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Welches sollte die wichtigste(n) Eigenschaft(en) für zukünftige Franchise-Nehmer sein? (Mehrfachnennung möglich)

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Kathrin Kaltbeck

17.02.2010

Das Team von Franchise Direct auf der diesjährigen Franchise-Messe in London

Verschnaufpausen gibt es für die Mitarbeiter von Franchise Direct diesen Monat nicht…
Vor einer Woche noch beim jährlichen Kongress der Internationalen Franchise Vereinigung in San Antonio, ging es nun voller Elan weiter zur diesjährigen Franchise-Messe nach London.

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Großbritannien gilt weltweit als einer der größten Franchise-Märkte. Und er scheint weiter zu wachsen. Nachdem sich die britische Wirtschaft langsam vom Schock der Wirtschaftskrise zu erholen beginnt, wächst das Interesse nach einer Selbstständigkeit im Franchise-Bereich. Da erscheint es nur logisch, dass einer der angebotenen Workshops die Eignung von Franchise-Systemen zur Rezessionsbekämpfung zum Thema hatte (Originaltitel: „A Business Fit For Recession“).
Veranstaltungsort in diesem Jahr war das ExCel Exhibition and Conference Center im Herzen von London.

dsc000411Franchise-Geber wie Franchise-Nehmer kamen hier wieder einmal auf ihre Kosten. Steve Darnell von IRUN Solutions Ltd. zum Beispiel widmete seinen Vortrag der Frage, wie die bestmögliche Unterstützung durch den Franchise-Geber gestaltet sein sollte. (Originaltitel: What should your franchisor do to help you boost your business sales and profits?)

Lillie Burroughs und Sandra PenderInsgesamt 65 Redner sorgten für ein informatives und abwechslungsreiches Programm, zahlreiche Workshops und Rahmenveranstaltungen boten exzellente Möglichkeiten, um Kontakte zu führenden Köpfen der britischen Franchise-Industrie zu knüpfen und sich über die neuesten Trends zu informieren.
Diese Gelegenheit konnten sich die Mitarbeiter von Franchise Direct - GB natürlich nicht entgehen lassen…

Brian RoganBetreut wurde der Messestand diesmal von Brian Rogan, Lillie Burroughs und Sandra Pender. Das sympathische Trio nutzte die Zeit in London, um einerseits Franchise Direct - UK zu repräsentieren und um andererseits mit frischen Ideen zu uns „Daheimgebliebenen“ zurückzukehren. Selbstverständlich ist ihnen beides bestens gelungen. Und wenn man sich die beigefügten Bilder genau betrachtet, sieht man, dass unser Team offensichtlich auch eine  Menge Spaß bei der Arbeit hatte.

Sollte dieser Artikel Ihre Neugier auf einen Messebesuch geweckt haben, nutzen Sie bitte unseren Franchise-Messe-Kalender. Hier finden Sie die wichtigsten Termine für das Jahr 2010.


Kathrin Kaltbeck

11.02.2010

Der 50. Kongress des Internationalen Franchise Verbandes in Texas vom 05. – 08. Februar 2010

Diese Woche war es wieder soweit. Einer der wichtigsten Termine im Jahreskalender eines jeden, der in der Franchise-Industrie tätig ist, stand auf dem Programm: Der 50. Kongress des Internationalen Franchise Verbandes (IFA) fand von 5.-8. Februar 2010 im San Antonio Convention Center, Texas statt.
Zumal es sich in diesem Jahr um eine Veranstaltung der besonderen Art handeln sollte:

pic450 Jahre lang widmet sich die IFA nun bereits der Aufgabe, die Grundidee des Franchising zu präsentieren und zu vermarkten.
Seit 1960 treffen sich auf diesem Kongress jedes Jahr Franchise-Nehmer und Franchise-Geber aus der ganzen Welt um Ideen auszutauschen, ihr jeweiliges Franchise-Konzept zu präsentieren oder sich Informationen bzw. Hilfestellung von erfahreneren Franchiseunternehmern zu holen.

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Dieses Jahr nahmen fast 1100 Franchise-Unternehmen und an die 10.000 Franchisenehmer an dem Kongress teil. Hinzu kamen noch ca. 500 Aussteller, die für das leibliche Wohl von Ausstellern und Gästen sorgten.
Der Messestand von Franchise Direct , langjähriges Mitglied und Förderer des IFA, wurde dieses Jahr von Chaz Williams, Jill Ptacek und Marie Andree Maurice betreut.

