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Welches sollte die wichtigste(n) Eigenschaft(en) für zukünftige Franchise-Nehmer sein? (Mehrfachnennung möglich)

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Kathrin Kaltbeck

20.09.2011

Gut geplant ist halb gewonnen – so finden Sie das richtige Franchisesystem

Wie jede andere Geschäftsgründung auch, so ist auch Franchising, der sogenannte “Königsweg der Selbstständigkeit“ kein automatischer Erfolgsgarant, denn selbst bei bekannten und etablierten Franchisesystemen kann es passieren, dass das neu gegründete Unternehmen aus unterschiedlichen Gründen die Gewinnerwartungen nicht erfüllt.
Problematisch an dieser Situation ist die Tatsache, dass ein Franchisenehmer nur eingeschränkt auf Veränderungen im Markt reagieren kann. Dies liegt zum Teil auch darin begründet, dass der Franchisenehmer bei Vertragsunterzeichnung zwar „selbstständiger“, jedoch keineswegs „autonomer“ Geschäftsmann wird. Auf den ersten Blick mag sich diese Feststellung zwar unlogisch anhören, ist aber bei der Betrachtung der vertraglichen Situation eines Franchisenehmers durchaus zutreffend:

Durch die Vertriebsform des Franchising wird der Existenzgründer faktisch zum „selbstständigen Kaufmann“. Anders jedoch als ein Unternehmer, der mit einer eigenen Geschäftsidee eine Firma aufbaut, hat der Franchisenehmer entweder gar kein oder nur ein sehr geringes Mitspracherecht was die angebotenen Produkte oder die dafür veranschlagten Preise betrifft. In diesem Punkt ist er in gewisser Weise von seinem Franchisegeber „abhängig“. Dies ist vor allem dann problematisch, wenn die Umsatzzahlen der neuen Franchise-Niederlassung hinter den Zielvorgaben zurückbleiben. Ein Einzelunternehmer kann in einem solchen Fall versuchen, sein Produkt- oder Dienstleistungsangebot besser an die Marktsituation bzw. die Nachfrage anzupassen. Als Franchisenehmer hat er diese Möglichkeit meist nicht.

Daher ist jedem angehenden Franchisenehmer zu raten, die für ihn in Frage kommenden Franchisesysteme „auf Herz und Nieren“ zu durchleuchten. Dies beinhaltet sowohl eine möglichst genaue Prüfung der bei der Unternehmenspräsentation vorgelegten Modellrechnungen als auch eine anwaltliche Prüfung sämtlicher Vertragsunterlagen (vor allem um eventuell versteckten „Fallstricke“ zu erkennen und gegebenenfalls eine Vertragsänderung in gewissen Punkten anzustreben). Die Deutsche Gesellschaft für Verbraucherschutz unterhält zu diesem Thema auch eine umfangreiche Datenbank mit beispielhaften Gerichtsurteilen zu Streitfällen aus dem Franchiserecht. Dieses Verzeichnis bietet auch die Möglichkeit, bei Zweifeln an der Richtigkeit bestimmter Vertragsklauseln nach Präzedenzfällen zu suchen. Die Webseite dient jedoch vornehmlich zu Informationszwecken und ersetzt jedoch keinesfalls das persönliche Gespräch mit einem Anwalt.

Neben einer möglichst genauen Prüfung der Vertragsunterlagen sollten Sie bei Ihrer Suche nach einem passenden Franchisesystem auch folgende Aspekte mit in Betracht ziehen:

  • Wie ist die Qualität des mir angebotenen Marketingmaterials einzuschätzen? (lassen Sie sich hier unbedingt Beispielkampagnen und Printvorlagen zeigen)
  • Welche Art von Gebietsschutz wird mir vertraglich zugesichert (und wo befindet sich schlimmstenfalls der am nächsten liegende „Konkurrent“)?
  • Wie groß ist in meinem Zielgebiet die zu erwartende Nachfrage nach den vom Franchisegeber angebotenen Produkten?
  • Bietet der Franchisegeber ein gutes und umfangreiches Schulungs- und Weiterbildungsangebot (und erhalten Sie das nötige Wissen, um es als Franchisenehmer für Ihr eigenes Geschäft gewinnbringend zu nutzen)?
  • Welche Unterstützung bekomme ich vor, während und nach meiner Geschäftseröffnung vom Franchisegeber (bei der Standortsuche, im Marketing, bei Kundenakquise und –verwaltung etc.)
  • Inwiefern wirkt sich die Gebührenstruktur des Franchisesystems auf meine Gewinnerwartung aus (kann ich nach Abzug ALLER Kosten immer noch von meinem Geschäft leben)?
  • Unter welchen Umständen besteht für mich (wenn überhaupt) ein vorzeitiges Kündigungsrecht des Franchisevertrages?

Alle diese Fragen sollten UNBEDINGT VOR einer Vertragsunterzeichnung im persönlichen Gespräch mit dem Franchisegeber umfassend geklärt werden. Nur so können sich zukünftige Franchisenehmer bestmöglich vor einer „unternehmerischen Bauchlandung“ absichern.

Falls Sie Interesse an einer Selbstständigkeit als Franchisenehmer haben, so finden Sie auf der Webseite von Franchise Direkt eine große Auswahl an Franchise-Systemen sowie eine umfangreiche Bibliothek in Infomaterial rund um Selbstständigkeit und Existenzgründung.


