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Welches sollte die wichtigste(n) Eigenschaft(en) für zukünftige Franchise-Nehmer sein? (Mehrfachnennung möglich)

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Dieter Kalmann

26.05.2010

Vom Arbeit-Nehmer zum Unter-Nehmer (Teil 2)

Die Vorteile des Franchisings

Im vorangegangenen Artikel haben wir ausführlich über die Vor- und Nachteile einer beruflichen Selbstständigkeit informiert. Wahrscheinlich wird sich jeder irgendwann in seinem Berufsleben die Frage stellen, ob es nicht besser wäre, als Selbstständiger „in die eigene Tasche“ zu wirtschaften, als sein Leben lang als Angestellter für jemand anderen zu arbeiten.

istock_000009110941xsmallDie Beweggründe, die zu diesen Überlegungen führen, können hierbei ganz unterschiedlich sein. Perspektivlosigkeit, (vorübergehende) Frustration im Job oder einfach der Wunsch nach Veränderung – die Palette der möglichen Ursachen ist weit gefächert.
Leider ist diese Entscheidung nicht einfach zu fällen.

Der Gang in die Selbstständigkeit ist für viele gleichzusetzen mit „einem Sprung ins kalte Wasser“.

Macht man sich jedoch als Franchisepartner eines etablierten Unternehmens selbstständig, kann dieser Sprung in vielerlei Hinsicht abgemildert werden.
Mit der Übernahme eines Franchise-Konzeptes sind für den Franchise-Nehmer einige Vorteile verbunden, die bei einer „Einzelkämpfer-Selbstständigkeit“ nicht gegeben wären.

Die vom Franchisegeber angebotenen Unterstützungsmaßnahmen werden oft in Form eines „Starterpakets“ zusammengefasst.
Fester Bestandteil dieses Starterpakets sollten sein:

  • ein vom Franchisegeber ausgearbeitetes Existenzgründerkonzept (oft auch als „Franchise-Handbuch“ bezeichnet)
  • Professionelle Schulungsmaßnahmen zur guten Einarbeitung in das Franchise-Konzept

Weitere  Leistungen, die von vielen Franchise-Gebern angeboten werden sind beispielsweise:

  • eine professionelle Analyse des geplanten Geschäftsstandortes
  • Unterstützung bei Geschäftsausstattung und Personalplanung
  • eventuell Hilfestellung bei Verhandlungen mit den Banken

Statistisch gesehen scheitern 70% aller Geschäftsneugründungen innerhalb der ersten fünf Jahre. Das kann einerseits an der Geschäftsidee selbst liegen (kein tragfähiges Konzept, fehlerhafte Zielgruppen- und Standortanalysen in der Anfangsphase etc.). andererseits aber auch an einer unprofessionellen Unternehmensplanung liegen. Mancher Jungunternehmer macht beispielsweise den Fehler, das Unternehmen selbst in den Mittelpunkt seiner Aktivitäten zu stellen statt sich an den Wünschen seiner Kunden zu orientieren. Dabei ist es für eine erfolgreiche Zukunft eines Unternehmens heutzutage geradezu unumgänglich, seinen Fokus vornehmlich auf den Kunden zu legen statt auf das Produkt. Durch den hohen Konkurrenzdruck der heutigen Wirtschaftslandschaft werden Kunden heutzutage von allen Seiten „umworben“. Wer hier den Anschluss verpasst, wird unter Umständen seine Kunden schneller wieder verlieren, als er sie gewonnen hat.

2008-05-18_edos_0035_bg5Genau hier zeigt sich ein sehr großer Vorteil des Franchisings:  Der Franchisegeber hat den Gründungsprozess in der Regel bereits mehrfach begleitet. Sein Wissen und seine Erfahrung können den Neugründer deshalb auch vor groben „Anfängerfehlern“ schützen.

Mit gezielten Marketingmaßnahmen wird die Unternehmenszentrale zudem auch dafür sorgen, dass das neue Partnerunternehmen möglichst schnell bei der angestrebten Zielgruppe bekannt gemacht wird. Hierdurch werden dem Geschäftsneugründer vorab gleich zwei große „Stolpersteine“ aus dem Weg geräumt.

