieten, als bisher in den Vans, die „nur“ die professionellen Kunden besuchten. So kann z.B. Fahrzeug-Kosmetik, -Aufbereitung und –Pflege mit in das Colorworks- Angebot aufgenommen werden. Da all dies jedoch in den bisherigen Franchise-System nicht vorgesehen ist, und daher neue System-Unterlagen erstellt werden müssen, bietet es sich an, dies zum Anlass zu nehmen, das Franchise-System deutschlandweit zu einem Lizenz-System zu wandeln. Der Vorteil besteht im Wesentlichen in der größeren Eigenständigkeit der Lizenz-Nehmer.

Den rund 50 bereits existenten Franchise-Nehmern obliegt allerdings selber die Entscheidung, ob sie sich in Lizenz-Nehmer „umwandeln“ lassen möchten. Colorworks lässt ihnen durchaus die Möglichkeit, Franchise-Nehmer zu bleiben.