Kathrin Kaltbeck

22.06.2011

Sommerzeit – URLAUBSZEIT: Interessante Geschäftsideen für die entspannteste Zeit des Jahres

Sommerzeit ist Urlaubszeit. Der Wusch nach Entspannung und Tapetenwechsel zieht jedes Jahr viele Millionen Menschen auf Reisen. Im folgenden Artikel möchten wir Ihnen daher einige Franchise- / Lizenzkonzepte vorstellen, die zu dieser Jahreszeit sowohl aus Betreiber- als auch aus Kundensicht besonders attraktiv sind.

Kurz vor Beginn der Urlaubssaison erwacht in jedem, der in diesem Jahr „Sommer, Sonne und Strand“ gebucht hat der Wunsch, sich von seiner besten Seite zu präsentieren. Daher steigen auch jetzt wie in jedem Jahr die Mitgliederzahlen der Fitnessstudios. Das Franchise-Konzept des Kingdom of Sports beispielsweise hat es sich als einer der Vorreiter der „Discount-Fitness“ zur Aufgabe gemacht, konsequente Qualität bei einem äußerst fairen Preis-Leistungs-Verhältnis anzubieten. Frei nach dem Motto: Fitness im Kingdom of Sports soll sich jeder leisten kann man bei Kingdom of Sports aus 3 verschiedenen Mitgliedschafts-Modellen auswählen. So wird sichergestellt, dass die Kunden tatsächlich nur das bezahlen, was sie auch wirklich nutzen möchten. Auf teuere Zusatzpakete und –leistungen wird bewusst verzichtet. Der deutschlandweite Erfolg gibt den Gründern des Kingdom of Sports recht:

Die Mitglieder der trendig eingerichteten Sportstudios trainieren in entspannter Atmosphäre. Die Aufteilung der Studios bietet durch die themenorientierte Konzeption (Cardiopark, Ladyfitness, Freihantelbereich, Gesundheitszirkel), die Möglichkeit, ganz unkompliziert die eigenen Trainingsziele zu verfolgen und eigene Schwerpunkte zu setzen. Die Gründer der Discount-Fitness-Kette richten Ihre Angebotsplanung ganz bewusst an den Bedürfnissen ihrer Kunden aus. Dies garantiert ein Höchstmaß an Kundenzufriedenheit, auch für zukünftige Franchisenehmer.

Für den perfekten Auftritt am Strand unumgänglich, jedoch mit weniger Schweiß und Arbeit verbunden, sind eine glatte Haut und ein gepflegtes Erscheinungsbild. Der Besuch eines der zahlreichen Cleanskin-Studios bietet hierfür optimale Voraussetzungen. Durch die Verwendung modernster Technologie wird auf sanfte und schonende Art und Weise dafür gesorgt, dass sie sich im nächsten Urlaub „haarfrei“ von Ihrer besten Seite zeigen können – und Ihren Rasierer getrost beim Packen vergessen können ohne am Urlaubsort gleich panisch die erste Drogerie stürmen zu müssen…

Viele Reiseziele zeigen sich in der Urlaubszeit aber leider nicht nur von ihrer besten Seite. Sicherheit und Selbstschutz sind besonders im Ausland ein wichtiges Thema, da man als Tourist in einem fremden Land oft eine leichte Beute für allerlei zwielichtige Gestalten abgibt. Daher sollte man sich möglichst schon vor Beginn der Reise Gedanken über einfache und wirksame Selbstschutzmaßnahmen machen. Das Lizenzkonzept Royal Rose schafft kann hier Abhilfe schaffen. Die Produkte der Firma sind für den persönlichen Selbstschutz entwickelt worden, sind hochwirksam und dennoch medizinisch unbedenklich. Das Angebot von Royal Rose richtet sich vornehmlich an gewerbliche Kunden. Gerade jetzt sind Reiseveranstalter und Einzelhändler im Urlaubssektor auf der Suche nach einer guten Ergänzung zu Ihrem Angebot. Hier bieten sich für Gründungswillige viele interessante Vertriebskanäle.

Aber auch „Daheimgebliebene“ können sich Ihren Urlaub verschönern und sich mal so richtig verwöhnen. Das Kosmetik-Franchise Wellness bei Tiffany, dessen Name einem weltbekannten Kinoklassiker aus den späten 60er Jahren nachempfunden ist, hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit einer breiten Angebotspalette die vier Säulen der ganzheitlichen Körperbetrachtung (Schönheit, Sport, Gesundheit und Wellness) optimal miteinander zu verbinden.

Die Studios von Wellness bei Tiffany sind für Ihre Kunden wahre Oasen der Ruhe. Die hellen und geschmackvoll eingerichteten Räumlichkeiten laden geradezu zum Wohlfühlen ein – so wird der „Urlaub vom Alltag“ auch zu Hause zum Kinderspiel.

Falls Sie sich näher mit dem Vertriebskonzept „Franchise“ beschäftigen möchten, besuchen Sie bitte auch das Infocenter von Franchise Direkt. Dort finden Sie eine Vielzahl von weiteren Informationen rund um das Thema Franchising für Gründer. Hier finden Sie unter anderem auch eine umfangreiche Artikelsammlung mit interessanten Anregungen und Planungshilfen.


