Home Instead Seniorenbetreuung wächst auf 50 Franchise-Partner

Deutschlands führender häuslicher Betreuungsdienst für hilfs- und pflegebedürftige Senioren erreicht fünf Jahre nach dem Franchise-Start wichtigen Meilenstein in der Expansion. Geschäftsmodell schließt Versorgungslücke zwischen klassischen ambulanten Pflegediensten und pflegenden Angehörigen.

Einen bedeutenden Meilenstein hat Home Instead Seniorenbetreuung jetzt erreicht: Fünf Jahre nach Beginn der Expansion mit Franchise-Partnern hat das Unternehmen einen Vertrag mit dem 50. Franchise-Partner geschlossen. Im Landkreis Böblingen wird Martin Duttlinger zukünftig pflege- und hilfsbedürftige Menschen in deren Zuhause unterstützen. „Wir freuen uns sehr, dass wir uns in einer so kurzen Zeit am Markt etablieren konnten und die Betriebe unserer Franchise-Partner eine so positive Entwicklung vollziehen“, erklärte Jörg Veil, geschäftsführender Gesellschafter von Home Instead Seniorenbetreuung, bei einem feierlichen Empfang in der Kölner Systemzentrale.

Rund 1.700 Betreuungskräfte im Einsatz

Im Jahr 2008 hatte Jörg Veil für den deutschen Markt die Masterlizenz von Home Instead Senior Care in den USA erworben und damit ein hierzulande noch völlig neues Modell in der häuslichen Betreuung nach Deutschland gebracht. Mit Eröffnung eines Pilotbetriebs in Köln wurde das Konzept auf die hiesigen Anforderungen angepasst. Zentral war dabei, die Zulassung als Pflegedienst zu erlangen.

Seit 2011 wächst Home Instead Seniorenbetreuung in ganz Deutschland mit Franchise-Partnern. Inzwischen sind 41 Betriebe in elf Bundesländern am Markt aktiv. Diese beschäftigen insgesamt gut 1.700 Betreuungskräfte. In Deutschland ist Home Instead damit führend unter den privaten Anbietern häuslicher Betreuungsleistungen. Mit dem Franchise-Wachstum ist auch die Kölner Zentrale sukzessive gewachsen. 15 Mitarbeiter kümmern sich hier um zentrale Aufgaben wie das Marketing und Qualitätsmanagement und stehen den Franchise-Partnern beratend zur Seite.

Gesicht des Alterns verändern

Anders als klassische ambulante Pflegedienste erbringt Home Instead ausschließlich nicht-medizinische Betreuungs- und Pflegeleistungen. Zu den Aufgaben gehören die persönliche Betreuung zuhause, die Alltagsbegleitung und Demenzbetreuung sowie die Unterstützung im Haushalt. Dank einer vollen Pflegekassenzulassung sind die Leistungen über die Pflegekassen abrechenbar. „In der Praxis arbeiten wir vielerorts sehr eng und intensiv mit ambulanten Pflegediensten zusammen, um so pflege- und hilfsbedürftigen Menschen eine bestmögliche Versorgung zu bieten und die pflegenden Angehörigen zu entlasten“, erläutert Veil.

Erbracht werden die Leistungen von ortsansässigen Betreuungskräften, die von leitenden Pflegefachkräften speziell geschult und vor Ort eingewiesen werden. Bei den Franchise-Partnern handelt es sich meist um Manager mit langjähriger Führungserfahrung, die sich mit Home Instead in ihrer Region als Quereinsteiger im Betreuungsmarkt selbstständig machen. „Ihnen bieten wir nicht nur ein lukratives Geschäftsmodell und die Möglichkeit, ein werthaltiges Unternehmen aufzubauen, sondern auch eine gesellschaftlich sinnstiftende Aufgabe. Unser Ziel ist es, das Gesicht des Alterns in Deutschland zu verändern“, so Veil.

Enormes Potenzial

Das Jahr 2016 wird wohl das bisher erfolgsreichste der Firmengeschichte: Erst im Frühjahr 2016 wurde Home Instead vom Deutschen Franchise-Verband (DFV) als „Bestes junges Franchise-System“ ausgezeichnet. Zuvor hatten in einer Studie des Internationalen Centrums für Franchising und Cooperation (F&C) in Münster 96 Prozent der befragten Franchise-Partner angegeben, dass sie ihren Franchise-Geber in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis weiterempfehlen würden. Und auch den 2015 erzielten Systemumsatz (14,3 Mio. Euro) wird das Unternehmen in diesem Jahr wohl um mehr als 50 Prozent steigern können, so die aktuelle Prognose.

Auf diesen Erfolgen will Home Instead nun weiter aufbauen. „Wir wollen mittelfristig die Zahl unserer Standorte verdoppeln“, gibt Veil einen Ausblick. Neben der Franchise-Partnerschaft wurden dafür sowohl ein Kooperationsmodell mit institutionellen Trägern sowie ein Beteiligungsmodell entwickelt. Letzteres ermöglicht den Aufbau eines Home-Instead-Betriebs als Geschäftsführer mit einer Minderheitsbeteiligung.

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