Franchise-Ideen in der Nachbarschaft:
Viele Märkte in Europa setzen auf Franchising als Wachstumsmotor
Geschichtlich betrachtet geht die Vertriebsform des Franchising bereits auf Geschäftspraktiken aus dem Lehnswesen im Mittelalter zurück. Damals gestatteten Grundbesitzer den Bauern, ihre Felder gegen eine vorab vereinbarte Nutzungsgebühr sowie einen Anteil des Ertrags zu bewirtschaften.
Die Grundidee der Geschäftsidee „Franchise“ in der heutigen Wirtschaft ist diesem Prinzip nicht unähnlich: Gegen eine vereinbarte Einstiegsgebühr sowie eine prozentuale Abgabe (meist umsatzabhängig) erhält der Franchisenehmer das Recht, eine bestimmte Marke zu vertreten bzw. mit dem Geschäftskonzept seines Franchisegebers ein eigenes Geschäft aufzubauen.
Die Zuwachsraten der Franchiseindustrie waren besonders in den letzten 10 Jahren sehr beeindruckend. Im Zeitraum von 2000 bis 2009 stieg der Gesamtumsatz in Deutschland von 22 Mrd. auf über 48 Mrd. Damit haben sich die Umsatzzahlen im angesprochenen Zeitraum mehr als verdoppelt. Zwar sind die Vereinigten Staaten von Amerika zweifelsfrei Spitzenreiter wenn es um die Erfindung und Verbreitung von Franchisekonzepten geht, Deutschland und vor allem Europa haben hier aber in den letzten Jahren mächtig aufgeholt.
Die Entwicklung ist deshalb so bemerkenswert, weil Franchisesysteme heute in vielen Ländern in so gut wie allen Branchen zu finden sind. Die Vertriebsform Franchising ist nicht nur ein ausgezeichnetes Expansionsinstrument im Inland, es eignet sich auch hervorragend für den Sprung auf internationale Märkte.
Um eine regionale Weiterentwicklung des jeweiligen Konzeptes im entsprechenden Zielland zu erreichen, wird vom Unternehmen meist im jeweiligen Land ein Master-Franchisenehmer gesucht, der die Etablierung der Geschäftsidee auf dem heimischen Markt gezielt vorantreibt. Eine derartige Vorgehensweise hat vor allem dann Vorteile, wenn es neben rechtlichen Schranken auch Sprachbarrieren zu überwinden gilt. Ein Masterfranchisenehmer im jeweiligen Land, der sich vor Ort befindet und sowohl die Landessprache beherrscht, als auch die rechtlichen Gegebenheiten versteht, kann den Markteintritt eines neuen Konzeptes wesentlich besser vorbereiten als jemand, der sämtliche Prozesse vom Ausland aus steuern muss.
Einige Franchisefirmen aus dem europäischen Ausland versuchen schon seit einiger Zeit, sich auf dem deutschen Markt zu etablieren. Im Folgenden möchte ich Ihnen einige dieser Konzepte etwas genauer vorstellen:
Gesunden und erholsamen Schlaf verspricht das Franchisekonzept der österreichischen Firma SAMINA. Als Franchisepartner von SAMINA werden Sie zum zertifizierten Schlaf-Gesund-Berater ausgebildet und helfen Ihren Kunden dabei, aus der umfangreichen Produkt- und Dienstleistungspalette von SAMINA genau das Richtige für die optimale Nachtruhe auszuwählen. Die Erfolgsschancen des SAMINA-Franchisesystems sind ausgezeichnet: Sie profitieren nicht nur von einer außergewöhnlich hohen Kundenzufriedenheit, sondern auch ungewöhnlich hohen Weiterempfehlungsquote ihrer Kunden.
Auch der britische Franchisemarkt hat für deutsche Kunden Interessantes zu bieten: Die Firma Antal International beispielsweise ist einer der führenden Anbieter Dienstleistungsanbieter auf dem Recruitment-Markt.
Seit ihrer Gründung im Jahr 1993 ist es der Firma gelungen, sich mittels motivierter und hochqualifizierter Franchisenehmer in 33 verschiedenen Ländern zu etablieren.
Eine berufliche Selbstständigkeit bei Antal ist besonders für Personen geeignet, die erfolgreich im Executive Recruitment selbstständig werden möchten. Hervorragende Verdienstaussichten dank hoher Verdienstspannen machen das Konzept noch attraktiver.
Auch unsere Nachbarn aus dem sonnigen Spanien haben mittlerweile das Vertriebskonzept „Franchising“ für sich entdeckt. Und was passt besser zu Spanien als die Schlagworte Sommer, Sonne, Party?
Das dachten sich auch die Verantwortlichen des Franchiseunternehmens Party Fiesta, das sich auf außergewöhnliches Party-Zubehör spezialisiert hat. Seit der Eröffnung des ersten Party Fiesta Stores in Barcelona im Jahr 1994 ist die Firma langsam aber stetig weitergewachsen.
Nach Franchisepartnern in Portugal und Frankreich kamen im Jahr 2011 auch die ersten Franchisepartner in Großbritannien auf den Markt.
Für den deutschen Markt ist Party Fiesta derzeit noch auf der Suche nach geeigneten Franchisepartnern. Besuchen Sie bitte das Profil von Party Fiesta für weitere Informationen.
Das Immobilienfranchise Eco Travaux aus Frankreich steht noch ziemlich am Anfang seiner Expansion nach Deutschland. Derzeit ist die Firma, die ein etabliertes Geschäftskonzept zur fachmännischen Baukoordination und -begleitung verschiedener Bauvorhaben anbietet, auf der Suche nach einem motivierten Masterfranchisenehmer für Deutschland.
Wenn auch Sie sich für eine berufliche Zukunft als Franchisenehmer interessieren, so finden Sie auf der Webseite von Franchise Direkt eine große Auswahl an Franchisekonzepten aus den unterschiedlichsten Branchen.



