Kathrin Kaltbeck

21.02.2011

In 10 Schritten erfolgreich selbstständig – mit Franchise

Von der Entscheidung, sich als Franchisenehmer selbstständig zu machen, bis zur eigentlichen Geschäftseröffnung muss der potenzielle Existenzgründer so manche Hürde bewältigen. Der nachfolgende Artikel soll Sie darüber informieren, welche Einzelschritte Sie bis zur erfolgreichen Geschäftseröffnung bewältigen müssen:

1. Erste Vorauswahl treffen

investigation-200x133In gewisser Weise kann man eine Unternehmensgründung mit einer Eheschließung gleichsetzen. Bei beiden gilt das Prinzip: „Drum prüfe, wer sich ewig bindet“. Selbstverständlich gilt dies auch für eine Existenzgründung mithilfe eines Franchise-Konzepts. Auch die Franchisegeber haben ein starkes Interesse an langfristigen Bindungen zu Ihren Franchisenehmern (schließlich stellen diese ja regional „das Gesicht des Franchisekonzeptes dar). Daher ist es äußerst wichtig, dass sich der Franchisenehmer bereits im Vorfeld ein genaues Bild darüber macht, welche Art von Unternehmen er als Selbstständiger führen möchte. Das Angebot an Franchise-Konzepten ist sehr vielfältig. In Deutschland gibt es heute über 900 verschiedene Franchise-Unternehmen. In diesem ersten Schritt geht es darum, eine Vorauswahl an in Frage kommenden Konzepten zusammenzustellen.

Folgende Auswahlkriterien sollten hierbei mit einbezogen werden:

  • Ihre bisherige berufliche Tätigkeit und Erfahrungen
  • Ihr finanzieller Spielraum und notwendige Aufwendungen
  • Einmalige und fortlaufende Kosten der Unternehmensführung

2. Eigenen Finanzspielraum ausloten

how-much-franchise-can-i-afEine solide Finanzplanung ist auch bei einer Franchise-Gründung sehr wichtig. Daher ist es empfehlenswert, sich möglichst früh einen Überblick über seine eigenen finanziellen Möglichkeiten zu verschaffen. Mit diesen Informationen können Sie die in Frage kommenden Franchise-Systeme näher eingrenzen und sich bei Ihrer Suche auf Franchise-Konzepte konzentrieren, die für Sie finanziell im Rahmen des Möglichen liegen. Machen Sie darüber hinaus auch bereits in diesem Schritt eine grobe Aufstellung über Ihre momentanen monatlichen Fixkosten. Aus dieser Aufstellung lassen sich zwei wichtige Erkenntnisse ziehen:

  • für welchen Zeitraum kann ich schlimmstenfalls meine monatlichen Ausgaben aus meinen finanziellen Reserven decken (bzw. ab wann muss mein neues Unternehmen spätestens gewinnbringend laufen?)
  • wie viel muss ich mit meinem Geschäft monatlich mindestens erwirtschaften, um meinen Lebensstandard zu halten oder zu verbessern

3. Nach externen Finanzierungsmöglichkeiten suchen

Ein richtiges Bankgespräch macht zwar erst nach der Ausarbeitung eines aussagekräftigen Businessplanes Sinn, es ist aber dennoch empfehlenswert, sich bereits frühzeitig über die verschiedenen Möglichkeiten (Gründungshilfen, Venture Capital, Business Angels etc.) zu verschaffen. Dadurch können Sie beispielsweise in Erfahrung bringen, welche Voraussetzungen Sie erfüllen müssen, um sich für ein Gründungsdarlehen zu qualifizieren.

Weiterhin sollten Sie sich erkundigen, ob und in welcher Form zu den einzelnen Gründungshilfen zeitliche Beschränkungen oder sonstige Ausschlussklauseln bestehen. Je früher Sie sich diesbezüglich informieren, desto schneller und effizienter können Sie Ihre Firmengründung durchziehen.

Achten Sie vor allem darauf, Ihre Unternehmensfinanzierung auf eine solide Basis (wenn möglich auf mehrere Säulen) zu stellen. Versuchen Sie lieber, 2-3 verschiedene Finanzierungspartner zu finden, anstatt alles „auf eine Karte zu setzen“. Leider sind schon zu viele vielversprechende Firmengründungen an (manchmal auch nur kurzen) Liquiditätsengpässen gescheitert.

4. Zielmarkt und Konkurrenzsituation analysieren

franchise-marktrecherche-20Nicht jedes Franchisekonzept ist zwangsläufig auch für jeden Standort geeignet. Machen Sie sich daher ebenfalls frühzeitig Gedanken über die räumlichen Gegebenheiten sowie die aktive Konkurrenz in Ihrem Zielgebiet. So macht es beispielsweise aus Unternehmersicht keinen Sinn, in der Haupteinkaufsmeile Ihrer Straße das dritte Sonnenstudio oder das fünfte Schnellrestaurant zu eröffnen. Selbst ansonsten unschlagbare Franchise-Konzepte würden in solch einer Situation wahrscheinlich zweimal überlegen, ob sich eine Neugründung in diesem Gebiet überhaupt lohnt. Schauen Sie sich deshalb während Ihrer Recherchephase mit offenen Augen in Ihrem Zielgebiet um und überlegen Sie sich, welche Art von Angebot bei den Kunden Interesse hervorrufen könnte und in welchen Bereich das Marktpotenzial noch nicht ausgeschöpft ist. Seriöse Franchisegeber werden Sie bei Ihren Vorgesprächen auf solche (oder ähnliche) Problembereiche hinweisen und sind Ihnen ggf. auch bei der Suche nach einem geeigneten Standort für Ihr Franchise-Geschäft behilflich.

