Tchibo Franchise Information

TCHIBO – Kaffee aus Leidenschaft

Seit über 60 Jahren prägen Begriffe wie „Qualität“ und „Frische“ das Markenimage von Tchibo. 1949 legten die Geschäftsmänner Max Herz und Carl Tchilling den Grundstein des heutigen Großunternehmens. Von Anfang an wurde großer Wert auf innovative Werbeaktivitäten gelegt. So wurde zum Beispiel im Jahr 1952 wurde das erste „Tchibo-Magazin“ mit pfiffigen Rezepten, Schnittmustern und Modetipps veröffentlicht und sofort begeistert aufgenommen. Damit waren die beiden Gründer schon damals Pioniere in der Kundenbindung. Und das zahlte sich aus. Bereits 1958 war das Unternehmen auf 77 Filialen angewachsen. Durch den Erwerb einer Minderheitsbeteiligung and der Beiersdorf AG im Jahr 1974 und einer Mehrheitsbeteiligung an der Reemtsma Cigarettenfabriken GmbH 1980 erlangte die Firma eine weitere Diversifikation und damit auch eine Stärkung seiner Marktposition. 1991 schließlich erfolgte die internationale Expansion mit Markteintritt in Ungarn, der Slowakei, Tschechien und Großbritannien. Ein Jahr später wurde die erste Tchibo-Filiale in Polen eröffnet. Zu Beginn umfasste das Angebot nur frisch geröstete und gemahlene Kaffeespezialitäten und wurde erst im Laufe der Zeit  um die bekannten und beliebten „Produktwelten“ erweitert. Hierbei handelt es sich um ein wöchentlich wechselndes  Angebot an Gebrauchsgütern wie Bekleidung, High-Tech und Dienstleistungen verschiedenster Art. Rund 30 Produkte werden dabei jeweils im Rahmen eines bestimmten Themas angeboten. Diese ständig wechselnden Angebote fesseln das Interesse der Kunden und sorgen für einen hohen Stammkundenanteil. Durch jahrelanges, zielgerichtetes Marketing hat die Marke ‚Tchibo‘ mittlerweile einen Markenbekanntheitsgrad von 99% erreicht. Damit gehört sie zu den bekanntesten Marken Deutschlands. Davon profitieren die Franchisenehmer einerseits von der positiven Werbewirkung der bekannten Marke und andererseits vom bereits vorhandenen Kundenvertrauen. Um weiterhin stabile Absatzzahlen erzielen zu können, betreibt das Unternehmen in 7 verschiedenen Ländern eigene Online-Shops. Und auch das Online-Angebot wird laufend ausgeweitet: Seit 2014 zum Beispiel gibt es die Kategorie „Lieblingsstücke“. Dort können Bestseller wie z. B. Bettwäsche, Geschirr und Socken das ganz Jahr über bestellt werden, anstatt nur im „normalen“ Wochenrhythmus in den Filialen angeboten zu werden. Um eine möglichst reibungslose Zusammenarbeit mit seinen Partnern gewährleistenzu können, stützt sich das Warenmanagement der einzelnen Filialen auf ein Kommissions-Agenturmodell: Alle in der Filiale angebotenen Waren bleiben bis zum Verkauf Eigentum des Franchisegebers. Die Vergütung der Partner erfolgt über ein attraktives und transparentes Provisionssystem. Durch die Verwendung des Agenturmodells sind aufwändige finanzielle Aufwendungen des Partners nicht nötig. Die Bezahlung der Franchisepartner erfolgt über ein transparentes Provisionssystem. Die Höhe der Provision ist abhängig von den erzielten Umsatzzahlen des Partners.

Standortvorgaben:

Um eine erfolgreiche Tchibo-Filiale zu eröffnen, werden Standorte bevorzugt, die ein hohes Aufkommen an Laufkundschaft bieten. Einkaufszentren mit exzellenter Verkehrsanbindung kommen hier genauso in Frage wie Verkaufslokale in verkehrsberuhigten Haupteinkaufsstrassen. Wichtig ist, dass die Filialen leicht erreichbar sind um das Umsatzpotenzial voll ausschöpfen zu können.

Ursprungsland: Deutschland

Gründung :

Neben einer Identifikation mit der Marke und einer Leidenschaft für unsere Produkte, sollten Sie noch folgende Eigenschaften mitbringen, wenn Sie mit uns erfolgreich sein wollen:

  • Langjährige Berufs- und Führungserfahrung im Einzelhandel, im Verkauf oder in der Gastronomie
  • Hohe Leistungmotivation und Bereitschaft, sich einzubringen und Neues zu lernen
  • Freude an der Arbeit mit Kunden und Mitarbeitern

Vergabe der ersten Franchise-Lizenzen Ursprungsland: 1992

Anzahl Betriebe:

Insgesamt gibt es in Deutschland rund 680 Niederlassungen, davon über 500 mit integrierter Kaffee Bar. Auf internationaler Ebene gibt es rund 360 Filialen mit integrierter Kaffee-Bar. Mittlerweile ist der Franchisegeber in Österreich, Polen, der Schweiz, Tschechien, der Türkei und Ungarn aktiv. Für den Auftritt auf dem internationalen Markt nutzt das Franchise-Unternehmen u. A. folgende Marken: Eduscho (Österreich), Jilhavanka (Tschechien). Erst im August 2016 gab das Unternehmen bekannt, verstärkt die Expansion in Großbritannien vorantreiben zu wollen. Zu diesem Zweck erfolgte Anfang des Monats die Übernahmeder Matthew Algie&Company Ltd. Glasgow. Damit will Tchibo seine Marktposition im Inselreich langfristig festigen. Beide Handelsmarken bleiben hierbei unabhängig voneinander erhalten.

