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Dieter Kalmann

25.07.2008

NRW sucht innovative und familienfreundliche Jungunternehmen

Jungunternehmer aus Nordrhein-Westfalen sind vom Wirtschaftsministerium zur Teilnahme am diesjährigen START-AWARD NRW aufgerufen. Der START-AWARD NRW ist der landesweite Preis für junge Unternehmerinnen und Unternehmer, die sich mit Mut, Ideenreichtum und Innovationskraft im Wettbewerb behaupten und dabei besonders erfolgreich sind. Der Preis wird in zwei Kategorien vergeben: „Innovative Jungunternehmen“ und „Familienfreundliches Jungunternehmen”.

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In der Kategorie „Innovative Jungunternehmen“ können sich Existenzgründer aus allen Branchen bewerben. Kriterien des Wettbewerbs sind zum Beispiel neuartige Geschäftsideen und intelligente Umsetzungen eines Konzepts.
Der Sonderpreis „Familienfreundliches Jungunternehmen“ wird in diesem Jahr erstmals vergeben. Mit diesem Preis sollen Unternehmen ausgezeichnet werden, die in besonderer Weise zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf beitragen, z. B. durch eine familienfreundliche Personalpolitik und Unternehmenskultur. Am Wettbewerb teilnehmen können auch Existenzgründer, die den Weg in die Selbstständigkeit bewusst gewählt haben, um Beruf und Familie zu vereinbaren.

Jetzt bis zum 31. August bewerben!

Teilnehmen können Unternehmen, die zwischen dem 1. Januar 2001 und dem 31. Dezember 2006 in Nordrhein-Westfalen gegründet wurden und die heute maximal 50 Mitarbeiter haben sowie höchstens 10 Mio. € Umsatz oder Bilanzsumme pro Jahr aufweisen. Der Unternehmensstandort muss nach wie vor Nordrhein-Westfalen sein.
Die Bewerbungsfrist endet am 31. August.

Ausgetragen wird der START-AWARD NRW vom Veranstalter der START-Messe, asfc – atelier scherer fair consulting, dem Go! Gründungsnetzwerk NRW, der KfW Mittelstandsbank und der NRW.Bank. Den Gewinnern winken insgesamt Preisgelder in Höhe von 21.000 Euro. Eine aus Gründungs- und Finanzexperten zusammengesetzte Jury ermittelt die diesjährigen Gewinner, die am 17. Oktober im Rahmen START-Messe in Essen ausgezeichnet werden.

Teilnahmeunterlagen und weitere Infos zu den Teilnahmebedingungen finden Sie unter www.start-award.de


Dieter Kalmann

23.07.2008

Selbstständigkeit – eine neue Perspektive für das Alter

Wer fast sein ganzes Leben lang tagtäglich gearbeitet hat und sich von einem auf den anderen Tag im Ruhestand wiederfindet, fragt sich sicher, wie er seine neu gewonnene Zeit nun ausfüllt. Nicht für jeden ist ein Leben im Dauerurlaub eine passende Lösung. Die heutige Generation der über Fünfzigjährigen begreift sich nicht als alt und ist sowohl privat und beruflich durchaus sehr aktiv. Für viele stellt sich die Frage nach einer neuen Herausforderung – auch karrieremäßig. Es überrascht daher nicht, dass viele Senioren als “Rentner” weiter arbeiten wollen.

Die Generation fünfzig plus verfügt über notwendige Ressourcen

Die Gründung eines eigenen Unternehmens kann die ideale Lösung sein für diejenigen, die aus einer Firma oder einer langjährigen Karriere ausscheiden. Die nach neuen Wegen Ausschau halten, ihre Zeit sinnvoll und produktiv zu nutzen. Die Zeiten haben sich geändert, als Kreditgeber und Geschäftspartner die Gruppe der Baby-Boomer als Jungunternehmer eher kritisch betrachtet haben. Es hat sich inzwischen herumgesprochen, dass die Generation fünfzig plus über wertvolle Berufserfahrungen und langjährige Kontrakte verfügt. Darüber hinaus kann die kaufkräftige Nachkriegsgeneration bei Gründungen auch auf Eigenkapital zurückgreifen. Dass alles ist im Geschäftsleben von großem Vorteil.