5. Vorauswahl der Franchisesysteme eingrenzen

Nach dieser etwas zeitraubenden Vorbereitung haben Sie jetzt hoffentlich einen etwas klareren Überblick darüber, was für Sie als zukünftiges Berufsfeld interessant und finanziell machbar ist. Dementsprechend sollten Sie sich jetzt daran machen, die Liste Ihrer potenziellen Franchise-Partner nach den bereits herausgearbeiteten Zwischenergebnissen zu sortieren. Der nachfolgende Fragenkatalog hilft Ihnen dabei, die gewonnenen Erkenntnisse in die neue Auswahl mit einfließen zu lassen.

  • Für welches Geschäftskonzept bringe ich das größte Interesse bzw. die meiste Erfahrung mit?
  • Welches dieser Franchise-Konzepte passt in meine Finanzplanung?
  • Für welche Geschäftsidee gibt es an meinem Wunsch-Standort die besten Erfolgsaussichten
  • Gibt es eventuell ein Franchise-Unternehmen, für das ich leichter eine Finanzierungsunterstützung bekomme als für ein anderes

6. Einzelne Franchisegeber kontaktieren und weitere Informationen zu den entsprechenden Konzepten einholen

Danach können Sie zum nächsten Schritt übergehen, nämlich dem, ihre potenziellen Franchisegeber direkt zu kontaktieren. Wenn Sie die oben angesprochenen Planungsschritte gewissenhaft durchgeführt haben, sollten Sie jetzt schon ein sehr klares Bild von Ihrem „Ideal-Franchise“ haben. Fordern Sie daher von jedem Franchisesystem, das Sie an diesem Punkt Ihrer Recherche in die engere Wahl ziehen, genauere Informationen an. Zur ersten Kontaktaufnahme mit Ihren potenziellen Franchisegebern bieten sich drei Möglichkeiten an:

messestande2-200x150Erstens können Sie das Internet dazu nutzen, beim jeweiligen Franchisesystem detaillierte Informationen zu den jeweiligen Franchisekonzepten zu finden. Die umfangreiche Datenbank an Franchisesystemen bei Franchise Direkt bietet hierzu eine große Auswahl von Konzepten an. Die übermittelten Kontaktinformationen werden direkt an den jeweiligen Ansprechpartner weitergeleitet.

Er sich dann innerhalb kurzer Zeit mit dem zukünftigen Franchisenehmer in Verbindung setzt. Der Vorteil bei dieser Vorgehensweise ist, dass man, ohne aufwendige Suche, relativ schnell mit der richtigen Kontaktperson in Kontakt treten kann.

Eine zweite, etwas persönlichere Möglichkeit, ist der Besuch einer Messe für Existenzgründung, wie zum Beispiel der START-MESSE oder Veranstaltungen im Rahmen der GRÜNDERWOCHE in Deutschland.

Die dritte, noch relativ neue Möglichkeit der Kontaktaufnahme sind die sog. Franchise 1:1 Business Meetings. Hier wird dem Franchisenehmer die Möglichkeit gegeben, in vorab gebuchten 30minütigen Informationsgesprächen wichtige Informationen über das jeweilige Konzept persönlich von Repräsentanten der Franchise-Firmen zu erhalten. Diese noch relativ junge Idee der Präsentation hat den Vorteil, dass neben der Möglichkeit, fachliche Informationen einzuholen, auch ein gewisser Aspekt des persönlichen Kennenlernens zum Tragen kommt. So kann man ggf. auch gleich seinen zukünftigen Geschäftspartner mit „beurteilen“.

7. Einzelgespräche mit Franchisegebern führen, deren Konzepte in Frage kommen

Idealerweise ist zu diesem Zeitpunkt bereits die Entscheidung zugunsten von einem (maximal 2) Geschäftskonzepten gefallen. In weiteren Einzelgesprächen zwischen Ihnen und dem Franchisegeber geht es nun darum, vertragliche Details abzuklären und Grundregeln für die zukünftige Zusammenarbeit festzulegen.

An diesem Punkt sollten Sie auf keinen Fall vergessen, Ihren Franchisegeber zu fragen, wie viel „Entscheidungsfreiheit“ ihnen als Geschäftsinhaber bei der Führung der täglichen Geschäfte eingeräumt wird. Dieser Handlungsspielraum kann von Konzept zu Konzept unterschiedlich ausgestaltet sein. Finden Sie also an diesem Punkt unbedingt heraus, wie viel von der Zentrale „über Ihren Kopf“ entschieden wird und bei welchen Elementen der Betriebsführung Sie ein Mitspracherecht haben (z. B. zusätzliche Gerichte auf die Speisekarte nehmen, Dekoration der Geschäftsstelle selbst bestimmen etc.) Da Sie bis zu diesem Zeitpunkt (hoffentlich) noch nichts unterschrieben haben, bleibt Ihnen auch jetzt noch jederzeit die Möglichkeit, sich nach einem anderen Konzept umzusehen, wenn Ihnen die konkrete Umsetzung bei Ihrem „Favoritenkonzept“ nicht vollständig zusagt.

