AUF EINEN BLICK
Beschreibung:
Mister Bill - The Car Company bietet das komplette Spektrum der Autokosmetik (Professionelle Fahrzeugaufbereitungen, Autoglasarbeiten sowie die Beseitigung von Lack-, Polster- und Interieurschäden).
Mögliche Standorte:
Wir suchen Lizenznehmer für Deutschland.
Geschäftstyp:
Franchise.
Minimal benötigtes Eigenkapital:
€375.
Unterstützung bei der Finanzierung:
Ja, direkt vom Unternehmen.
Training und Support:
Ja.
Von zu Hause aus durchführbar:
Ja.
Interview mit Dietmar Duscha
Frage: Herr Duscha, fangen wir am besten am Anfang an, wie sind Sie auf Mister Bill The Car Company aufmerksam geworden?
Duscha: Das war im Frühjahr 2005, als ich gerade mit einem LKW durch das schöne
Städtchen Gotha unterwegs war. An einer Ampel stand vor mir ein silberner Kastenwagen, auf dessen Hintertüren ich etwas von einem Mister Bill , von Autoaufbereitung und von bundesweit zu vergebenden Lizenzen las. Da wurde ich direkt neugierig.
Frage: Obwohl Sie doch beruflich gewissermaßen fest im Sattel saßen?
Duscha: Ich war beileibe kein Kraftfahrer Leidenschaft, sondern bin eher ein praktisch veranlagter Mensch, der seine Tage nur ungern im Führerhaus verbracht hat. Von daher war trotz meines sicheren Jobs sehr offen für mögliche Alternativen.
Frage: Und da haben Sie die Gelegenheit beim Schopfe gepackt, sind rechts rangefahren und tippten in Ihr Handy die ebenfalls auf den Hintertüren jedes Servicemobils angegebene Rufnummer ein?
Duscha (lacht): Wenn ich das getan hätte, wäre ich heute wohl immer noch im Führerhaus unterwegs. So schnell ging das leider nicht, inzwischen war nämlich grün geworden und so ein Kastenwagen, der hängt einen LKW größeren Kalibers auch in der Stadt glatt ab. Bis ich die Nummer hatte, von der Sie sprachen, musste ich das Servicemobil regelrecht verfolgen. Zum Glück waren wir auf der gleichen Strecke unterwegs und landeten noch vier bis fünf weitere Male gemeinsam vor einer roten Ampel, so dass ich genügend Zeit hatte, mich zu informieren. Aber dann habe ich tatsächlich gleich angerufen, bekam Herrn Jenschke an die Strippe und vereinbarte mit ihm einen Termin.
Frage: Wie haben Sie die ersten Kontakte und vor allem die darauffolgende Schulung erlebt? Konnten Sie als handwerklich vorbelasteter Mensch dort überhaupt noch was lernen?
Duscha: Ich habe jede Menge dazugelernt während der Schulung, das auf jeden Fall. Allerdings hauptsächlich in Bezug auf den praktischen Teil und die verkäuferischen Techniken. Bei der Buchhaltung und der gesamten Verwaltungsgeschichte war ich ehrlich gesagt nicht ganz so motiviert, meine Frau ist nämlich Buchhalterin und von daher wusste ich ja schon, dass sie das alles übernehmen würde. Insgesamt hatte ich von Anfang an einen sehr guten Eindruck, vor allem dadurch, dass ich in der Vorbereitungsphase zu nichts gedrängt wurde.
Frage: Im Juli 2005 sind Sie dann an den Start gegangen. Wie haben Sie sich Ihre ersten Kunden erschlossen?
Duscha: So, wie ich es heute nicht mehr unbedingt machen würde. Ich habe meine Dienste bei verschiedenen Autohäusern per Telefax angeboten, eines hat sich auch gleich zurückgemeldet. Da bin ich dann hin und konnte direkt mit der Arbeit anfangen. Die haben mich mit Aufträgen in den nächsten zwei Monaten regelrecht zugeballert, ich kam kaum zum Luftholen und habe deshalb an weitere Akquise gar keinen Gedanken mehr verschwendet. Als die nach zwei Monaten purem Stress jedoch nur noch sehr wenig für mich zu tun hatten, sah es zunächst mau aus, die Zeichen standen auf Talfahrt. Heute weiß ich: Durch die Konzentration auf nur einen Kunden war ich zu sehr festgelegt, diese Festlegung hat mich dann auch psychisch blockiert, als das nicht mehr lief.
Frage: Wie kamen Sie aus dem Tal wieder heraus?
Duscha: Das Team des Mister Bill- Centers war mir in dieser Zeit eine große Hilfe, vor allem Herr Kleingünther, der mich wieder auf die Spur gebracht hat, indem er mir klarmachte, dass ich breiter und vor allem persönlich an den Markt rangehen, mir gezielt mehrere potentielle Kunden suchen muss. Von zwanzig Autohäusern, bei denen ich dann zur Vorstellung war, konnte ich für vier Stück eine Probearbeit ausführen. Drei neue Auftraggeber kamen dabei heraus. Seit Januar 2006 geht es richtig bergauf. So sehr, dass ich im Moment kaum noch nachkomme und bereits Aufträge an Kollegen aus anderen Gebieten abgeben musste. Die sind zwar auch nicht gerade unterbeschäftigt, doch genau das ist ja so prima bei Mister Bill: Wir sind alle selbständig, aber wir halten über unsere eigenen Belange hinweg zusammen, wenn es darauf ankommt.
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