Flexibles Arbeiten in Teilzeit idealsenioren_unternehmer.jpg

Viele Unternehmensgründungen erfordern hohe Investmentsummen und großes zeitliches Engagement – oft jenseits einer Fünftagewoche. Das sind natürlich die Nachteile einer Selbstständigkeit und für viele Ältere, die die Zeit mit der Familie und privaten Interessen genießen wollen, keine echte Alternative.

Die besten Möglichkeiten für Ruheständler bieten Geschäfts-Konzepte, die ein relativ geringes Investment voraussetzen und die flexibel in Teilzeit betrieben werden können. Der Pluspunkt von Franchise-Systemen ist noch dazu, dass nicht nach einer neuen Idee gesucht werden muss, Geschäftsabläufe optimiert sind und sie sich bewährt haben. Das spart nicht nur Zeit, sondern auch Stress.

Geschäftsideen für jeden beruflichen Hintergrund

Es gibt passende Geschäftsideen und Franchise-Konzepte für Senioren in allen Branchen und für jeden beruflichen Background. Ob als Immobilienmakler, Gastronom, Nachhilfelehrer, Unternehmensberater oder Leiter eines Wellness- und Beauty-Studios, es gibt unendlich viele Möglichkeiten, seine Zeit nach dem Ruhestand sinnvoll zu gestalten. Unternehmen, die mit wenig finanziellem Aufwand von zu Hause aus betrieben werden können, bieten eine besonders lukrative Möglichkeit für Senioren, beruflich aktiv zu bleiben und Geld zu verdienen.

S.D.


Dieter Kalmann

17.07.2008

Frauen werden immer gründungsaktiver

Der aktuelle DIHK-Gründerreport belegt, dass Frauen 2007 gründungsaktiver waren als noch fünf Jahre vorher. Derzeit liegt der Anteil der Gründerinnen bei etwa einem Drittel. So haben sich laut DIHK sich im vergangenen Jahr 19 Prozent mehr Frauen als noch im Jahr 2002 bei ihrer IHK zur Unternehmensgründung erkundigt. Gleichzeitig sank der Anteil gründungsinteressierter Männer ist im selben Zeitraum um zehn Prozent.
39 Prozent aller Gründungsgespräche führten die IHKs 2007 mit angehenden Unternehmerinnen, während 2002 dieser Anteil noch bei 33 Prozent lag. Aufgrund dieser Entwicklung rechnet die DIHK damit, dass der Anteil der Frauen an allen Existenzgründern steigen wird. Gründerin

Frauen wählen häufig aufgrund mangelnder Alternativen den Weg in die Selbstständigkeit – etwa weil sie arbeitslos sind. Wichtigstes Argument bei der Entscheidung zur Unternehmensgründung ist eine ausgeglichene Work-Life-Balance. Frauen wollen oder müssen ihren Beruf und die Familie unter einen Hut bekommen, und da bieten traditionelle Beschäftigungsverhältnisse oft nicht die notwendige Flexibilität. Dass der Frauenanteil bei den Existenzgründungen steigt, ist aber durchaus auch auf eine höhere Zahl von Akademikerinnen zurückzuführen. Je höher der Bildungsabschluss der Frauen ist, desto eher sehen sie eine Perspektive im “Beruf Unternehmerin”.

Frauen machen sich übrigens am liebsten in den Bereichen Erziehung/Unterricht, Gesundheit/Soziales und Service-Dienstleistungen selbstständig.

Quelle: DIHK-Gründerreport 2008

Den kompletten Report finden Sie als Pdf zum Download unter www.dihk.de


Dieter Kalmann

11.07.2008

Allgemeines Franchise-Recht? Nicht in Deutschland.