8. Bei offenen Fragen Unterstützung von Experten einholen

Die Wichtigkeit dieses Punktes kann nicht oft genug betont werden. Gerade das vertraglich „Kleingedruckte“ kann für den Laien sehr schwer verständlich und verwirrend sein. Wie bei allen Vertragsunterlagen gilt auch hier: ALLES GENAU LESEN. Zögern Sie nicht, nach der eingehenden Lektüre der Vertragsunterlagen, bei Ihrem zukünftigen Franchisegeber so oft wie nötig nachzufragen. Seriöse Franchisefirmen werden sicherlich versuchen, auf jede Ihrer Fragen einzugehen und sie zufriedenstellend zu beantworten. Lassen Sie sich an dieser Stelle auf keinen Fall zu einer voreiligen Vertragsunterzeichnung drängen sondern legen Sie, falls Sie die Auskünfte Ihres Franchisegebers nicht 100%ig zufriedenstellen, die entsprechenden Unterlagen einem kompetenten Anwalt vor (der sich im Idealfall auf Franchiserecht spezialisiert hat). Eine ungenügende Vorbereitung zu diesem Zeitpunk oder eine übereilte Vertragsunterzeichnung kann schlimmstenfalls sehr teuer werden. Suchen Sie daher bei Unsicherheiten lieber den Rat eines Experten.

9. Franchisevertrag unterzeichnen und mit dem Franchisegeber das weitere Vorgehen bis zur Geschäftseröffnung besprechen

Handing keys overIn diesem vorletzten Schritt ist das große Ziel, Inhaber eines eigenen Franchise-Geschäftes zu sein, bereits zum Greifen nahe. Das richtige Franchise-Konzept ist gefunden, alle Fragen sind zur beiderseitigen Zufriedenheit beantwortet worden, die Verträge sind unterzeichnet etc. Dies kann, muss aber nicht, bedeuten, dass Ihr neues Geschäft schon in nächster Zukunft Eröffnung feiern kann.

Trotz der Erleichterungen, die die Übernahme eines Franchise-Konzeptes für den Existenzgründer bedeutet, gibt es bis zu diesem magischen Tag noch eine ganze Menge zu tun. Die Art und den Umfang der jetzt noch zu erledigenden Arbeiten kann Ihnen Ihr Franchisegeber am besten in allen Einzelheiten aufzeigen. Zudem ist dieser Teil der Vorarbeiten sehr stark vom jeweiligen Franchise-System abhängig. Stecken Sie deshalb bei dieser Gelegenheit auch gleich einen groben Zeitrahmen ab, in dem die Vorarbeiten zur Geschäftseröffnung abgeschlossen sein sollen. Ihr Franchisegeber sollte hier in der Lage sein, Ihnen bei der Erstellung eines tragfähigen Ablaufplanes behilflich zu sein – schließlich hat er ja schon mehrere Franchise-Betriebe aufgebaut und sollte somit den Ablauf wie auch mögliche Tücken kennen.

10. Eigenes Firmennetzwerk auf- und ausbauen

Abgesehen von Ihrer aktiven Mithilfe bei allen Tätigkeiten rund um die eigentliche Geschäftseröffnung können Sie die Zeit bis zum eigentlichen Beginn Ihrer selbstständigen Tätigkeit bereits dazu nutzen, sich ihr eigenes Netzwerk an Kontakten aufzubauen, die sich für Ihr Unternehmen interessieren könnten. Je mehr Menschen sich schon vor der eigentlichen Eröffnung für Ihr Unternehmen interessieren, desto besser wird Ihnen der eigentliche Start gelingen. Machen Sie sich daher möglichst frühzeitig Gedanken darüber, wen sie zu gegebener Zeit über Ihre Geschäftseröffnung informieren möchten und nutzen Sie hierfür auch die Möglichkeiten des Zeitalters von Web 2.0.

Ein guter Firmenauftritt auf Twitter oder Facebook kann Ihnen (vorausgesetzt Sie wollen auch zukünftig auf diesen Portalen aktiv bleiben) ein wertvolles Kontaktnetzwerk bescheren, auf das Sie jederzeit zurückgreifen können. Zudem sind die oben genannten Social Media-Plattformen heute ausgezeichnete Werbe- und Feedback-Instrumente. Durch den idealerweise entstehenden Dialog kann man nämlich sowohl positives als auch negatives Feedback der eigenen Arbeit erhalten und einigermaßen schnell darauf reagieren. So bleibt man immer mit seinen Kunden in Kontakt und kann auf sich gezielt auf deren Wünsche einstellen. Verfolgen Sie bei dieser Gelegenheit auch unbedingt die Auftritte Ihrer Franchisegeber auf diesen Portalen. Oft werden wichtige Neuerungen oder Specials auch dort vorgestellt.

Wir hoffen, dass der obige Artikel eine gewisse Hilfestellung auf Ihrem Weg zum erfolgreichen Franchise-Gründer darstellt. Bitte beachten Sie, dass es sich hier lediglich um einen groben „Wegweiser“ handelt und er keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Abhängig von der individuellen Existenzgründung können die einzelnen Schritte durchaus voneinander abweichen. Falls Sie sich näher mit dem Vertriebskonzept „Franchise“ beschäftigen möchten, besuchen Sie bitte auch das Infocenter von Franchise Direkt. Dort finden Sie eine Vielzahl von weiteren Informationen rund um die Themen Franchising und Existenzgründung.