Das bedeutet auch, das dem neuen Geschäftsinhaber von Anfang an mehr Zeit bleibt, sich mehr auf die fachlichen Aspekte seiner neuen Arbeit zu konzentrieren anstatt seine Energie auf „unternehmerischen Nebenschauplätzen“ verwenden zu müssen.

Die gute Unterstützung, die den Neugründern von Seiten der Unternehmenszentralen zu Teil wird, kann auch ein Grund dafür sein, warum die Zahl derer, die mit einem Franchise-Konzept scheitern, nur ungefähr halb so hoch ist wie die Zahl derer, die es „im Alleingang“ schaffen wollen.
Grundsätzlich bietet Franchising allen Gründungswilligen die Möglichkeit der Selbstständigkeit mit „Sicherheitsnetz“. Allerdings gibt es auch in dieser Branche „schwarze Schafe“, deren Konzept nicht das hält, was sie (meist äußerst wortreich), potenziellen Existenzgründern versprechen.
Im letzten Teil dieser Artikelserie möchten wir sie daher gezielt darüber informieren, wie sie unseriöse Anbieter erkennen können bzw. wie sich sich vor Enttäuschungen schützen können.
Sie möchten noch weitere Informationen zum Thema „Vom Arbeit-Nehmer zum Unter-Nehmer“? Dann benutzen Sie einfach den bereitgestellten Link und lesen den kompletten ersten Teil der Artikelserie nach.


Dieter Kalmann

19.05.2010

Vom Arbeit-Nehmer zum Unter-Nehmer (Teil 1)

Die Vor- und Nachteile einer beruflichen Selbstständigkeit

Vergleicht man die deutsche Wirtschaftslandschaft mit anderen Wirtschaftsräumen in Europa (bzw. weltweit), dann drängt sich einem manchmal der Gedanke auf, dass das Streben nach Sicherheit in den Köpfen der Deutschen nach wie vor Priorität zu haben scheint.

Wie sonst ist es zu erklären, dass die Selbstständigenquote in Deutschland im Durchschnitt bei etwas unter 11% liegt? Im europäischen Vergleich liegt Deutschland damit im unteren Drittel.

Gerade in der jetzigen Krise werden immer mehr Rufe laut, die einen vehementen Wandel weg von der Arbeitnehmer-Mentalität hin zur Unternehmer-Mentalität fordern.

istock_000009695104xsmallImmer wieder hört und liest man in diesem Zusammenhang von der Notwendigkeit einer neuen „Gründerkultur“.
Doch kann aus jedem (ehemaligen) Arbeitnehmer ein (zukünftig) erfolgreicher Unternehmer werden? Vieles hängt hierbei von der persönlichen Qualifikation, aber auch von individuellen Denkmustern ab.

Generationen von Heranwachsenden werden in Deutschland von verschiedenen Seiten (Eltern, Schule usw.) mit Sätzen wie: „Bewirb’ Dich bei einem großen Unternehmen. Ein sicherer Arbeitsplatz ist sehr viel wert.“ Oder „Am Besten, Du bewirbst Dich beim Staat – da bist Du gut aufgehoben“. buchstäblich bombardiert.  Eine Tätigkeit auf selbstständiger Basis wird von vielen immer noch als wenig erstrebenswert und unsicher angesehen. Auf diese Weise werden in den jungen Köpfen Denkstrukturen verfestigt, die später einen eventuellen Gang in die Selbstständigkeit sehr erschweren.
Zugleich schrumpft mit jedem neuen Arbeitnehmer auch die Möglichkeit, durch die Gründung eines neuen Unternehmens mehr als nur einen neuen Arbeitsplatz schaffen zu können.

Betrachtet man die aktuelle Wirtschaftslage weltweit, so muss man erkennen, dass Arbeitsplätze zeitweise alles andere als „sicher“ sind. Vielleicht ist, angesichts der Radikalschrumpfkuren und Massenpleiten ehemals grundsolider Unternehmen, genau jetzt die Zeit zum Umdenken gekommen.

minus-whiteZwar ist der Schritt in die Selbstständigkeit mit einigen Risiken verbunden:

  • Verzicht auf ein monatliches, festes Einkommen
  • keine staatliche Absicherung
  • hohe finanzielle Belastung durch notwendige Investitionen
  • Risiko der mangelnden Disziplin durch den Wegfall des geregelten Arbeitsumfeldes

