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Welches sollte die wichtigste(n) Eigenschaft(en) für zukünftige Franchise-Nehmer sein? (Mehrfachnennung möglich)

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Kathrin Kaltbeck

23.06.2010

Als Gastautor für Franchise Direkt schreiben

Die Firma Franchise Direkt unterstützt Franchisegeber bei der Suche nach geeigneten Franchisenehmern. Seit der Gründung der Firma im Jahr 1998 haben wir unsere Serviceleistungen fortlaufend verbessert und ausgeweitet. Die Zufriedenheit von momentan über 1000 Franchise-Gebern bestätigt unseren Erfolg.

Um unseren Kunden und Lesern eine noch breitere Palette an Informationen bieten zu können, suchen wir nach talentierten Gastautoren für unseren Blog unter

www.franchisedirekt.com/blog/

Unsere Leser erwarten:

  • einen hohen Informationsgehalt
  • unkomplizierte und daher leicht zu lesende Texte
  • fachlich fundierte Informationen mit hoher Praxisrelevanz

istock_000003233994xsmallAus diesem Grund wird JEDER eingehende Artikel von uns redaktionell geprüft bevor er in unserem Blog veröffentlicht wird. Es werden ausschließlich Artikel veröffentlicht, die fachlich fundiert geschrieben sind und die für unsere Zielgruppe ein interessantes Thema behandeln. Selbstverständlich können auch thematisch relevante Bücher innerhalb eines Blogartikels vorgestellt werden.

Gleichzeitig müssen die URHEBERRECHTE für die bei uns eingereichten Artikel sowie etwaiges Bildmaterial unmittelbar beim Verfasser liegen. Sollte Ihr Artikel unseren Qualitätsrichtlinien entsprechen, würden wir uns freuen, Ihn in unserem Blog veröffentlichen zu dürfen. In diesem Fall werden wir Sie bitten, uns den Besitz der Urheberrechte für den jeweiligen Text und das Bildmaterial schriftlich zu bestätigen.

Der von Ihnen verfasste Artikel darf 1 Backlink zu Ihrer eigenen Webseite enthalten. Die Veröffentlichung Ihres Artikels auf unserer Seite ist für Sie selbstverständlich KOSTENLOS. Alle Veröffentlichungen im Blog von Franchise Direkt werden für unsere Leser immer vollkommen kostenfrei zugänglich sein.

Grundsätzliche Struktur der bei Franchise Direkt eingereichten Artikel:

Um unseren Qualitätsanforderungen zu entsprechen, sollten die eingereichten Artikel grob folgendem Aufbau folgen:

1. Titel:
Ein kurzer, einprägsamer Titel, der auf den Artikel aufmerksam macht und gleichzeitig zum Weiterlesen animiert. Bitte beachten Sie: Je aussagekräftiger der Titel ist, desto mehr Leser werden Sie für Ihren Artikel bekommen.

2.    Einleitung:
Eine kurzer Abschnitt, der auf den folgenden Inhalt kurz vorstellt und wichtige Aspekte zusammenfasst. Die Einleitung dient dazu, den Leser an den Inhalt des Artikels „heranzuführen“ und gleichzeitig Anreize zum Weiterlesen zu schaffen.
Die Länge der Einleitung sollte einen Absatz von 5-6 Zeilen nicht überschreiten.

3.    Hauptteil:
Der eigentliche Kern des Artikels. Auch hier empfiehlt es sich, den Inhalt in einzelne Absätze zu unterteilen. Das erhöht einerseits optisch die Übersichtlichkeit und erleichtert, den Inhalt des Artikels besser aufnehmen zu können. Auch die Verwendung von kurzen Zwischenüberschriften kann das Lesen des Artikels erleichtern.

4.    Schlussteil:
Hier sollten Sie nochmals eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Aspekte Ihres Artikels anführen. Falls es sich bei der eingereichten Vorlage um eine Artikelserie handelt, empfiehlt sich hier auch der Verweis auf bereits veröffentlichte bzw. noch folgende Teile.