Kathrin Kaltbeck

08.02.2011

Franchise-Konzepte bald auch im nahegelegenen Krankenhaus?

Der Kostendruck im Gesundheitswesen steigt Jahr für Jahr merklich an. Überteuerung und Kostendämpfung sind zu Schlüsselbegriffen der heutigen Gesundheitspolitik geworden. Immer radikalere Einsparmaßnahmen werden im Laufe der Zeit zu einer schlechter werdenden Versorgung der Bevölkerung führen. Private Anbieter haben diesen Trend schon vor einiger Zeit erkannt und bieten private Zusatzversicherungen oder –leistungen an, um im Fall einer schlechteren Versorgung durch die staatlichen Systeme auf die Leistungen einer privaten Zusatzversicherung zurückgreifen zu können.

betreuung-krankenhausSo weit, so gut. Die Mittel, aber, die gesetzlich Versicherte für Ihre private Zusatzversorgung aufbringen können, sind ebenso limitiert wie die Möglichkeiten, als Angestellter sein Einkommen signifikant zu erhöhen. Daher muss neben der Kostensenkung auch nach Wegen gesucht werden, die in der Praxis zu einer höheren Kosteneffizienz und besserer Kontrollierbarkeit führen. Einige Experten aus dem Gesundheitswesen diskutieren jetzt über den Vorschlag, die Unternehmensform Franchise auch im Gesundheitswesen einzuführen. Wer allerdings bei diesen Worten nach Überschneidungen zwischen einer bekannten Fast-Food-Kette und seinem Zahnarzt an der Ecke sucht, sollte diesen Artikel unbedingt zu Ende lesen.

Apotheken, Fitnessstudios, Sanitätshäuser und sogar Arztpraxen im „Einheitslook“ sind heutzutage schon per Franchising möglich. Alle diese Franchise-Konzepte funktionieren generell nach akribisch vorformulierten Abläufen innerhalb der jeweiligen Unternehmen. Diese Konzeptionierungen können sich dabei sowohl auf angewandte Therapien, als auch auf Kundenbetreuung und angebotene Produktpaletten beziehen. Der genaue Grad der Strukturierung hängt hierbei vom jeweiligen Franchisesystem selbst ab.

Eignet sich Franchising überhaupt für einen Krankenhausbetrieb?

doctors-in-hospitalEine der Grundideen ist nun, solche Standards auch in die Arbeitsroutinen an stationären medizinischen Einrichtungen (z. B. Krankenhäusern) zu integrieren. Die Anwendung solch strukturierter Arbeitsabläufe soll im Krankenhausbetrieb zu Effizienzsteigerung und Kostensenkung führen.

Nach Ansicht der Fachleute könnte es (bei entsprechender Planung des Unternehmenskonzeptes) auch bei der Patientenbetreuung zu deutlichen Verbesserungen hinsichtlich der Qualitäts- und Erfolgskontrolle kommen. Anders als bei „normalen“ Franchisekonzepten müssen jedoch in der medizinischen Praxis strenge Richtlinien hinsichtlich Qualifikationen, Bau- und Hygienevorschriften etc. eingehalten werden. Dadurch sind sowohl die Zahl der potenziellen Franchisenehmer als auch der zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten generell geringer als bei einem „konventionellen“ Einzelhandelskonzept. Auch die starke Marketingorientierung (eigentlich Kernstück eines jeden Franchisekonzeptes) wird, vor allem durch die geltenden Gesetze, in den Hintergrund gedrängt (strenge Auflagen bezüglich der Werbung in medizinischen Praxen etc.). Aus diesen Gründen ist kann das Unternehmensmodell „Franchise“ im Klinikbetrieb nur beschränkt umgesetzt werden. Daher müssen sich auch die Zielvorstellungen der jeweiligen „Franchisegeber“ entsprechend anpassen:

franchise-success-95x94Im Gesundheitswesen (in Krankenhäusern und Praxen) muss in erster Linie der Aspekt der Kostendeckung zur Finanzierung der Qualitätskontrolle angestrebt werden, Gewinnerwirtschaftung oder gar Gewinnmaximierung müssen (vor allem im Hinblick auf die Natur des betreffenden „Kerngeschäftes“) in den Hintergrund treten.

Es muss vor allem darum gehen, durch den strukturierten Rahmen des Franchising die Gewähr dafür bieten zu können, dass ein wissenschaftlich überprüftes Konzept programmgetreu in die klinische Praxis übernommen werden kann und fortlaufende Qualitäts- und Erfolgskontrollen durchgeführt werden können.

Spartenorganisation und Center-Konzept als „Brückenbauer“

Einen Mittelweg zwischen einem Krankenhaus in komplett öffentlicher Hand und einem (schwer zu verwirklichenden) privatwirtschaftlich geführten Franchise-Krankenhausbetrieb bietet vielleicht die Kombination aus Franchising und dem sogenannten Center-Konzept. Hierbei wird ein Unternehmen intern in einzelne kleinere Teilunternehmen, sog. Center mit eigener Kosten- und Erlösverantwortung, aufgeteilt.