Wussten Sie eigentlich, dass Franchising in Deutschland nicht per allgemeinem Franchise-Recht geregelt ist? Anders als zum Beispiel in Belgien, Frankreich, Italien oder Spanien ist der Franchise-Vertrag hierzulande ein Rechtsgebiet, das sich aus einer Vielzahl von Gesetzen und Gerichtsentscheidungen ableitet. Bei Urteilen müssen Gesetzesvorschriften aus den unterschiedlichen Rechtsgebieten berücksichtigt werden wie etwa Handelsrecht, Kartellrecht, Schuldrecht, Wettbewerbs- und Verbraucherschutzrecht sowie Arbeits- und Sozialrecht - um nur einige zu nennen.

gesetz.jpgFür eine Beurteilung von Franchise-Verträgen ist der Verhaltenskodex für Franchising (European Code of Ethics for Franchising) nützlich. Er wurde auf europäischer Ebene in Abstimmung mit der EU-Kommission erarbeitet und beinhaltet Leitsätze für ein ausgeglichenes Vertragsverhältnis zwischen Franchise-Geber und Franchise-Nehmer. Die Richtlinien wurden vom Deutschen Franchise-Verband übernommen und sind damit für Franchise-Geber, die Mitglied des Deutschen Franchise-Verband sind, verpflichtend.

Der Kodex ist allerdings rechtlich nicht bindend, sondern gibt nur einen Anhaltspunkt dafür, welchen zulässigen Inhalt ein Franchise-Vertrag haben sollte. Darüber hinaus regelt die EU-Gruppenfreistellungsverordnung für Vertikale Vertriebsbindungen (Vertikal-GVO) die grundsätzlichen Inhalte eines Franchise-Vertrags auf europäischer Ebene. Damit wird deutlich, dass eine individuelle und kompetente Rechtsberatung vor einer Vertragsunterzeichnung sowohl für Franchise-Geber als auch Franchise-Nehmer unabdingbar ist.

Detailliertere Einführungen und Beiträge zum Thema Franchise-Recht sowie Franchise-Musterverträge finden Sie unter:

http://www.ratgeber-franchiserecht.de

http://www.franchiserecht.de

http://www.brennecke-partner.de/rechtsinfos/franchiserecht


Dieter Kalmann

09.07.2008

Mehr Migranten Existenzgründer als Deutsche

In einer gestern herausgegebenen Pressemitteilung der Bundesregierung heißt es, dass Maria Böhmer, die Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, die Existenzgründungs-Bereitschaft von Migrantinnen und Migranten als vorbildlich bezeichnet. Der Grund:

„Immer mehr Migrantinnen und Migranten wagen den Schritt in die berufliche Selbstständigkeit. Als Existenzgründer haben sie die Deutschen inzwischen überholt. Von ihrer Bereitschaft, unternehmerisches Risiko einzugehen, kreative Ideen in wirtschaftliches Handeln umzusetzen und damit Wachstum zu generieren, profitiert unsere gesamte Volkswirtschaft“, wird Böhmer zitiert. „Insgesamt haben die knapp 600.000 Unternehmerinnen und Unternehmer ausländischer Herkunft in Deutschland mehr als 2 Millionen Arbeitsplätze geschaffen.“

Die Meldung beruft sich auf Angaben des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), nach denen inzwischen jede neunte Firma in Deutschland von einem Unternehmer oder einer Unternehmerin nichtdeutscher Herkunft gegründet wird. Und womit ihr Anteil prozentual höher als der deutscher Existenzgründer liegt. Mehr als 22.000 Migrantinnen und Migranten sollen im vergangenen Jahr die Beratungsangebote der Industrie- und Handelskammern zur Existenzgründung genutzt haben.

„Aus verschiedenen Erhebungen wissen wir, dass Migrantinnen und Migranten eine überdurchschnittlich große Bereitschaft zur beruflichen Selbstständigkeit mitbringen“, wird die Ministerin weiter zitiert. Das gilt insbesondere für Frauen mit eigener Migrationsgeschichte. Eine wichtige Rolle spielt hierbei die Unterstützung durch die Familien [...]“

Quelle: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, www.bundesregierung.de.


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