Um eine möglichst hohe Aufnahmefähigkeit durch den Leser gewährleisten zu können, empfiehlt es sich, beim Abfassen des Artikels eine Gesamtlänge von 1 – 2 ½ Seiten nicht zu überschreiten. Falls Sie einen umfangreicheren Artikel planen, empfiehlt sich die Unterteilung in einzelne, kürzere Artikel in Form einer „Artikelserie“.

Der Artikel „Der Franchise-Standort Deutschland“ sowie die kürzlich bei uns veröffentlichte Artikelserie „Vom Arbeit-Nehmer zum Unter-Nehmer“ sind gute Beispiele für die zu einer Veröffentlichung eines Artikels auf unserer Seite wünschenswerten qualitativen Anforderungen.

Wir würden uns freuen, wenn Sie im Anschluss des Artikels noch eine kurze Beschreibung über sich selbst, z. B. ihre berufliche Tätigkeit, Ihren Werdegang etc. anfügen würden. Dadurch stellen Sie sich unseren Lesern vor und machen auf sich und Ihre Tätigkeit aufmerksam.

Wenn Sie uns einen Artikel zur Veröffentlichung anbieten möchten, schicken Sie ihn bitte an

info@franchisedirekt.com

Wir würden uns über eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Ihnen freuen.



Gastbeitrag

15.06.2010

Pizza-Franchises: Erfolg auf nationaler und internationaler Ebene

Vom innovativen Pizza-Lieferdienst-Franchise von Pizza Hut in Großbritannien bis hin zu den Expansionsplänen der Franchise-Kette Domino’s Pizza in Berlin, das Geschäft mit Pizza wächst international weiter. Zusätzlich zu Domino’s und Pizza Hut können auch die beiden amerikanischen Marken Papa John’s and Papa Murphy’s Take’N’Bake Pizza internationale Erfolge verbuchen.

Und obwohl größere Pizza-Franchises aufgrund Ihres höheren Bekanntheitsgrades zumeist erfolgreicher sind, haben auch kleinere Firmen mit einem innovativen Konzept und einer ausgereiften Unternehmensstrategie gute Aussichten auf internationalen Erfolg.

istock_000008661614xsmallBesonders in Großbritannien geht es momentan für neue Pizza-Franchises „heiß her“. Einerseits ist das Geschäftskonzept der Pizza-Franchises dort bereits sehr bekannt und macht stabile Umsätze. Andererseits lässt sich gerade auf der englischen Webseite www.franchisedirect.co.uk eine stetige Lead-Generierung bei den Food-Franchises feststellen – ganz besonders bei den Pizza Franchises. Maßgeblich beeinflusst wird diese Entwicklung auch durch eine gewisse Veränderung der Konsumgewohnheiten in Großbritannien.

Immer mehr Verbraucher bevorzugen anstatt des klassischen Restaurantbesuches eine Pizza vom Abhol- oder Lieferservice.

Hinzu kommt noch, dass neue Bestellmöglichkeiten (Internet, SMS etc.) diesem Wirtschaftssegment zusätzlich neue Umsätze beschert haben.
Domino’s Pizza, auf der Liste der Top100 Global Franchises auf Platz 45 zu finden, hat den Trend zum Lieferservice zu seinem Vorteil ausgenutzt. Mit Hilfe einer exzellent geplanten und durchgeführten Marketingkampagne ist es Domino’s Pizza gelungen, zur „daheimgebliebenen“ Käuferschicht durchzudringen. Teil der erfolgreichen Marketingkampagne waren unter anderem TV-Werbeeinblendungen im samstäglichen TV-Spätprogramm. Mittlerweile ist Domino’s Pizza Sponsor von zwei sehr erfolgreichen englischen Fernsehshows: Britain’s Got Talent und The X-Factor (den englischen Gegenstücken zu TV-Formaten wie „DSDS“ und „Das Supertalent“).

istock_000009326962xsmallIm letzten Vierteljahr des Jahres 2009 stiegen die Umsätze bei dem britischen Domino’s Pizza-Franchise aufgrund der gestiegenen Marktpräsenz um satte 15,6% auf 112,4 Mio. Und dieser Erfolg scheint sich 2010 weiter fortzusetzen: Bereits in den ersten 6 Wochen des neuen Jahres kam es in einzelnen Bereichen zu Umsatzsteigerungen in Höhe von 11%.