Auf der anderen Seite stehen allerdings auch manche Vorteile:

  • Jplus-white1e nach Art der Unternehmung kann der individuelle Tagesablauf flexibel gestaltet werden
  • Die selbstständige Tätigkeit „schützt“ in gewisser Weise vor einem plötzlichen Wegfall des Arbeitsplatzes und aufreibender Arbeitslosigkeit
  • Aus einem fremdbestimmten Arbeitsalltag wird ein tendenziell selbstbestimmter
  • Höhere Verdienstchancen da Abkehr vom „gedeckelten“ Arbeitnehmergehalt

Die Entscheidung, ob nach reiflicher Überlegung eine berufliche Selbstständigkeit angestrebt wird oder nicht, liegt bei jedem Einzelnen. Jeder Mensch hat seine individuellen Präferenzen und Sicherheitsbedürfnisse. Demzufolge muss auch die Entscheidung für oder gegen eine berufliche Selbstständigkeit individuell (eventuell mit Famillie und Freunden zusammen) entschieden werden bevor man “den Sprung ins kalte Wasser” wagt.

Der vorliegende Artikel hat lediglich informativen Charakter und soll die Vor-, aber auch die Nachteile einer beruflichen Selbstständigkeit aufzeigen.
Lesen Sie im nächsten Artikel aus der Reihe „Vom Arbeit-Nehmer zum Unter-Nehmer“ warum bei einer Firmengründung als Franchisenehmer viele der oben genannten Nachteile weniger stark zum Tragen kommen als bei einer Firmengründung mit der eigenen Geschäftsidee.


Gastbeitrag

13.05.2010

Gastbeitrag: Franchising in Indien (Teil 3)

Dieser Artikel enthält den letzten Teil des „indischen Franchise-Reiseberichtes“ unseres amerikanischen Online-Redakteurs Donald Cranford. Dieser Teil befasst sich sowohl mit Franchise-Konzepten indischen Ursprungs als auch einem direkten Vergleich zwischen einem indischen Lebensmittel-Franchise-Konzept und einem amerikanischen.

eaters-in-dosa-hutAufgrund der vielen interessanten Begebenheiten, die unser Kollege in Indien miterleben durfte, hat er sich dazu entschlossen, diesen Beitrag mit einer kleinen, persönlichen Anekdote zu beginnen. Im ersten Absatz dieses Artikels erzählt er zum Beispiel von einem indischen Restaurantbetrieb, der einige interessante Besonderheiten aufweist: Das nebenstehende Bild zeigt eines der gut besuchten indischen Franchise-Restaurants in einer Stadt namens Pune im Bundesstaat Maharastra.

Insgesamt hat Pune eine Bevölkerung von rund 4 Mio. Einwohnern. Das Restaurant nennt sich Dosa Hut und liegt direkt neben einem ebenso vollen McDonalds.

Das Interessante an diesem Restaurant ist die Tatsache, dass es zwar kein Franchise-Unternehmen ist, aber so entworfen wurde, dass man es problemlos für eines halten könnte. Traditionell werden Dosas in Indien von Straßenhändlern verkauft. Den Erfindern des Dosa Hut fiel jedoch auf, dass westliche Franchise-Unternehmen aufgrund Ihres Designs eine große Anziehungskraft auf die junge Generation Indiens haben. Dementsprechend wurde das Design des Dosa Hut konzipiert. Im Großen und Ganzen ist die Franchise-Industrie in Indien ähnlich strukturiert wie in allen anderen Ländern auch. Die Mehrheit der Franchise-Unternehmen findet sich im Vertrieb von einheimischen bzw. ausländischen Speisen. Beispiele hierfür sind Hummous Hut, Chawla’s und Grillz und Coolz, ein Franchise-Konzept, das sich auf den Verkauf von Sandwiches und Eiscreme spezialisiert hat. Doch nicht nur Restaurant-Franchises sind auf dem Vormarsch. Schulungs-und Bildungskonzepte wie SmartKids und The Global Classroom, die geschaffen wurden, um den Wissensdurst der jungen Inder zu stillen, Dienstleistungsunternehmen für den handwerklichen Bereich zu Hause (z. B. TanClean) und Immobilienkonzepte (z. B. REBI) erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Auch von offizieller Seite erhält die Franchise-Industrie in Indien sehr große Unterstützung. Der dortige Franchise-Verband zum Beispiel bemüht sich sehr, seinen Mitgliedern die bestmögliche Unterstützung zukommen zu lassen. Das Markenbewusstsein innerhalb der indischen Bevölkerung steigt. Diese Lektion lehrt uns der Erfolg der Dosa-Hut-Idee. Selbst wenn die westlichen Marken momentan noch auf der Beliebtheitsskala ganz oben stehen, so stehen die indischen Franchisenehmer doch vor der Herausforderung, die Bekanntheit der landeseigene Konzepte stetig auszubauen.

