Seriöse Franchise-Geber

So kommen Sie unseriösen Franchisegebern auf die Schliche

Franchise ist ein seit Jahren bewährtes Erfolgssystem, um mit Hilfe starker Kooperationspartner schnell und mit vergleichsweise wenig Risiko sein eigener Chef zu werden. Aber wie überall tummeln sich auch hier schwarze Schafe, die darauf aus sind, einen schnellen Euro zu machen, statt ein seriöses Lizenzsystem aufzubauen. Anhand der folgenden Punkte können Sie prüfen, was es mit einem Angebot auf sich hat – und falls Sie Zweifel haben lieber das Angebot nicht weiterverfolgen. Sie sollten vorsichtig sein, wenn ...

  • ... der Franchisegeber riesige und schnelle Gewinne bei minimalem Einsatz „garantiert“.
  • ... Sie in einer Kontaktanzeige keine Adresse, sondern nur eine Chiffre-Nummer finden. Dann hat der Franchisegeber offensichtlich einen guten Grund, sich zu verstecken.
  • ... in der Anzeige von grandiosen Umsätzen im Ausland geschwärmt wird. Dann sind Sie möglicherweise das Versuchskaninchen für den deutschen Markt. Achtung: Die Situation ist anderns, wenn ein Masterfranchise angeboten wird. Für weitere Infos zum Masterfranchise besuchen Sie die folgende Seite...
  • ... der Inserent einen „Vertriebsleiter“, „Regionaldirektor“ oder etwas Ähnliches sucht. Dahinter steckt vielleicht statt eines Franchisesytems ein knallharter Strukturvertrieb, in dem es oft alles andere als partnerschaftlich zugeht.
  • ... der Franchisegber keine Kompetenz ausstrahlt.
  • ... keine Rentabilitätsrechnung vorführen kann.
  • ... das Unternehmenskonzept nicht in mindestens zwei Pilotbetrieben getestet wurde.
  • ... keine Adressliste mit anderen Franchisenehmern zur Verfügung stellt.

Treffen einige dieser Punkte auf ein Franchise-Angebot zu, dann am besten ab damit in den Papierkorb.