Gewinn- und Verlustrechnung (GuV)

Betriebsausgaben (Einrichtung, Bürobedarf, Telefon, Geschäftsreisen, Kfz-Kosten, Personalkosten, Materialkosten etc.)
Beispielsweise schätzen Sie die Größe Ihrer Zielgruppe vor Ort zu hoch ein. Darauffolgend werden Sie bei der Planung Ihrer wahrscheinlichen Umsatzzahlen die Variable „potenzielle Verkäufe“ zu hoch kalkulieren. Weiter gedacht kann diese Situation im schlimmsten Fall dazu führen, dass Sie Schwierigkeiten bei der Rückzahlung eines Kredites haben werden, da Ihnen die Bank (auf Basis des zu positiv kalkulierten Unternehmensumsatzes) eine zu hohe Kreditsumme bewilligt hat – an dieser Stelle liegt das Informationsdefizit plötzlich auch bei der Bank und geht damit fließend in den wichtigsten Grund für das Scheitern von Existenzgründungen über, die Mängel in der Finanzierung.
Dieser Punkt steht eng mit den weiter oben erwähnten Informationsdefiziten in Verbindung, aber auch damit, dass „im Eifer des Gefechtes“ oftmals wichtige Dinge übersehen werden und dann in Vergessenheit geraten.
Ein unerwarteter Großauftrag flattert Ihnen ins Haus – das lässt das Herz eines jeden „Neuselbstständigen“ höher schlagen. Allerdings sind damit auch gewisse Risiken verbunden. Unter dem Druck, die neue Firma möglichst schnell in die Gewinnzone zu führen, kann man sehr schnell dazu neigen, seine eigenen und die Kapazitäten seines Unternehmens zu überschätzen.
Die staatliche KfW-Bank bietet derzeit (2010) konkret zwei verschiedene Sonderprogramme an, die speziell für Personen geeignet sind, die sich selbständig machen möchten und sich in der Phase der Existenzgründung befinden. Dabei handelt es sich auf der einen Seite um das Sonderprogramm „KfW-StartGeld“ und auf der anderen Seite um das Sonderprogramm „ERP-Kapital für Gründung“. Darüber hinaus gibt es auch noch einige Sonderprogramme für etablierte Unternehmen, die bereits seit einiger Zeit bestehen. Diese Programme fallen dann zwar nicht in den Bereich der Existenzgründung, sind aber natürlich dennoch für viele Personen interessant, die bereits seit einiger Zeit selbständig sind.
Alternativ kann bei einer Rückzahlungsdauer von bis zu fünf Jahren ein tilgungsfreies Jahr genutzt werden. Die Zins- und Tilgungszahlung erfolgt monatlich und Sondertilgungen sind jederzeit kostenfrei möglich. Die Auszahlung der Darlehenssumme erfolgt zu 100 Prozent und ab einem Monat nach der Kreditzusage fällt für die nicht abgerufenen Kreditteile eine Bereitstellungsprovision von 0,25 Prozent pro Monat an.
Phase 1: Viele Jungunternehmerinnen und -unternehmer erwirtschaften in der Anlaufphase noch keinen ausreichenden Umsatz, um ihre privaten Lebenshaltungskosten davon bestreiten zu können. Der neue Gründungszuschuss trägt dem Rechnung. In den er sten neun Monaten nach dem Unternehmensstart erhalten Gründerinnen und Gründer daher Leistungen in Höhe ihres individuellen monatlichen Arbeitslosengeldes. Zusätzlich gibt es eine monatliche Pauschale von 300 Euro, damit sie sich so freiwillig in den gesetzlichen Sozialversicherungen absichern können.

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