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Welches sollte die wichtigste(n) Eigenschaft(en) für zukünftige Franchise-Nehmer sein? (Mehrfachnennung möglich)

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Dieter Kalmann

29.05.2009

Gründer-Bonus - Stimulation zur Existenzgründung

Wirtschaftlich gute Zeiten bieten viele Chancen am Markt. Demzufolge müsste es doch viele Gründer geben, die sich mit Unternehmergeist und dem notwendigen Kapital selbstständig machen. Leider sieht die Realität in Deutschland anders aus. Erst wenn der Arbeitsmarkt schwächelt ist ein Anstieg von Gründungen zu verzeichnen.

Dies erfolgt letztlich als letzter Schritt zur Vermeidung der Arbeitslosigkeit. Für das zweite Halbjahr 2009 sagen Experten einen deutlichen Anstieg der Arbeitslosenzahlen voraus. Also kann man davon ausgehen, dass die Zahl der Gründung ansteigen werden. Nur ist es in Krisenzeiten doppelt schwer, einen erfolgsversprechenden Einstieg in die Selbständigkeit zu finden.

Franchising bietet hier die passende Alternative. Seit Jahren verzeichnet die deutsche Franchise-Wirtschaft überdurchschnittlich hohe Wachstumzahlen. Jedoch rechnet der Deutsche Franchise Verband in seinem jüngsten Bericht nicht mit einer Fortsetzung des Wachstums in der dieser Größenordnung im Jahre 2009. Der Internationale Franchise Verband IFA hebt zudem hervor, dass ein besonderes Augenmerk auf den Zugang von Krediten und die finanzielle Situation generell gelegt werden muss. Dies beweist Franchise- und Lizenzgebern, wie wichtig das Engagement zum Entgegenwirken des Trends und die Unterstützung für Gründer beim Weg in die Selbstständigkeit ist.

Pfeil nach obenDamit die Franchiseunternehmen Ihre gesteckten Expansionsziele erreichen, hat Franchise Direkt eine Initiative zur Stimulierung des Gründermarktes gestartet. Die Arbeitsagenturen haben es mit Ihrer lukrativen Unterstützung - dem Gründungszuschuss - vorgemacht. Wir möchten mit unserer Kampagne “Gründer-Bonus” an dieser Idee anknüpfen und sowohl Franchise-Gebern als auch potenziellen Franchise-Nehmer dabei helfen, Ihre gesteckten Ziele zu erreichen.

Mit dem “Gründer-Bonus” können Franchise- und Lizenzgeber Ihren zukünftigen Partnern eine zusätzliche Starthilfe schaffen. Wenn ein Unternehmen seinen neuen Partnern anbietet, die Einstiegsgebühren in Raten zu begleichen, fällt dem Gründer der Start in die Selbstständigkeit erheblich leichter. Auch zusätzliches Werbematerial zum Neustart hilft dem Gründer im schwierigen, wirtschaftlichen Umfeld Fuß zu fassen. Dies sind nur zwei Beispiele einer solchen Aufwertung der Geschäftskonzepte.

Die Kampagne “Gründer-Bonus” ermöglicht Franchise- und Lizenzgebern mit kreativen Ideen die Expansion des Franchising voranzutreiben. In Krisenzeiten setzen sich innovative Unternehmen durch. Franchisegeber sollten auch in der Partnergewinnung innovativ sein und zusätzliche Anreize und Impulse zur Existenzgründung schaffen.

Sowohl Franchise-Gebern als Franchise-Nehmern ist damit der Weg in eine erfolgreiche Zukunft geebnet.


Dieter Kalmann

25.05.2009

Die Bedeutung der Corporate Identity

Unter der Corporate Identity oder auch Unternehmensidentität versteht man das abgestimmte Auftreten und Verhalten eines Unternehmens. Gerade im Franchising spielt ein gemeinsames Erscheinungsbild und Auftreten in der Öffentlichkeit eine große Rolle.

