Gründungsflaute in Deutschland - trotz Konjunkturaufschwung

Obwohl in Deutschland die Konjunktur wieder läuft und damit die wirtschaftlichen Perspektiven besser sind, erlahmt das Gründungsinteresse zusehends. Das vermeldet der aktuelle DIHK-Gründerreport 2008. Hält der Negativtrend weiter an, wird es nach Einschätzung des DIHKs im Jahr 2050 mehr als eine halbe Million weniger Selbstständige geben – und damit verbunden rund 2 Millionen weniger Arbeitsplätze. Der Gründerreport nennt als Gründe für die Flaute unter anderem die sinkende Arbeitslosigkeit und bessere Job-Aussichten. Gründungen aus Not und Angst vor Arbeitslosigkeit heraus kommen damit seltener vor. Ein wichtiger Vorschlag der DIHK zur Verbesserung der Gründungsdynamik ist, das Thema „Selbstständigkeit“ stärker ins Bildungssystem einzubeziehen. Denn ohne unternehmerisches Bewusstsein kann ein Start in eine tragfähige Selbstständigkeit kaum gelingen. Das Thema „Selbstständigkeit“ gehört durchgehend in die Lehrprogramme – von der Grundschule bis in die Universität t, um die Freude an der eigenverantwortlichen Umsetzung neuer Ideen zu fördern. Quelle: DIHK Gründerreport 2008
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