Finanzinformationen

Eintrittsgebühr: 10.000 €
Franchise-Lizenzgebühr: 0%
Werbegebühr: k.A.
Erforderliches EK: 30.000 € (10.000 € Eintrittsgebühr + 20.000 € Kaution)
Gesamtinvestition: 30.000 €
Vertragslaufzeit: Unbefristet

Besonderheiten zum Vertragsschluss und Unterstützung durch den Franchisegeber:

Um Sie bei Ihrer Gründung bestmöglich unterstützen zu können, bietet der Franchisegeber seinen Partnern umfangreiche Unterstützung. Dazu zählen unter Anderem Unterstützungsleistungen in folgenden Bereichen:

  • Persönliche Einarbeitung
  • Betriebswirtschaftliche Erfolgskontrollen
  • Schulungen und Unterstützung im Personalmanagement
  • Zentrale Marketingsteuerung

Gesellschaftliches Engagement und Auszeichnungen:

Bei Tchibo werden Umweltschutz und Nachhaltigkeit großgeschrieben. Im Bereich des operativen Umweltschutzes legt Tchibo nicht nur Wert auf eine stetige Erhöhung des Anteils umweltverträglicher Papierqualitäten, das bei Tchibo verwendete Papier  ist mit dem EU Ecolabel ausgezeichnet und nach den Standards des Forest Stewardship Council zertifiziert. Weiterhin gibt es seit Januar 2016 in den Tchibo-Filialen keine kostenlosen Plastiktüten mehr. Damit will der Franchisegeber seinen Beitrag dazu leisten, die jährliche Verwendung von 73 Plastiktüten pro Kopf in Deutschland mittelfristig zu halbieren. Und nicht nur intern bemüht sich Tchibo um die Reduzierung des alltäglichen Plastikmülls. Im Rahmen der von Tchibo geförderten Initiative S.O.F – Save Our Future Umweltstiftung werden sogenannte „Mülldetektive“ in Kitas entsendet, die zusammen mit den Kleinsten unter uns z. B.  aus Safttüten und Kaffeekapseln trendige Handtaschen basteln. Weiterhin werden Aufräumaktionen in der Natur organisiert, bei denen die Kinder lernen, die Natur zu achten und respektvoll damit umzugehen. Auch in der Sortimentsgestaltung zeigt das Unternehmen soviel Umweltbewußtsein wie möglich. Besonders Kapselsysteme wie Cafissimo und Qbo stehen durch den höheren Verbrauch an Ressourcen häufig in der Kritik. Einerseits möchte das Unternehmen seinen Kunden die einfache und unkomplizierte Zubereitung einer passgenauen aromafrischen Kaffeemenge ermöglichen, andererseits soll auch der Umwelt Rechnung getragen werden. Um dies so gut wie möglich garantieren zu können, stammt der in den Kapseln verpackte Kaffee zu 100% aus nachhaltigem Anbau, andererseits können auch die Kaffeekapseln zu 100% wiederverwertet werden. Und dieses Engagement zahlt sich aus. Im Rahmen einer Pressemitteilung gab das Unternehmen vor Kurzem bekannt, dass Tchibo im Jahr 2016 für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis nominiert wurde. Es handelt sich hierbei um Europas bedeutendste Auszeichnung dieser Art. Zusammen mit dem Chemiekonzern Evonik Industries, dem Sanitärspezialist Grohe und Großunternehmen wie Procter&Gamble and Symrise wurde Tchibo in der Kategorie „Deutschland’s nachhaltigstes Unternehmen“ nominiert.
Unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit sollte auch die Teilnahme des Franchise-Unternehmens an der sogenannten DETOX-Kampagne von Greenpeace erwähnt werden. Im Rahmen dieser Kampagne verpflichten sich die teilnehmenden Firmen, bei der Produktion ihrer Bekleidung auf bestimmte schädliche Zusatzstoffe zu verzichten. Die Umsetzung der Vorgaben soll bei Tchibo bis 2020 abgeschlossen sein. Um dies zu erreichen, hat Tchibo einen 5-Stufen-Plan entworfen und berichtet regelmäßig in seinem Blog über die Fortschritte bei der Umsetzung dieses Plans und andere in der Firma umgesetzte Umweltschutzprojekte.

Quellen:
http://www.tchibo.com/servlet/content/569774/-/starteseite-deutsch/tchibo-unternehmen/ueber-tchibo/partnerkonzept-franchise/tchibo-partner.html

http://blog.tchibo.com/aktuell/kapseln-und-nachhaltigkeit-geht-das/
https://www.tchibo.com/servlet/content/613652/-/starteseite-deutsch/tchibo-unternehmen/ueber-tchibo/partnerkonzept-franchise/partner-werden.html
http://www.tchibo.com/servlet/content/309600/-/de/ber-tchibo/zahlen-fakten.html
http://blog.tchibo.com/aktuell/unternehmen/die-detox-kampagne/
http://www.tchibo-nachhaltigkeit.de/servlet/content/1105730/-/home/operativer-umweltschutz/ressourceneffizienz/papier.html
http://blog.tchibo.com/aktuell/die-kita-mulldetektive-ermitteln-in-sachen-plastik/