Das Center-Konzept unterscheidet grundsätzlich:

Profitcenter

Cost-Center

Service-Center

Die Profitcenter stellen bei diesem Organisationsmodell diejenigen Abteilungen eines Betriebes dar, für die ein eigener Periodenerfolg ausgewiesen wird. Die Cost- und Service-Center hingegen werden rein kosten- und leistungsbezogen geführt und sollen keine eigenen Gewinne ausweisen.

Diese Aufteilung in Profit-, Cost- und Service-Center könnte nun beispielsweise beim Entwurf eines „Franchise-Konzeptes“ für einen stationären Betrieb wie folgt umgesetzt werden:
Geschäftseinheiten, mit denen sich im laufenden Betrieb Gewinne erwirtschaften lassen = Profitcenter ( z. B. Cafeterien, Klinikshops, Kantinen, angegliederte Apotheken etc.) könnten mittels gut ausgearbeiteter Geschäftskonzepte in Ihrer Rentabilität soweit gesteigert werden (z. B. durch eine ausgereifte Produktpalette und ein einheitliches Erscheinungsbild in zusammengeschlossenen Kliniken, gemeinschaftliche Marketingaktionen für eine größere Reichweite), dass sie die im Krankenhausbetrieb unvermeidlichen Cost- und Service-Center (z. B. Behandlungsstationen, Labors etc.) finanziell „mittragen“ können.
In den Abteilungen, die als Cost- oder Service-Center geführt werden, könnten einerseits ausgearbeitete (franchiseähnliche) Arbeitsabläufe dafür sorgen, dass die gesamte Struktur effizienter und damit kostensparender arbeiten kann. Anderseits kann in diesen Bereich über Angebotserweiterungen nachgedacht werden, die dem Betrieb zusätzliche Einnahmen einbringen (z. B. zusätzliche Angebote im Trainings- und Dienstleistungsbereich wie Raucherentwöhnung und Sportangebote). Eine derartige Umstrukturierung würde den gesamten Betrieb profitabler machen und somit die positiven Aspekte des Franchising bestmöglich für Betriebe aus dem Gesundheitswesen nutzbar machen.


Kathrin Kaltbeck

20.12.2010

10 gute Gründe für die Selbstständigkeit als Franchise-Nehmer

Gerade über Weihnachten und Neujahr werden viele Vorsätze gefasst und (vielleicht) auch eingehalten. Manch einer nutzt auch die „Weihnachtspause“, um sich Gedanken über die berufliche Zukunft zu machen. Besonders der Jahreswechsel motiviert oft dazu, die Vergangenheit zu überdenken und nach neuen Perspektiven zu suchen.
Sollten sie zur zweiten Gruppe gehören und für das neue Jahr den Vorsatz einer beruflichen Veränderung gefasst haben, so möchten wir Ihnen hier nochmals die Vorteile einer Franchisepartnerschaft gegenüber einer Gründung im Alleingang vor Augen führen.

Franchising bietet zahlreiche Möglichkeiten, seine beruflichen Ambitionen zu realisieren. Und wie Sie an den folgenden Punkten leicht erkennen können, ist diese Art der Existenzgründung weniger risikoreich als ein „traditioneller“ Start in die Selbstständigkeit.

Aber lesen Sie selbst:

branding1. Nutzung einer bekannten Marke

Sie nutzen für Ihre Selbstständigkeit eine Marke, die bereits erfolgreich auf dem Markt eingeführt wurde. Damit wird das Risiko, mit einer Existenzgründung zu scheitern, drastisch reduziert. Über einen Zeitraum von fünf Jahren ist die Überlebensrate bei Franchisenehmern generell wesentlich höher als bei Existenzgründern, die mit Ihrer eigenen Idee starten.

2.    Arbeitsersparnis

Als Franchisenehmer profitieren Sie von der langjährigen Geschäftserfahrung Ihres Franchisegebers. Dadurch sinkt der Aufwand, den der Einzelne in Bereichen wie überregionale Marktforschung und Zielgruppenanalyse betreiben muss, erheblich.

3.    Selbstständigkeit mit Sicherheitsnetz:

sicherheitsnetz-franchisingIdealerweise handelt es sich bei der Führung eines Franchiseunternehmens um eine Win-win-Situation für alle Beteiligten. Daher erfahren Franchisegeber von ihrer jeweiligen Franchisezentrale Unterstützung in vielen Bereichen der täglichen Geschäftsführung. Dadurch haben die Franchisenehmer viele Vorteile gegenüber „Einzelkämpferkollegen“, unter anderem bei guten Konditionen im Einkauf, der Übernahme bürokratischer Prozesse oder der Kundengewinnung. Die Ausgestaltung des jeweiligen Franchise-Paketes fällt hier von Franchisekonzept zu Franchisekonzept unterschiedlich aus. Daher ist es empfehlenswert, sich im Vorfeld über verschiedene Franchisesysteme zu informieren und das jeweils passende auszuwählen.

4.    Vielfältige Auswahlmöglichkeiten:

Mittlerweile gibt es eine große Auswahl an Franchisekonzepten in verschiedenen Branchen. Dadurch werden die unterschiedlichsten Interessengebiete abgedeckt und man kann sich das optimal passende Franchisekonzept aussuchen. Hier können Entscheidungskriterien wie Berufserfahrung, familiäre Situation, berufliche Neuorientierung oder ein starkes persönliches Interesse an einer bestimmten Branche eine wichtige Rolle spielen.

