BayWa Franchise Information

Firmenprofil BayWA – Mit bayerischen Wurzeln weltweit tätig

Von Anfang an war die Gründung des Unternehmens stark von einer genossenschaftlich geprägten Grundidee beeinflußt. Das ursprüngliche Leitmotto: „Die Bedürfnisse des Kunden fest im Blick, finanziell solide agieren.“ hat bis heute Gültigkeit. Die Wurzeln des Unternehmens liegen in der Bayerischen Zentral-Darlehenskasse (BZDK), zu der bereits Anfang der 1920er Jahre einige Hundert Lagerhäuser gehörten. Die einzelnen Geschäfte führten damals schon ein umfangreiches Sortiment aus Getreide, Kunstdünger, Futtermittel und Arbeitsgeräten. 1923 erfolgte, bedingt durch die Hyperinflation, die Abkopplung des Finanzgeschäftes von der Warenssparte. Die dadurch neu entstandene BayWa , mit vollem Namen „Bayerische Warenvermittlung landwirtschaftlicher Genossenschaften AG“ startete mit 400 Niederlassungen. Dem Genossenschaftsgedanken wurde damit Rechnung getragen, dass der Erwerb der Aktien von Anfang an genossenschaftlichen Kreisen vorbehalten ist.

Um den internationalen Charakter der Marke zu repräsentieren, agiert das Franchise-Unternehmen im In- und Ausland unter verschiedenen Markennamen. In Deutschland werden die Niederlassungen unter der Marke „BayWa“ vertrieben, in Österreich ist die Marke unter dem Namen „Unser Lagerhaus“ bekannt, und in Italien agiert das Unternehmen unter dem Namen „tuttoGIARDINO“.

Standortvorgaben:

Das Vertriebskonzept von BayWa ist auf die Bedürfnisse der regionalen Bevölkerung abgestimmt und schafft durch die Sortimentstruktur, aufgeteilt in Bau-, Garten- und Baustoffhandel, klare Alleinstellungsmerkmale. Die unterschiedlichen Betriebstypen unterscheiden sich in Größe, Lage, Sortiment und Serviceagenbot und können in Gewerbeimmoblilien mit einer Fläche zwischen 250 und 12.000 Quadratmetern umgesetzt werden. Einzigartig bei der BayWa ist der Betriebstyp „Kompaktmarkt“, der sich vornehmlich auf Kleinflächen und Spezialbetriebe konzentriert.

Ursprungsland: Deutschland

Gründung : 1923

Vergabe der ersten Franchise-Lizenzen Ursprungsland: 1990

Vergabe der ersten Franchise-Lizenzen Ausland:

Anzahl Betriebe: Über 700 Franchise-Standorte in Deutschland, Österreich und Italien

Finanzinformationen

Eintrittsgebühr: 10.000 bis 20.000 €
Franchise-Lizenzgebühr: Baustoffe: ca. 1,5%, Garten- und Baumarkt 2,3%
Werbegebühr: Baustoffe 0,5%, Garten- und Baumarkt ca. 5%
Erforderliches EK: k. A.
Gesamtinvestition: 200.000 – 450.000 €
Vertragslaufzeit: 20 Jahre

Besonderheiten zum Vertragsschluss und Unterstützung durch den Franchisegeber:

Durch die modulare Struktur des Geschäftskonzeptes ist es möglich, die einzelnen Niederlassungen so gut wie möglich den regionalen Marktanforderungen anzupassen. Weiterhin bietet der Franchisegeber zur Unterstützung seiner Partner durch die fortwährende Entwicklung von Fachmarken im DIY-Bereich zusätzliche Wettbewerbsvorteile.

Durch umfangreiche Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen wird weiterhin sichergestellt, daß sowohl die einzelnen Partner als auch deren Mitarbeiter über das notwendige Wissen verfügen, um die Kunden bestmöglich bei Kaufentscheidungen beraten zu können.

Auch im Bereich von Marketing und Werbung werden die Partner weitreichend unterstützt. In der Systemzentrale des Franchisekonzeptes wird laufend auf regionaler und überregionaler Ebene an verschiedenen Marketingkonzepten gearbeitet, die den Franchisepartnern bei ihrer Öffentlichkeitsarbeit helfen.

Durch den Einsatz von Controlling- und Benchmarkingangeboten werden die einzelnen Betriebe laufend optimiert und verbessert.

Gesellschaftliches Engagement und Auszeichnungen:

Nachhaltigkeit ist eines der zentralen Elemente der Geschäftspolitik des Franchisekonzerns.

Hier verweist das Unternehmen auf seiner Webseite auf die folgendenden Handlungsleitlinien:

  • Handeln in Generationen
  • Partnerschaftlich arbeiten
  • Ressourcen schützen
  • Verantwortung übernehmen
  • Lebensqualität gestalten

Um diese Leitlinien umzusetzen, hat das Unternehmen eine Nachhaltigkeitsstrategie entwickelt, die auf Vertrauen, Solidarität und Innovation basiert und diese Grundprinzipien mit den Produktionsfaktoren Umwelt / Klima, Markt, Lebensqualität und Mitarbeiter in Verbindung bringt.

Im Rahmen der BayWa-Stiftung bemüht sich das Unternehmen weiterhin darum, über praktischen Sachunterricht den Jüngsten unserer Gesellschaft eine nachhaltige Lebensweise näherzubringen. Statt Mathe oder Deutsch zu pauken, wird den Grundschülern beigebracht, Hochbeete zu bauen und Obst und Gemüse anzupflanzen und ihnen so den Zusammenhang zwischen Gartenbau und Lebensmittelproduktion zu vermitteln. Seit 2013 haben bisher bereits 108 Grundschulen in ganz Deutschland an diesem Lernprojekt teilgenommen. In diesem Jahr wurde das Projekt bereits an 13 Schulen erfolgreich umgesetzt.

Ebenfalls zur Unternehmensgruppe gehört BayWa r.e. renewable energy. Innerhalb dieser Tochterfirma werden alle Aktivitäten gebündelt, die in die Sparte der erneuerbaren Energien fallen. Über diese Tochtergesellschaft ist das Unternehmen europaweit auf den Gebieten Solar, Wind, Bioenergie und Geothermie aktiv und hat derzeit Niederlassungen in ganz Europa, in den USA, in Thailand und Singapur. Dieses Engagement zahlt sich aus. Laut einer Pressemitteilung des Unternehmens vom Juni 2016 wurde das Unternehmen erstmals mit dem VDE-Zertifikat für PV-Freiflächenanlagen ausgezeichnet.

Quellen:

https://www.baywa.com/konzern/im_profil/franchise/
https://www.baywa.com/nachhaltigkeit/einfuehrung/unser_verstaendnis/
https://www.baywa.com/nachhaltigkeit/aktuelles_veroeffentlichungen/aktuelles/baywa_stiftung_unterricht_im_gemuesebeet/
http://www.baywa-re.com/de/baywa-re/