Wir hoffen, daß die dem Artikel beigefügten  Bilder Ihnen einen guten Eindruck von der Atmosphäre vermitteln werden.

pic1Zum 50. Geburtstag war der diesjährige Kongress geradezu mit Höhepunkten gespickt: Die Rede des ehemaligen amerikanischen Präsidenten George W. Bush, in der er einerseits einen Einblick in seine achtjährige Regierungszeit im Weißen Haus gab und andererseits die möglichen wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen im 21. Jahrhundert thematisierte, war nur einer davon.

Eine Feierstunde zu Ehren einiger wichtiger Persönlichkeiten aus der Franchise-Industrie war ein weiteres Highlight. Unter Anderem erhielt Russell J. Frith, ehemaliges Mitglied, Schatzmeister und Präsident der IFA, eine Auszeichnung für sein Lebenswerk.

pic8Zahlreiche Vorträge und Work-Shops rundeten das Programm auf informative Weise ab. Jeder Besucher konnte sich sein individuelles „Wunschprogramm“ aus einer Vielzahl von angebotenen Veranstaltungen zusammenstellen. Die Palette der behandelten Themen reichte hierbei von den Möglichkeiten der Markterschließung, über die Finanzierungsmöglichkeiten eines Franchise-Betriebes bis hin zu Veranstaltungen zum Thema „Globale Wirtschaftskrise und wie Ihr Franchisegeschäft sicher durch die Krise geführt werden kann.“
Und selbstverständlich gab es auch rund um das Hotel einiges zu tun und zu sehen, wie Sie auf den nächsten beiden Bildern erkennen können.

pic71Weitere Informationen zum gerade zu Ende gegangenen Kongress finden Sie auch auf der Homepage des Internationalen Franchise Verbandes.
Sollte dieser Artikel Sie neugierig auf Veranstaltungen ähnlicher Art gemacht haben, nutzen Sie bitte unseren Franchise-Messe-Kalender für weitere Informationen.


Kathrin Kaltbeck

01.02.2010

Die Chance der Selbstständigkeit in höherem Alter

Eine Kündigung in höherem Alter kann für Betroffene aus mehreren Gründen problematisch sein:

Ältere Arbeitnehmer haben es oft sehr schwer, nach erfolgter Kündigung auf dem Arbeitsmarkt wieder Fuß zu fassen da, jüngere Mitbewerber von Firmen bevorzugt eingestellt werden. Unflexibel, zu teuer, wenig motiviert, vergesslich… Das sind nur einige der Vorurteile, mit denen sich Arbeitnehmer ab 50 herumschlagen müssen, wenn es um die Besetzung einer neuen Stelle geht.

Älterer Geschäftsmann

Darüber hinaus bevorzugen Personalverantwortlliche oft jüngere Bewerber da Firmen an der langfristigen Besetzung einer Stelle interessiert sind.  Ältere Bewerber entsprechen diesem Anspruch jedoch nicht, da sie, aus Sicht der Personalabteilungen, nur relativ kurzfristig für die Firma arbeiten werden (maximal bis zum Erreichen des Rentenalters)

Zum Anderen kann eine länger andauernde Arbeitslosigkeit auch ein gewisses finanzielles Risiko mit sich bringen.

Oft erfüllen ältere Arbeitslose nicht die Kriterien, die für den Bezug von ALG2 (Hartz 4) aufgelegt wurden.
Besonders zuvor angespartes Vermögen kann sich hier als problematisch erweisen:  Die Höchstgrenze ist mit 150€ pro Lebensjahr (§ 12  Abs. 2 SGB II) nicht gerade großzügig bemessen (für einen 50jährigen alleinstehenden Erwerbsfähigen beispielsweise ergäbe sich ein Freibetrag von 7500 €), und man kann sich auch eines gewissen Gefühls der Ungerechtigkeit nur schwer erwehren wenn man unverschuldet in die Arbeitslosigkeit gerutscht ist und sich nun in einer Situation befindet, in der man sein Angespartes erst aufbrauchen soll bevor man weitere Unterstützung vom Staat erhält.

Als Betroffener gerät man hier schnell in einen Teufelskreis aus Perspektivlosigkeit und sozialem Abstiegsrisiko. Früher oder später stellt sich für die Leidtragenden hier die Frage nach dem „Sprung ins kalte Wasser“, nach der beruflichen Selbstständigkeit.

business meeting

Da dies eine der grundlegendsten Entscheidungen ist, die man in seinem Berufsleben treffen kann, müssen hier positive und negative Aspekte besonders sorgfältig gegeneinander abgewogen werden, bevor man eine endgültige Entscheidung treffen kann.