rajdhani-inside-2Auf lange Sicht könnten dann in Indien Konzepte entstehen, die es problemlos mit der westlichen Konkurrenz aufnehmen können. Ein gutes Beispiel hierfür sind zum Beispiel die Restaurants der Franchise-Kette Rajdhani. Dort werden die sogenannten Thalis, eine traditionelle Zusammenstellung kleiner indischer Gerichte, verkauft.

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Das Konzept dieser Franchise-Kette gehört sicherlich zu den interessantesten Erfahrungen, die ich je machen durfte: Alles läuft nach einem ganz bestimmten Plan ab:  Man sucht sich mit seiner Gruppe einen Platz im Restaurant. Anschließend serviert der Kellner jedem Gast etwas Wasser. Auf eine Speisekarte wartet man in diesem Restaurant vergebens. Vom Kellner erhält man zunächst nur einen kleinen Teller. Anschließend werden einem über einen Zeitraum von 15-20 min die unterschiedlichsten kleinen Gaumenfreuden auf einer Silberplatte serviert. Dieses Ess-Erlebnis kostet insgesamt 125 rupees, das entspricht umgerechnet etwa 2.20 €. Das Preis-Leistungs-Verhältnis dieses Restaurants könnte angesichts der Fülle an unterschiedlichen Speisen besser nicht sein. Und offensichtlich scheint das Konzept der Rajdhani-Kette noch weiteren Erfolg zu versprechen:

Mittlerweile gibt es bereits Restaurants in ganz Indien und sogar in Dubai. Es sieht ganz so aus, als ob diese Restaurant-Kette nicht das einzige erfolgreiche Franchise-Unternehmen dieser Art in Indien bleiben würde. Nur ein paar Blocks vom Rajdhani-Restaurant entfernt, auf dem Connaught Place in Neu Delhi, findet sich ein bekannterer Vertreter der Fast-Food-Ketten: Der amerikanische Restaurant-Riese KFC. Wie in einem der vorigen Artikel bereits geschildert, hatte das amerikanische KonkurrenzunternehmenMcDonalds beim Markteintritt in Indien mit einigen kulturellen Schwierigkeiten zu kämpfen.

kfc-menuKFC erging es nicht wesentlich besser. Auch das Flagschiff des YUM!-Konzerns musste seine Speisekarte umarbeiten und dem indischen Markt und seinen Bedürfnissen anpassen (z. B. mit vegetarischen Burgern und einem KFC Thali). Und natürlich bekommen die Kunden in Indien auch die berühmten KFC-Hähnchengerichte. Die beiliegenden Bilder vermitteln einen Eindruck von der allgemeinen Betriebsamkeit im Restaurants. Die Kunden werden in Restaurants mit winziger Grundfläche bedient – und kein Restaurant kommt ohne einen Wachmann aus.

Mit diesen interessanten Anmerkungen zum normalen Geschäftsbetrieb in einem indischen Franchise-Restaurant möchte ich die Artikelserie, die uns von unserem amerikanischen Kollegen zur Verfügung gestellt wurde, gerne zum Abschluss bringen. Wenn Sie gerne mehr über das Franchising in Indien lesen möchten, oder Interesse an dem Bericht über McDonalds in Indien haben sollten, finden Sie diese Informationen selbstverständlich hier auf unserem Franchise Direkt Blog.