Resultierend aus diesen sehr guten Unternehmensergebnissen hat  Domino’s Pizza nun beschlossen, seine Expansionspläne in England weiter voranzutreiben. Die kreativen Köpfe von Pizza Hut, auf der Top100 Global Franchises-Liste auf Platz 7 zu finden, haben ebenfalls das Potenzial „Pizza-Lieferservice“ erkannt und haben nun in Großbritannien ein neues Pizza-Lieferservice-Konzept aufgelegt, das unter dem Namen „Pizza Hut Delivery“ bekannt ist.

Auch in Deutschland ist momentan ein Anstieg im Interesse an Pizza-Franchises zu bemerken. Jedoch bietet von den 4 großen Franchise-Konzepten in diesem Marktsegment lediglich Pizza Hut Franchise-Lizenzen in Deutschland an. Dominos Pizza plant mittlerweile die Eröffnung eines neuen Franchise-Standortes in Berlin (eventuell gefolgt von einer deutschlandweiten Expansion ab Mai diesen Jahres).

In Spanien erwirtschafteten Pizza-Franchises im Jahr 2009 einen Gesamtumsatz in Höhe von 570 Millionen € - daraus geht, verglichen mit den Umsatzzahlen anderer Branchen, hervor, dass die Verbraucher in Spanien grundsätzlich ein geringeres Interesse an Pizza-Franchises haben. Betrachtet man die Zahlen des Lebensmittelsektors, so sind die Umsätze bei den Pizza-Dienstleistern  im Jahresvergleich um 4% zurückgegangen, während die Umsätze des restlichen Lebensmittelsektors um durchschnittlich 2 – 4% angestiegen sind. Domino’s Pizza jedoch möchte sich diesem Trend entgegenstellen und beabsichtigt, sein Franchisekonzept auch in Spanien auf den Markt zu bringen.

top100-badge-2Bei der Zusammenstellung seines Top100 Global Franchise Rankings haben die Mitarbeiter von McGarry Internet Ltd. herausgefunden, dass die erfolgreichen „Global Player“ der Franchisebranche eine Reihe von Merkmalen miteinander teilen, die sehr wahrscheinlich für den Erfolg der jeweiligen Handelsmarken mitverantwortlich sind: einen starken und international anerkannten Markennamen, ein gut ausgearbeitetes Geschäftskonzept, weitreichende Trainingsmaßnahmen und kontinuierliche Unterstützung für seine Franchisenehmer.

Der erste Schritt zur erfolgreichen Expansion eines Franchiseunternehmens ist immer die Suche nach einem geeigneten Master-Franchise-Nehmer im jeweiligen Land. Der Master-Franchisenehmer verwaltet den Ausbau eines Franchisesystems in einem abgegrenzten Gebiet, zumeist in einem bestimmten Land. Er trägt alleinige Verantwortung für die Verhandlung und Weitergabe von Franchiselizenzen in seinem Gebiet. Folgende Voraussetzungen sollte ein Masterfranchise-Nehmer bei der Übernahme einer Masterlizenz mitbringen:

  • Gute Kenntnisse über Wirtschaft und Marktlage im jeweiligen Land
  • Im Idealfall vorherige Erfahrungen im jeweiligen Industriezweig
  • Ein stabiles Finanzierungskonzept und / oder ausreichend finanzielle Rücklagen für den Aufbau des neuen Unternehmens
  • Hohe Motivation und gute Führungsqualitäten

blue-world-orange-arrowsEin weiterer wichtiger Punkt, der bei der Expansion ins Ausland nicht außer Acht gelassen werden darf, ist die Rechtslage im Bezug auf den vom jeweiligen Unternehmen geführten Markennamen. Der Franchise-Geber muss sicherstellen, dass der jeweilige Markenname sowohl im In-, als auch im Ausland geführt werden darf. Unter Umständen kann es nämlich sein, dass der Markenname auf lokaler Ebene bereits von einer anderen Firma geführt wird.