Die Corporate Identity ist das strategische Konzept zur Gestaltung einer einer einheitlichen Untenehmenskultur. Die Ziele der Corporate Identity sind die Steigerung des Bekanntheitsgrades einer Marke oder eines Unternehmens, die Marktpositionierung und die Identifikation der Kunden und Mitarbeiter mit dem Unternehmen. Dadurch steigert sich die Beliebtheit bei den Kunden und die Motivation der Mitarbeiter. Mit der Corporate Identity grenzt man sich zudem im hohen Maße von seinen Mitbewerbern ab.

Die Corporate Identity setzt sich aus folgenden Elementen zusammen:

  • Corporate Communication

Dieser Baustein zeigt, wie das Unternehmen kommuniziert. Ziel der Corporate Communication ist die Beeinflussung der öffentlichen Meinung gegenüber dem Unternehmen. Die Corporate Communication steuert die Werbung, Öffentlichkeitsarbeit und die Mitarbeiter-Kommunikation.

  • Corporate Behaviour

Das Corporate Behaviour zeigt die Verhaltensgrundsätze des Unternehmens. Dazu gehören das Preisverhalten (günstig oder teuer und exklusiv), das Verhalten gegenüber Lieferanten und Partnern, das Kommunikationsverhalten und das Sozialverhalten.

  • Corporate Design

Unter Corporate Design versteht man das einheitliche visuelle Auftreten. Dazu gehört alles, was vom Unternehmen sichtbar und hörbar ist. Das Corporate Design findet Anwendung bei der Gestaltung von Symbolen, Zeichen, Farbgestaltung, Arbeitskleidung und Formularen.

Bei der Expansion eines Franchiseunternehmens ist es von großer Bedeutung einen einheitlichen Leitfaden aufzustellen. Dadurch wird sichergestellt, dass sich die Marke bzw. das Unternehmen gemeinschaftlich präsentiert und weiterentwickelt. Für den Erfolg eines Konzeptes im Franchise ist die öffentliche Wahrnehmung als Einheit ein wichtiger Faktor. Der hohe Stellenwert der Corporate Identity in Franchiseunternehmen und die stetige Weiterentwicklung stellen an die Unternehmer hohe Anforderungen.

Sie finden bei Franchise Direkt Ihnen eine große Auswahl von erfolgreichen Geschäftsideen mit einer Corporate Identity.


Dieter Kalmann

18.05.2009

Der Franchisevertrag

Der Franchisevertrag ist die wichtigste Grundlage der Zusammenarbeit zwischen Ihnen als Franchisenehmer und dem Franchisegeber.

Wenn Sie sich als Franchise-Nehmer mit einer bewährten Geschäftsidee selbstständig machen möchten, müssen Sie einen Franchisevertrag unterzeichnen. Darin sind die Rechte und Pflichten zwischen Ihnen als Franchise-Nehmer und dem Franchise-Geber festgelegt. Der Franchise-Vertrag regelt also die „Spielregeln“ für die Zusammenarbeit im Franchise-System.

Ein allgemeines Franchise-Recht existiert, im Gegensatz zu anderen Ländern wie Frankreich, Italien oder Spanien, in Deutschland leider nicht. Insofern ist der Franchise-Vertrag bislang im deutschen Recht nicht ausdrücklich geregelt. Franchiseverträge sind äußerst komplizierte Vertragswerke. Aufgrund der Vielfalt von Franchise-Systemen gibt es daher auch keinen allgemein verwendbaren Mustervertrag. Der jeweilige Franchisevertrag muss speziell für die individuellen Bedürfnisse des einzelnen Franchise-Systems entwickelt werden.

Der Franchisevertrag stellt die Rahmenbedingungen für die langjährige Zusammenarbeit zwischen Franchise-Geber und Franchise-Nehmer dar und wird daher auch als Dauerschuldverhältnis bezeichnet. In einem solchen Fall kann der Franchisevertrag wie jedes Dauerschuldverhältnis gekündigt werden.