Gastbeitrag

06.05.2010

Gastbeitrag: Franchising in Indien (Teil 2)

Wie versprochen hier nun der nächste Teil des Gastbeitrages mit den Reiseerfahrungen unseres amerikanischen Kollegen Donald Cranford:

Woran denken die Menschen als erstes, wenn das Wort Franchising fällt? Die Antwort lautet: Fast immer an McDonalds. Das war mit ein Grund, warum ich unbedingt wissen wollte, wie McDonalds in Indien arbeitet. Auf dem sich ständig vergrößernden Markt Indiens mit all seinen verschiedenen ethnischen Bevölkerungsgruppen sicherlich eine spannende Frage.

Das erste indische McDonalds-Restaurant wurde 1996 eröffnet. Mit dieser Expansion stand der McDonalds Konzern plötzlich vor ganz neuen Herausforderungen:
Hinduisten, die größte religiöse Gruppierung Indiens, leben traditionell vegetarisch. Dazu kommt noch, dass die Kuh in Indien als heiliges Tier verehrt wird (vor meinem Hotel im Mumbai zum Beispiel waren Tag und Nacht vier Kühe an einem Baum angebunden…)
Dann gibt es da noch die Bevölkerungsgruppe der Moslems. Dieser Religion gehören etwa 133 Mio. Inder an. Und die Anhänger dieser religiösen Glaubensrichtung essen traditionell kein Schweinefleisch…

Menütafel McDonalds IndienFür den Fastfood-Konzern bereits vor Geschäftseröffnung eine ganz schöne Zwickmühle: Ist ein McDonalds ohne BicMac oder einen herzhaften Hamburger wirklich noch ein McDonalds? Es galt, auf diese Frage möglichst schnell eine Antwort zu finden. Kurzerhand wurden sämtliche Gerichte, die Schweine- oder Rindfleisch enthielten, von der indischen Speisekarte gestrichen und völlig neue Gerichte entwickelt, die die Geschmäcker der indischen Kunden begeistern sollten.

Dennoch gab es hin und wieder einige Probleme: Als McDonalds im Jahr 2001 verriet, dass die Pommes frites in Rinderfett ausgebacken werden, kam es vor den indischen McDonalds-Filialen zu schweren Tumulten. Diese „kulturellen Startschwierigkeiten“ scheinen jedoch mittlerweile überwunden zu sein – meiner Beobachtung als „Augenzeuge“ zu Folge können sich die Inhaber der McDonalds-Restaurants hier in Indien nicht über mangelnde Kundschaft beklagen.

picture-3-menu-300x230Die beiliegenden Bilder zeigen ein McDonalds-Restaurant in der Fort Area, einem der Hauptgeschäftsviertel in ganz Mumbai. Den ganzen Tag über herrscht in den vielen Gebäuden, die noch auf die Regierungszeit der Königin Viktoria zurückgehen, Hochbetrieb. In einem dieser viktorianischen Bauten befindet sich auch das bereits erwähnte McDonalds-Restaurant.

picture-4-outdoor-signSitzplätze gibt es sowohl im Restaurant als auch in einem schön gestalteten Picknick-Aussenbereich entlang der Strasse.
Die Gäste können aus einer Vielzahl der verschiedensten Speisen auswählen (die hiesige Speisekarte dürfte wahrscheinlich abwechslungsreichste McDonalds-Speisekarte auf der ganzen Welt sein).  Vom vegetarischen Burger über heiße Cheese-Wraps bis hin zur sogenannten McPizza Puff ist hier alles möglich.

picture-5-terasseAn dem Abend, als ich das Restaurant in der Fort Area besuchte, war es dort brechend voll. Das scheint jedoch keineswegs ein Einzelfall zu sein, denn das gleiche Bild bot sich mir einige Tage später im McDonalds in Neu Delhi. Offensichtlich hat es McDonalds hier in Indien geschafft, sich bei der jungen Generation aus gutem Hause das Image eines gesunden und vegetarierfreundlichen Restaurants aufzubauen.  Darüber hinaus bietet McDonalds in Indien auch einen Lieferservice an – ein weiteres großes Novum in der Geschäftspolitik des Fast-Food-Riesen. Die Zukunft hier scheint also für das Franchise-Unternehmen genauso zu glänzen, wie sein Markenzeichen.

Hier finden Sie den ersten Teil unserer Artikelreihe über Franchising in Indien zum Nachlesen.  Auch der nächste Teil wird uns wieder viele interessante Einblicke zum Thema „Franchising“ in Indien liefern. Wir werden Sie auf dem Laufenden halten.



 

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