Im Sinne des späteren Unternehmenserfolges ist es von zentraler Bedeutung, sich (falls nicht schon geschehen) so früh wie möglich um den Schutz des Markennamens auf internationaler Ebene zu kümmern bzw. sich rechtzeitig Alternativen zu überlegen.

Die Ausarbeitung eines aussagekräftigen Franchisehandbuches ist eine weitere wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Expansion ins Ausland. Hierin werden detailliert alle Unternehmensabläufe aufgelistet und erklärt. Das Firmenhandbuch ist eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Vervielfältigung des Franchise-Systems durch zukünftige Franchise-Nehmer. Das Firmenhandbuch kann sowohl in gebundener als auch elektronischer Form an die Franchisenehmer ausgegeben werden. Auch wenn es nicht auf die äußere Form ankommt – ein professionelles Firmenhandbuch kann für das jeweilige Franchise-Konzept eine sehr große Herausforderung sein. Für die Erstellung werden deshalb nicht selten erfahrene Berater angeheuert, die sich auf die Erstellung dieser Form der Dokumentation spezialisiert haben.

Die (erfolgreiche) Auflegung eines Franchise-Konzeptes kann für den Franchise-Geber ein sehr kostspieliges Unterfangen sein. Daher ist eine gewisse Mindestanzahl an Franchise-Nehmern nötig, durch deren laufende Gebühren der Franchise-Geber den für die Franchise-Nehmer notwendigen Verwaltungsapparat  unterhalten kann.

Franchise-Ausstellungen und Messeauftritte sind in Europa eine sehr gute Möglichkeit, sich auf dem jeweiligen Markt „ins Gespräch zu bringen“. Sie stellen beispielsweise eine sehr gute Plattform für die Kontaktaufnahme zwischen Franchise-Gebern und international operierenden Franchise-Nehmern dar. Im Hinblick auf die internen Verwaltungsstrukturen des jeweiligen Unternehmens ist es sicher sinnvoll, eine zusätzliche erfahrene Führungskraft mit einzubinden, der sich allein um den Firmenanteil kümmert, der über das Modell des Franchisings vertrieben wird.

istock_000009321256xsmallZusätzlich sollte sich das Management des Franchisegebers rechtzeitig um ausreichend Fremdkapital kümmern. Risiko-Kapital-Anleger investieren generell gerne in Franchise-Unternehmen. Das liegt vor allem an den ausgezeichneten Wachstumschancen und der hohen Kapitalrendite, die bei einer erfolgreichen Expansion durch Franchising zu erwarten sind. Das somit neu gewonnene Kapital kann beispielsweise zur Verstärkung  des internen Management-Teams eingesetzt werden.

Es ist aber auch möglich, sich „Expertenwissen“ von außerhalb einzukaufen, so beispielsweise einen erfahrenen Franchise-Berater, der den Franchisegeber bei der Ausarbeitung von wichtigen Dokumenten und Verträgen unterstützt (Hilfestellung ist hier denkbar bei der Ausarbeitung des Firmenhandbuches, in Rechtsfragen, bei der Registrierung des Firmennamens und beim Schutz geistigen Eigentums).

Abschließend noch ein sehr wichtiger Punkt, den kein Franchisegeber außer Acht lassen darf:  eine detaillierte und aussagekräftige Recherche im entsprechenden Zielland. Hierbei sind für den Franchisegeber kulturelle Eigenheiten eines Landes genauso wichtig wie der richtige Partner und eine den Landessitten angepasste Speisekarte.

Obwohl eine globale Expansion ein sehr komplexer Prozess ist, kann sie durch die entsprechende Vorbereitung und Recherche durchaus sehr Erfolg versprechend sein. Sollten im Rahmen einer Firmenerweiterung ins Ausland Probleme auftreten, ist es jedem Franchise-Geber anzuraten, sich mit einem erfahrenen Franchise-Berater in Verbindung zu setzen, der einen notfalls wieder auf den „richtigen Weg“ zurückbringen kann.