5.    Unterstützung durch Verbände:

franchise-cooperationWer sich im Franchising selbstständig machen möchte, kann auf viele Hilfsangebote zurückgreifen. Der Deutsche Franchiseverband beispielsweise hat ein System entwickelt, nachdem Franchisesysteme durchleuchtet und auf Herz und Nieren überprüft werden. Die Vollmitgliedschaft im Deutschen Franchiseverband kann als verläßlicher  Hinweis auf ein seriöses und funktionierendes Franchise-System gewertet werden. Dennoch sollte man diese Information lediglich als Hilfestellung auffassen und auch eigene Informationen einholen.

6.    Die Rückversicherung:

Viele seriöse Franchisefirmen werden Ihnen auf Anfrage Kontaktadressen von bereits aktiven Franchisepartnern zur Verfügung stellen. Nutzen Sie ruhig die Möglichkeit, und sprechen Sie mit bestehenden Franchisegebern. Sie können Ihnen Informationen „aus erster Hand“ geben, die Aufschluss über das Verhältnis zwischen Franchisegeber und –nehmer geben können. Darüber hinaus  können Sie von anderen Franchisepartnern auch etwas über das Verdienstpotenzial eines Franchisesystems erfahren.

7.    Schulungs- und Trainingsmaßnahmen:

Bestandteil nahezu jeden Franchisepakets sind auch immer Schulungs- und Trainingsmaßnahmen. Dadurch wird sichergestellt, dass sowohl die Franchisepartner als auch deren Mitarbeiter immer auf dem neuesten Stand gehalten werden. Dies nützt sowohl Franchisegebern als auch Franchisenehmern. Die Franchisegeber können durch zweierlei sicherstellen:
1.    Qualität und Einhaltung der Firmenrichtlinien in allen Partnerbetrieben werden so auf gleichbleibend hohem Niveau gehalten
2.    Alle Neuerungen die das Franchisekonzept betreffen können durch durchgeführte Schulungen zeitnah in allen Filialen simultan umgesetzt werden. So wird die Erwartungshaltung der Firmenkunden in allen Filialen gleichbleibend zufriedengestellt.

Der größte Vorteil der Franchisenehmer in der Teilnahme in der regelmäßigen Erweiterung des eigenen Wissensstandes. So entgeht man automatisch dem Risiko, sein Wissen veralten zu lassen und wird sowohl von technischer als auch von unternehmerischer Seite immer auf dem neuesten Stand gehalten. Durch gut ausgearbeiteten Trainingsmaßnahmen zum Einstieg als Franchisepartner wird auch Quereinsteigern die Möglichkeit gegeben, sich schnell in ein neues berufliches Umfeld einzuarbeiten.

8.    Vorteile bei der Finanzierung der Existenzgründung:

Die vorhandene Bekanntheit der Marke und die bereits durchgeführten erfolgreichen Gründungen im Vorfeld erleichtern den neuen Existenzgründern oft auch Verhandlungen mit Banken erheblich. Mittlerweile haben einige Banken in Deutschland (u. a. Deutsche Bank) sogar Finanzierungspakete aufgelegt, die speziell auf einen Start als Franchisenehmer ausgelegt sind. Zudem können bereits bekannte Firmendaten des Franchisegebers die Anfertigung des eigenen Businessplanes erleichtern da man auf Erfahrungswerte und bereits vorhandenes Zahlenmaterial zurückgreifen kann. Die stellt einen eindeutigen Vorteil gegenüber einer „Existenzgründung im Alleingang“ dar.

9.    Vorteile im Marketing:

marketing-strategyAls Franchisenehmer hat man beim Thema Marketing von Anfang an einen gewissen „Vorsprung“. Durch die bereits vorhandene Bekanntheit der Marke wird diese beim Zielpublikum größtenteils bereits mit einer positiven Erfahrung oder Empfehlungen verknüpft. Dieser „Vertrauensbonus“ erleichtert Neugründern die Gewinnung von Kunden erheblich da nur ein Teil davon erst von der Qualität der angebotenen Leistungen überzeugt werden muss.

10.    Gutes Netzwerk

Franchisepartner desselben Franchisesystems, die bereits erfolgreich ein Geschäft führen, stellen für den Neugründer ein wertvolles Netzwerk da. Wer diese Möglichkeiten geschickt nutzt und sich aktiv um Kontaktaufbau und –pflege bemüht, kann von Anfang an auf Erfahrungen und Informationen zurückgreifen, die für einen eigenständigen Existenzgründer entweder schwer zugänglich sind oder erst mühsam selbst erarbeitet werden müssen.

Wie Sie aus dem vorliegenden Artikel erkennen können, haben Franchise-Gründer gegenüber Ihrer Konkurrenz deutliche Wettbewerbsvorteile. Falls Sie sich im neuen Jahr für eine Existenzgründung entscheiden, so möchten wir Sie auch auf unser “Info-Center” aufmerksam machen. Dort finden Sie weitere interessante Informationen zum Thema Franchising und Existenzgründung.

Zum Abschluss möchten wir unseren Lesern für das entgegengebrachte Interesse im vergangenen Jahr danken und Ihnen ein

Besinnliches Weihnachtsfest
und
viel Erfolg im neuen Jahr

wünschen.

Ihr Team von Franchise Direkt.


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