Folgende Inhalte müssen im Franchise-Vertrag geregelt sein:

- Präambel, welche die Grundlagen des Franchise-Systems beschreibt
- Schutzrechte wie z. B. Gebietsschutz oder Kundenschutz
- Leistungen und Produkte des Franchise-Gebers
- Pflichten des Franchise-Nehmers
- Gebühren und Zahlungen
- Warenbezug
- Vertragslaufzeit und Vertragsbeendigung
- Widerrufsbelehrung

Lesen Sie den Franchisevertrag selber ganz genau durch und lassen Sie sich zusätzlich von einem Experten beraten. Sie finden in unserer Rubrik Franchise-Anwälte eine Reihe von Fachleuten, die Ihnen als Berater zur Verfügung stehen. Ein spezialisierter Rechtsanwalt kann den Franchisevertrag analysieren und Ihnen die notwendigen Ratschläge zu geben. Dieses Geld ist gut angelegt.


Dieter Kalmann

06.05.2009

Franchise-Manager als Studiengang

Als einzige Fachschule in Deutschland bietet die Wilhelm-Knapp-Schule im hessischen Weilburg den Studiengang als Franchisemanager an. Seit 2007 ist dort eine Weiterbildung zum staatlich geprüften Betriebswirt Fachrichtung Franchising möglich.

Das Vertriebssystem Franchising zählt mittlerweile zu einer der erfolgreichsten Vertriebsformen. Die deutsche Franchise-Wirtschaft wächst seit Jahren kontinuierlich und die Zahl der Franchise-Geber und Franchise-Nehmer, die Beschäftigtenzahl sowie der Umsatz der Branche nahmen stetig zu. Es existieren nahezu 1.000 verschiedene Franchisesysteme. Leider hat der öffentliche Sektor in der Aus- und Weiterbildung im Franchisebereich kaum reagiert. Dementsprechend hoch ist die Nachfrage nach qualifizierten Mitarbeitern und Franchise-Nehmern.

Die Vollzeit-Weiterbildung dauert zwei Jahre und umfasst typische Lehrgänge der Betriebswirtschaft. Die Fortführung, Vertiefung und Erweiterung der allgemeinen Bildung ist ebenfalls ein wesentlicher Bestandteil der Ausbildung. Das praxisorientierte Franchise-Modul vermittelt darüber hinaus spezialisiertes Wissen dieses Wirtschaftszweiges.

Zielgruppen diese neuen Studiengangs sind zukünftige Mitarbeiter im Management einer Franchise-Systemzentrale, zukünftige Franchise-Nehmer und zukünftige Franchise-Anbieter. Das Ausbildungsziel der vier Semester dauernden Ausbildung ist die Qualifikation für die Tätigkeit im Rahmen eines Franchise-Systems.

Nach Abschluß des Examens in der Wilhelm-Knapp-Schule verfügen die Absolventen über folgende Qualifikationen:

Wirtschaftliche Kompetenz
- Erkenntnis und Verständnis wirtschaftlicher Zusammenhänge
- betriebswirtschaftliche, steuerliche und rechtliche Beurteilung relevante Aspekte
- Erfahrung im Umgang mit DV-Software und Internet
- praktische Erfahrung in der Anwendung von Marketinginstrumenten

Franchise Kompetenz
- Serviceorientierung
- Wissen über die Franchise-Branche, ihre Anbieter und Produkte
- Verständnis der wechselseitigen Beziehungen zwischen Franchise-Nehmer und Franchisegeber
- gezielte Ausschöpfung der Netzwerk- und Kooperationsvorteile des Franchisings
- Englischkenntnisse und Wissen über den internationalen Franchise-Markt

Soziale Kompetenz
- Teamfähigkeit
- Selbstständigkeit
- Belastbarkeit und Flexibilität
- Selbstbewusstsein und überzeugendes Auftreten

Zugangsvoraussetzungen sind eine abgeschlossene Berufsausbildung und einjährige Berufserfahrung oder mehrjährige Berufserfahrung und eine mündliche Aufnahmeprüfung. Die Weiterbildung wird von Schüler-BAföG und Meister-BAföG unterstützt.

Über die berufliche Zukunft muss sich übrigens keiner der Absolventen Gedanken machen. Die Nachfrage nach qualifizierten Franchise-Managern übersteigt das Angebot bei Weitem.



 

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