Anmerkung der Redaktion:

Bei dem hier veröffentlichten Artikel handelt es sich um eine Übersetzung eines von Sean McGarry, dem Inhaber der McGarry Internet Ltd., verfassten Artikel mit dem Originaltitel  “International Success:  The ABC’s of Growing your Pizza Brand Abroad”


Dieter Kalmann

09.06.2010

Vom Arbeit-Nehmer zum Unter-Nehmer (Teil 3)

„Nicht alles Gold, was glänzt“

Gründungswillige haben bei der großen Vielfalt an verschiedenen Franchise-Systemen in Deutschland (die Zahl ist innerhalb von 10 Jahren von 560 auf 870 Franchise-Systeme angestiegen) wahrlich die „Qual der Wahl“. Aber halten alle diese Systeme auch wirklich das, was der Name „Franchise“ verspricht? Hier gehen Annahme und Wirklichkeit oft weit auseinander.

Obwohl es unzählige sehr gute Franchise-Konzepte gibt, mit denen schon so mancher „Durchstarter“ sein berufliches Glück machen konnte, können sich unter dem Deckmantel des Franchisings auch manchmal unausgereifte Geschäftskonzepte verbergen, deren langfristiger Erfolg fragwürdig ist. Leider ist auch die Franchise-Branche nicht immun gegen „schwarze Schafe“. Der deutsche Franchise-Nehmer-Verband hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, potenzielle Franchisenehmer umfassend über gängige Geschäftspraktiken in der Franchisebranche zu informieren und gegebenenfalls auch vor „Abzockern“ zu warnen.

Um zukünftige Franchisenehmer vor einer kostenspieligen und möglicherweise enttäuschenden Erfahrung zu schützen, werden Franchise-Systeme hier genau unter die Lupe genommen und auf „Tauglichkeit“ überprüft. Zudem verleiht der Deutsche Franchise-Nehmer-Verband (DFNV) seit 2005 auch das Prüfsiegel „Geprüftes System“. Für die Erlangung dieses Prüfsiegels müssen wichtige Kriterien für ein faires Franchise-System erfüllt werden (z. B. juristisch einwandfreie Vertragsdokumente, ein aussagekräftiges Franchise-Handbuch sowie eine positive Beurteilung in den Bereichen Produkte & Leistungen, Systemkonzept, Strategie & Management und hohe Franchise-Nehmer-Zufriedenheit).

Doch auch als potenzieller Franchise-Nehmer selbst kann man viel tun, um sich vor unseriösen Franchise-Gebern zum schützen.

Nachfolgend finden Sie eine kurze Liste an Kriterien, die Rückschlüsse auf die Qualität eines Franchise-Systems zulassen:

  • Die Anzahl der bereits bestehenden Franchise-Nehmer
  • thumbs-up-11Das Anforderungsprofil des Franchise-Gebers lässt darauf schließen,
    dass er an Ihrem langfristigen Erfolg interessiert ist
    (z. B. durch die Forderung von fachlicher oder kaufmännischer Erfahrung
    oder durch das Angebot umfassender Schulungen für „Branchenfremde“)
  • Das Angebot von Schulungen und Weiterbildungsmöglichkeiten seitens des Franchise-Gebers
  • Der bisherige Markterfolg des Unternehmens (Bekanntheitsgrad, Wachstum seit Unternehmensgründung, Zukunftsperspektiven etc.)
  • Ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis der anfallenden Gebühren bezogen auf die dafür vom Franchise-Geber angebotenen Leistungen (Marketing,
    Vergünstigungen im Einkauf, fortlaufende Beratung und Unterstützung)
  • Eine klare und übersichtliche Strukturierung des Franchise-Handbuches
  • Die Möglichkeit, vor Vertragsunterzeichnung andere Franchise-Nehmer kennenzulernen
  • Sie erhalten vom Franchise-Geber eine Gebietsschutzgarantie (direkte Konkurrenz innerhalb einer bestimmten Region wird bewusst vermieden)

Die vorangegangene Liste soll Ihnen lediglich als Hilfestellung dienen und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Nachfolgend möchte ich in diesem Zusammenhang noch eine kurze Aufstellung von „Warnsignalen“ anführen, die möglicherweise für ein weniger seriöses Franchise-System sprechen. Demzufolge ist hier bei eventuellem Interesse höchste Vorsicht geboten:

  • untitled-1Die “Garantie” eines „riesigen Umsatzes“ bei „minimalem Einsatz“ – solch leere Versprechungen dienen häufig als Köder.
  • Der Franchisegeber drängt auf schnelle Vertragsunterzeichnung und räumt nur widerwillig Bedenkzeit ein – „schnelles Geld“ könnte das Hauptmotiv ihres Franchisegebers sein. Daher bitte Vorsicht walten lassen.
  • Das Geschäftsmodell, das Ihnen angeboten wird weist keine deutlich erkennbaren Alleinstellungsmerkmale auf und ist offensichtlich nur schwer standardisierbar
  • Fehlerhafte Anzeigentexte und Chiffrenummern – ein seriöser Anbieter braucht sich nicht zu verstecken unf wird sich i.d.R. auch Zeit für die Ausarbeitung eines fehlerfreien Anzeigentextes nehmen
  • Teilweise werden Strukturvertriebsunternehmen unter dem Deckmantel des Franchisings angeboten. Seien Sie daher vorsichtig bei Ausdrücken wie „Vertriebsleiter“ und „Regionaldirektor“.

Auch die Zusammenstellung dieser Liste dient lediglich zu Informationszwecken.
Nutzen Sie die hier enthaltenen Ansatzpunkte als „Rüstzeug“ für ihre Suche nach dem für Sie passenden Franchise-System und lassen Sie sich nicht von fragwürdigen Systemen blenden. Ein langsames und wohl durchdachtes Vorgehen kann sie unter Umständen vor großen finanziellen Verlusten bewahren.

Dies ist der letzte Artikel aus unserer Reihe zum Thema „Vom Arbeit-Nehmer zum Unter-Nehmer“. Sollten Sie die ersten beiden Teile „Vor- und Nachteile einer beruflichen Selbstständigkeit“ und „Die Vorteile des Franchisings“ verpasst haben, benutzen Sie einfach die bereitgestellten Links um zu den jeweiligen Artikeln zu gelangen.


Gastbeitrag

03.06.2010

Branchenspezifische Stellenangebote und mehr: ArbeitsmarktSport.de

arbeitsmarktsport

Arbeitsmarkt Sport, das bedeutet ein hoch spannendes Arbeitsfeld in einer boomenden Branche. Hier finden Interessenten Betätigungsfelder in Sportvereinen und Sportverbänden, kommerziellen Sportanlagen, Sportmarketing-Agenturen, Sportreisenveranstalter, Sportartikelfachhändler und weiteren Unternehmen, die im sportwirtschaftlichen Sektor tätig sind.

„Gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern, Unternehmen und Jobsuchenden aus der Sportbranche möchten wir den Arbeitsmarkt Sport transparenter gestalten“, sagt Stefan Moosdorf, Sportfachwirt (IHK) und Initiator von ArbeitsmarktSport.de. „Es nutzen noch zu wenig die Chance, die verschiedensten Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten in der Sportbranche wahrzunehmen und zu absolvieren, um zum Beispiel nach der Schulausbildung im Sektor Sport beruflich tätig zu werden.“

Die Besten finden! ArbeitsmarktSport.de - das Portal für Stellenangebote, Aus- und Weiterbildung, Praktika sowie Bewerbungstipps in der Sportbranche, ist seit März 2010 online. Der Job-Newsletter informiert über aktuelle Stellenangebote im Sektor Arbeitsmarkt Sport. Bewerber erhalten optimale Unterstützung bei der Optimierung Ihrer Bewerbungsunterlagen. Existenzgründern sollen die verschiedenen Möglichkeiten für den Weg in die „sportliche“ Selbstständigkeit aufgezeigt werden. Des weiteren werden Tipps zu Veranstaltungen, Sportmessen, Seminare und Workshops rund um das Thema Arbeitsmarkt Sport angeboten.