Im Anschluss finden Sie eine kurze Tabelle mit Aspekten, die bei der Entscheidungsfindung hilfreich sein können (die Aufstellung ist nur als Hilfestellung gedacht und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit):

Vorzüge Nachteile
Beendigung der Perspektivlosigkeit Arbeitspensum und damit monatliches Einkommen sind auftragsabhängig und damit (vor allem im 1. Jahr) schwer zu kalkulieren
Eigeninitiative anstatt zermürbendes Warten eventuell hohes finanzielles Risiko (v. A. in höherem Alter)
Selbstständige Tätigkeit kann dem eigenen Tagesablauf angepasst werden Sämtliche Versicherungen müssen vom Selbstständigen selbst getragen werden (z. B. Kranken- und Rentenversicherung)
Wissen und Erfahrungen können auf selbstbestimmte Weise genutzt werden für Ausfallzeiten durch Krankheit bzw. längere Urlaube muss selbst finanziell vorgesorgt werden da, anders als im Angestelltenverhältnis, kein geregeltes monatliches Einkommen zur Verfügung steht
Höhere Verdienstchancen als bei einer Tätigkeit im Angestelltenverhältnis

Wie man leicht erkennen kann, halten sich positive und negative Aspekte der Selbstständigkeit ungefähr die Waage. So ist es nicht verwunderlich, dass man, besonders in höherem Alter, oft vor den Risiken der Selbstständigkeit zurückschreckt:

Packe ich das noch?“, „Bin ich hierfür nicht schon viel zu alt?“, „Will ich wirklich meine finanziellen Rücklagen riskieren?“…
Das sind nur einige der Fragen, die sich Existenzgründer während der einzelnen Phasen ihrer Unternehmensgründung stellen.

Das Existenzgründungskonzept des Franchising kann Antworten auf diese Fragen liefern:

1.) Kann man „zu alt“ für eine Geschäftsgründung sein?
Durch die große Anzahl an verschiedenen Franchisekonzepten kann der Existenzgründer genau überlegen, welches System am Besten zu seinen individuellen Stärken und Begabungen passt. Gleichzeitig kann bei der Auswahl der potenziell geeigneten Franchisesysteme auch Rücksicht auf den jeweiligen familiären Hintergrund genommen werden.
Besitzt jemand zum Beispiel ein Haus oder eine größere Wohnung, könnten für ihn vornehmlich Konzepte interessant sein, die mit Hilfe eines home-office betrieben werden können. Da für ein home-office z. B. Mietzahlungen  für Ladenlokal etc. entfallen, könnte hiermit die monatliche Belastung signifikant gesenkt werden.

2) Wie sollte die finanzielle Planung für die Geschäftsgründung aussehen?
istock_000003615197xsmallAuch vor dem Hintergrund dieser Fragestellung kann Franchising ein guter Gedanke sein. Dank der großen Palette an verschiedenen Franchise-Unternehmen hat man auch hier „die Qual der Wahl“: Die Preisspanne der Eintrittsgebühr erstreckt sich von 5.000 € bis hin zu 50.000 € und mehr. Man kann sich also bereits im Vorfeld überlegen, wo die persönliche (finanzielle ) Schmerzgrenze liegt. Auf keinen Fall jedoch sollten Gelder verwendet werden, die explizit für die Altersvorsorge vorgesehen waren.
Diverse Förderprogramm von Bund und Ländern können unter Umständen den Schritt in die Selbstständigkeit vereinfachen. Vor allem dann, wenn durch den Wechsel in die Selbstständigkeit die Chance auf Beendigung der Langzeitarbeitslosigkeit besteht.
Nähere Informationen hierzu finden Sie in unserem Archiv.

3. Will man wirklich den Sprung ins „kalte Wasser“ wagen?
Der große Vorteil bei Franchising besteht darin, dass man von seinem Franchisegeber ein Komplettkonzept für den Aufbau eines neuen Unternehmens erhält. Demzufolge ist das sprichwörtliche „Wasser“ wahrscheinlich nicht so kalt, wie es anfangs scheint.
Auch die laufende Betreuung und Unterstützung wird Ihnen dabei helfen, Ihr Unternehmen Schritt für Schritt zum Erfolg zu führen. Die Grundidee des Franchising basiert auf einer Partnerschaft für gemeinsamen wirtschaftlichen Erfolg. Daraus ergibt sich, dass Ihr Franchise-Geber mindestens genauso an dem Erfolg Ihres Unternehmens interessiert sein sollte wie Sie als Inhaber.

Der vorlegende Artikel zeigt klar auf, dass eine Arbeitslosigkeit auch in höherem Alter keineswegs ein Grund zum Verzweifeln sein muss. Franchising bietet ideale Voraussetzungen für eine Geschäftsgründung in nahezu jeder Lebenssituation.

Mit einer positiven Grundeinstellung und etwas Flexibilität kann sie sogar als Chance für etwas völlig Neues verstanden werden.
Und wer möchte behaupten, dass Enthusiasmus und Risikobereitschaft ein Vorrecht der jüngeren Generationen sind?



 

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