Mit Netzathleten.de (von Stefan Kretzschmar Handball-Star und Stefan Pfannmöller Olympiamedaillen-Gewinner gegründet, sind die netzathleten Deutschlands größtes Sportportal für Sportler und Sportinteressierte.), der Uni-Bayreuth und Campus-Akademie sowie Sportökonomie der Uni Bayreuth, dem Bewerbungshelfer - Gerhard Winkler, Projects Abroad | Projekte weltweit (Auslandspraktika-Sport), der Academy of Sports Privates Bildungsinstitut - GmbH und Franchise Direkt (Sport Franchise-Systeme und Geschäftsideen), hat ArbeitsmarkSport.de bereits starke Kooperationspartner an der Seite.

ArbeitsmarktSport.de - Die Besten finden!
Branchenspezifische Stellenangebote, Job-Newsletter, Bewerbungstipps für Schüler und Jobfinder, Bewerbungshelfer (Optimierung von Bewerbungsunterlagen), Infos und Nützliches für Bewerber und Existenzgründer im Sektor Sport & Business, Berufe von A bis Z - Verzeichnis mit Berufen, Aus- und Weiterbildungen und Praktika in der Sportbranche, Tipps zu Veranstaltungen, Messeinformationen, Seminare und Workshops


Kathrin Kaltbeck

01.06.2010

Das „neue“ Info-Center von Franchise Direkt: Informativer und peppiger durch ein neues Layout und zusätzliche Kategorien

Das Infocenter der Firma Franchise Direkt bekommt rechtzeitig zum Sommeranfang ein neues Gewand. Gleichzeitig wurde der Inhalt um drei Kategorien erweitert. Dadurch wird das Informationsangebot für Gründungswillige noch breiter gefächert. Vorbeischauen lohnt sich!

Allerorten naht der Sommer: Daher wurde es auch für das Info-Center der Firma Franchise Direkt Zeit für eine „Auffrischungskur“. Selbstverständlich findet der interessierte Leser auch  nach der Neugestaltung des Layouts  hier eine breite Palette an Informationen und Ratschlägen rund um die Themen Selbstständigkeit, Franchising und Existenzgründung. Im Ratgeber für Franchise-Geber und Franchise-Nehmer zum Beispiel finden sich interessante Artikel zum Thema Franchising in unterschiedlichen Industriesparten befassen. Leicht verständliche Erklärungen zu zentralen Begriffen der Selbstständigkeit finden die Leser hingegen im Franchise Glossar. Darüber hinaus finden sich in einer anderen Rubrik allgemeine Informationen zur Unternehmensfinanzierung sowie eine umfangreiche Aufstellung von verfügbaren öffentlichen Fördermitteln.
Die Farbgebung des neuen Info-Centers wurde so gestaltet, dass sich die Homepage der Firma Franchise Direkt (überwiegend in blau und orange gehalten) sowie die Seiten des Info-Centers gut ineinander fügen und sich ein stimmiges Gesamtbild ergibt. Sämtliche, den Lesern des Info-Centers bekannten Kategorien wurden in das neue Layout übernommen.

Die Navigation hat sich im Vergleich zum “alten” InfoCenter um ein vielfaches verbessert, da alle Kategorien jetzt unmittelbar von der Landingpage aus zugängig sind.  Zudem wurden einige zusätzliche Kategorien hinzugefügt um den Lesern ein noch breiteres Themenspektrum bieten zu können (z. B. Expansion durch Franchising, Internationales Franchising“, „Franchising als Geschäftsmodell für Frauen“). Die Artikel, der Kategorie „Expansion durch Franchising“ sind auf Unternehmer ausgerichtet, die über eine Expansion Ihrer Firma nachdenken. Im Rahmen der hier enthaltenen Artikel finden Firmenchefs alles, was sie zur erfolgreichen Unternehmensexpansion mit Franchising wissen müssen. Fotos und andere grafische Elemente lockern das Erscheinungsbild der Seite zusätzlich auf.
Dadurch wird die Suche nach Informationen auch optisch zum Vergnügen. Aber beurteilen Sie selbst das neue Layout anhand der folgenden Abbildung:

schreenshot-info-center-layout-neu



 

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